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Perry Rhodan 3041: Die hermetische Botschaft Perry Rhodan-Zyklus 'Mythos' von Schwartz, Susan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.11.2019
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 3041: Die hermetische Botschaft

Mehr als 3000 Jahre in der Zukunft: Längst verstehen sich die Menschen als Terraner, die ihre Erde und das Sonnensystem hinter sich gelassen haben. In der Unendlichkeit des Alls treffen sie auf Außerirdische aller Art. Ihre Nachkommen haben Tausende von Welten besiedelt, zahlreiche Raumschiffe fliegen bis zu den entlegensten Sternen. Perry Rhodan ist der Mensch, der von Anfang an mit den Erdbewohnern ins All vorgestoßen ist. Nun steht er vor seiner vielleicht größten Herausforderung: Die Rückkehr von seiner letzten Mission hat ihn rund 500 Jahre weiter in der Zeit katapultiert. Eine sogenannte Datensintflut hat fast alle historischen Dokumente entwertet, sodass nur noch die Speicher seines Raumschiffes RAS TSCHUBAI gesichertes Wissen enthalten. Weil er mehr über die aktuelle Situation wissen will, ist Rhodan mit der RAS TSCHUBAI in das sogenannte Galaxien-Geviert aufgebrochen. Diese Region ist über 270 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt. Von dort stammen unter anderem die Cairaner, die sich als die neuen Schutzherren in der Menschheitsgalaxis eingesetzt haben. Weil Atlan mehr zu den aktuellen Verhältnissen in der Milchstraße erfahren will, reist er zum Kugelsternhaufen M 13, wo er gleich in Konflikte verwickelt wird. Und dann erhält er auch noch DIE HERMETISCHE BOTSCHAFT ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 28.11.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845360416
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 2218 kBytes
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Perry Rhodan 3041: Die hermetische Botschaft

2.

Jahrhundertkind:

1725 NGZ

Der Krieg währte bereits drei Jahre, als die CHARIKLIS Bonanomos Stern erreichte.

Kapitän Abulom Ma-Anlaan sendete ununterbrochen auf allen offenen Frequenzen, dass das Schiff sich auf einer friedlichen Forschungsmission befinde und absolute Neutralität wahre.

Seine Mission führte das robotische Raumschiff schon seit Jahren in kritische Randgebiete. Die Mannschaft bestand aus vierzig Arkoniden, drei Siganesen und sieben Akonen. Bis auf den Kapitän waren allesamt Wissenschaftler auf vielen Gebieten.

Einige wenige Male waren sie in Gefahr geraten, aber zumeist wurden sie respektiert und in Ruhe gelassen. Ab und zu wurden sie sogar willkommen geheißen und von einer Regierung zu einem gemeinsamen Abendessen eingeladen; manchmal flogen sie zu Symposien und berichteten von ihren bisherigen Ergebnissen.

Seit einiger Zeit eilte der CHARIKLIS ihr guter Ruf voraus, sodass es keiner langen Erklärungen mehr bedurfte. Ihr automatisch gesendeter "Passierschein" wurde nur selten abgewiesen oder das Forschungsschiff von einer Zollpatrouille durchsucht. Jedermann wusste, dass von einem 340-Meter-Kreuzer der ADANAN-Klasse mit nur geringer offensiver Bewaffnung keine große Gefahr ausgehen konnte. Für eine Spionagemission waren ihre Einsatzgebiete zu weit abgelegen von politisch brisanten Orten. Lediglich als Schmuggler könnten sie auftreten, was jedoch nur sehr wenige paranoide Behörden annahmen. Die Cairaner stuften die CHARIKLIS offiziell als politisch unbedeutend ein. Sie nahmen das eifrige Bestreben und die nie nachlassende Hoffnung der Besatzung nicht sonderlich ernst.

Bei Bonanomos Stern waren keine Schwierigkeiten zu erwarten. Das System lag 34.175 Lichtjahre von der Bleisphäre entfernt. Die Distanz zum Clausum war mit fast fünfhundert Lichtjahren groß genug, um die Cairaner nicht zu einer Inspektion zu veranlassen.

Das einsam abgelegene System, an dem nur selten Raumschiffe vorbeikamen, war nie besiedelt worden. Die alte rote Sonne und ihre fünf Planeten hatten in den älteren arkonidischen Katalogen nur eine chiffrierte Bezeichnung, die Wissenschaftler der CHARIKLIS benutzten aus Bequemlichkeit den terranischen Namen.

Was sie ausgerechnet an diesen Ort führte, belächelte Kapitän Abulom Ma-Anlaan im Stillen. Selbstverständlich würde er nie laut äußern, was er über die Mission dachte - er hatte seine Aufgabe zu erfüllen, und das tat er gerne. Es war ein schöner, ruhiger, aber niemals langweiliger Posten, denn die Wissenschaftler waren ein lebhafter, temperamentvoller Haufen und sich selten einig. Sie stritten häufig wegen ihrer Analysen, feierten aber nach Abschluss einer Expedition miteinander, sangen und tanzten. Auch im Team während eines planetaren Einsatzes pflegten sie professionellen Umgang. Schon allein deswegen genoss er auch diese Forschungsreise.

Vor allem aber wollte er es sich nicht mit Taherem Kavali, der Expeditionsleiterin, verscherzen. Aus sehr gutem, privatem Grund.

Kurz gesagt ging es darum, nach der Welt des Ewigen Lebens zu suchen. Eine sehr alte Legende, von der man annahm, dass es sich um die von den Terranern als Wanderer bezeichnete Scheibenwelt handelte. Ob der Kunstplanet überhaupt in der Gegenwart existierte - das wollten die Wissenschaftler der CHARIKLIS herausfinden.

Von den Daten her war bekannt, dass Wanderer sich einst auf einer elliptischen Bahn mit 7.583 Lichtjahren Umfang durch die Galaxis bewegt hatte, deren Vollendung zwei Millionen Jahre dauerte.

Die beiden Brennpunkte dieser Ellipse waren das hermetisch abgeriegelte Solsystem und das Prakursystem.

Die CHARIKLIS hatte bereits einige besonders interessant erscheinende Systeme untersucht, die in der Nähe der Umlaufbahn gelegen waren, um Hinweise auf die Welt des Ewigen Lebens aufzuspüren. Erkaltete Fährten waren es zumeist - existierte

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