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Perry Rhodan 3043: Die Welt der Báalols Perry Rhodan-Zyklus 'Mythos' von Thurner, Michael Marcus (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.12.2019
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 3043: Die Welt der Báalols

Mehr als 3000 Jahre in der Zukunft: Längst verstehen sich die Menschen als Terraner, die ihre Erde und das Sonnensystem hinter sich gelassen haben. In der Unendlichkeit des Alls treffen sie auf Außerirdische aller Art. Ihre Nachkommen haben Tausende von Welten besiedelt, zahlreiche Raumschiffe fliegen bis zu den entlegensten Sternen. Perry Rhodan ist der Mensch, der von Anfang an mit den Erdbewohnern ins All vorgestoßen ist. Nun steht er vor seiner vielleicht größten Herausforderung: Die Rückkehr von seiner letzten Mission hat ihn rund 500 Jahre weiter in der Zeit katapultiert. Eine sogenannte Datensintflut hat fast alle historischen Dokumente entwertet, sodass nur noch die Speicher seines Raumschiffes RAS TSCHUBAI gesichertes Wissen enthalten. Weil er mehr über die aktuelle Situation wissen will, ist Rhodan mit der RAS TSCHUBAI in das sogenannte Galaxien-Geviert aufgebrochen. Atlan reist in der Zwischenzeit zum Kugelsternhaufen M 13, wo er sich um seine alte Heimat kümmern möchte, und der Mausbiber Gucky startet einen Verständigungsversuch mit den Cairanern - sie sind die eigentlichen Herrscher über die Milchstraße In der Zwischenzeit begibt sich ein spezielles Agentenduo auf Erkundungsmission nach Trakarat - zwar haben die Cairaner dort ebenfalls Truppen stationiert, aber dieser Planet ist dennoch DIE WELT DER BÁALOLS ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 12.12.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845360430
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 2610 kBytes
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Perry Rhodan 3043: Die Welt der Báalols

2.

Spinoza Godaby

Trakarat also. Die Heimat der Báalols, die man manchmal auch abschätzig Antis nannte.

Spinoza Godaby tastete über die Anschlüsse in seinem Nacken. Über seinen Kyberhügel. Er hätte sich liebend gerne mit der Positronik der TREU & GLAUBEN verbunden, um mit den Sinnen des Schiffs den Anflug auf diese ganz besondere Welt zu fühlen.

Würde er den Einfluss der Hyperkristalle im Orbit Trakarats spüren? Würde er die Welt in ihrer Gesamtheit erfassen? An einem gewaltigen Schwung von Informationen, Fakten und rechnerischen Interpretationen teilhaben?

Spinoza verzichtete darauf. Ein derartiger Informationsschwall ging meist mit einem gedanklichen Overkill einher. Im besten Fall würde er eine Art Trunkenheit spüren, die mit einem heftigen Kater endete. Im schlechtesten Fall mochte dieses Experiment mit schweren Gehirnschäden enden.

Nein. Er war auf dieser Welt, um einen Auftrag zu erfüllen. Der TARA-Psi und er sollten erkunden, warum manche Cairaner die Báalols als das nächste Volk bezeichneten.

Welche Bewandtnis hatte es mit dieser Bezeichnung? Auf wen sollten sie nachfolgen, wobei und zu welchem Zweck? Arbeiteten Cairaner und Báalols folglich sogar zusammen? Was hatten sie vor?

Spinoza konzentrierte sich wieder auf die Wahrnehmungen seiner eigenen Sinne und blickte auf das Zentralholo der TREU & GLAUBEN. Es erfasste und präsentierte die Welt Trakarat in all ihren Facetten.

Die Heimat der Báalols wies einige Besonderheiten auf. Ausgesprochen interessant waren für Spin die beiden Ringe aus Mikromaterie. Sie wirkten in der Draufsicht wie zwei bläulich leuchtende Metallglieder, die die Welt umgaben.

Die Sonnen Aptut A und Aptut B warfen ihr Licht aus leicht zueinander verschobenen Winkeln auf Trakarat hinab und erzeugten dabei sonderbare Glanzeffekte. Immer wieder veränderten sich die beiden Staubringe, immer wieder musste Spinoza neu fokussieren.

"Schön, nicht wahr?", fragte der TARA-Psi, sein Partner auf dieser besonderen Mission.

" Ungewöhnlich trifft es eher", erwiderte Spinoza. "Und beängstigend. Man sagt, dass die Hyperkristallpartikel in beiden Ringen instabil seien."

"Die Báalols haben Trakarat vor mehr als zwei Jahrzehntausenden besiedelt. Sie haben sich mit den Bedingungen arrangiert - und sie profitieren in großem Ausmaß davon."

Spinoza nickte. Die Angehörigen des akonischen Zweigvolkes galten fast alle als parabegabt. Der Anteil an instabilen Hyperkristallen in den beiden Staubringen hatte sie mit bemerkenswerten Talenten ausgestattet. In erster Linie galten die Báalols als Individualauflader . Sie vermochten Schutzschirme mithilfe ihrer Kräfte zu verstärken. Manche Báalols hatten aber auch andere Paragaben entwickelt.

"Wir haben eine Landeerlaubnis", sagte Kondayk-A1, der Eigner der TREU & GLAUBEN. "Wir setzen in zehn Minuten auf einem Zivilraumhafen nördlich von Báalthoom auf. Macht euch einsatzbereit."

Báalthoom war die Hauptstadt des Planeten. Sie beherbergte weit mehr als zehn Millionen Einwohner und bildete das Zentrum pulsierenden Lebens auf einer Welt, die von einer Menge Geheimnissen umgeben war.

Plötzlich musste alles schnell gehen. Zu schnell für Spinozas Geschmack. Bei erstbester Gelegenheit würden sie das Schiff verlassen und sich unter die Einheimischen mischen, der TARA-Psi und er.

"Du bist nervös", sagte der Roboter.

"Ist das ein Wunder?" Spinoza kratzte sich am Kyberhügel und ertastete dabei die kleinen neuronalen Anschlüsse. "So viele Einsätze hatte ich noch nicht."

"Du hast dich gut geschlagen auf Iya."

Iya. Jene Welt, die den Platz Terras eingenommen hatte. Der TARA-Psi und er waren in einen cairanischen Bezirk vorgedrungen und hatten wichtige Informationen aus den Positroniken der Fremden gesaugt.

"Ich passe auf dich a

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