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Perry Rhodan 3044: Das Supramentum Perry Rhodan-Zyklus 'Mythos' von Stern, Michelle (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.12.2019
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 3044: Das Supramentum

Die Cairaner auf Trakarat - das 'nächste Volk' wird gesucht ---- Eine ferne Zukunft - in der die Erde nur ein Mythos ist ... Nach einer gefährlichen Reise durch Raum und Zeit kehrt Perry Rhodan in die Milchstraße zurück. Wieviel Zeit vergangen ist, weiß er nicht. Was sich geändert hat, kann er nicht einmal ahnen. Schnell stellt er aber fest: In der Galaxis ist die Cairanische Epoche angebrochen - und als schlimmster Feind in dieser Zeit gilt er. Eine unbarmherzige Jagd auf Perry Rhodan und seine Gefährten beginnt ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 19.12.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845360447
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 4370 kBytes
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Perry Rhodan 3044: Das Supramentum

2.

Klicker

"Die Denkschauer nennen die Stadt 'Fabrik'. Sie denken viel, diese Denkschauer. Ich habe immer noch nicht herausgefunden, ob sie in ihrem Gehirn winzige Augen haben, mit denen sie ihr eigenes Denken beobachten. Aber es muss so sein, denn mich nennen sie einen Denkblinden. Mein Konsul hat ihnen den Begriff beigebracht - er hat mich zuerst so genannt, und mein Konsul hat immer recht. Wenn jemand winzige Augen im Gehirn hat, die alles sehen können, dann er. Er sieht vortrefflicher als jeder andere.

Mein Denken dagegen hat keine Augen. Ich denke überhaupt sehr ungern und nur, wenn ich es muss. Lieber träume ich. Manchmal sind es böse Träume, von den Steinen, die den Altkörper zerquetscht haben. Die Augen übrigens auch. Die waren Matsch. Es war mein Konsul, der mich gerettet hat, der aus den Trümmern der Lawine die Grundlage herausnahm für meine Existenz.

Ich bin Klicker. Manche behaupten, ich wäre ein Halbleben. Das verstehe ich so wenig wie meine Denkblindheit. Halbleben. Ganzleben. Wie soll man das denn festlegen? Was das angeht, habe ich eine ganz einfache Logik: Da ich denke, kann ich mich auch irren, und was sich irrt, muss ganzes Leben sein. Das ganze Universum ist voll von Irrtümern, die irgendwelches Ganzleben begeht oder begangen hat. Von daher bin ich in bester Gesellschaft und habe lediglich die Aufgabe, die Verwirrung der Irrtümer nicht größer zu machen. Das ist nicht immer ganz einfach. Leider.

Ich irre mich gerne und oft. Das ist aber nicht so schlimm, solange ich nicht darauf bestehe, dass ich recht habe. Die Denkschauer wollen oft recht haben und dann wird's ungemütlich, besonders, wenn sie irgendwie wichtig sind oder glauben, sie wären wichtig. Zum Glück bin ich unwichtig, deshalb kann ich keinen Schaden anrichten und bringe weniger Unruhe in die Welt. Unwichtig sein ist gut, da kann man viel falsch machen, ohne dass es jemandem wehtut.

Die Denkschauer dagegen machen sich verrückt wegen ihrer Denkfehler. Wahrscheinlich sind ihre winzigen Denkaugen sehr harte, grausame Augen, die jeden Fehler sofort melden, damit er mit Elektroschocks bestraft wird, die ihr Gehirn durchzucken, sodass es richtig spurt. Das wäre mir viel zu anstrengend.

Obwohl ich keine Denkaugen habe, habe ich vier wunderschöne Hängeaugen in meinem Drahtgeflecht. Sie sind wahre Kunstwerke und sehen ganz hervorragend. Mit ihnen und den anderen Geflechtsinnen mache ich am liebsten eines: wahrnehmen.

Was soll ich mich verrückt machen über Augen, die ich gar nicht habe? Bin ich eben denkblind. Ich bin ein Narr aus Drahtgeflecht, ein Tier, das mehr ist als ein Tier, eine Maschine, die ein Herz hat. Hauptsache, ich sehe in der Nähe gut, schmecke höre und rieche, was mein Konsul braucht und was in meiner geliebten Stadt vorgeht.

Es ist eine wunderschöne Stadt. Der Name 'Fabrik' wird ihr überhaupt nicht gerecht. Ich nenne sie Supramenta, die Goldene, die Königliche, die Zauberhafte. Da ich einzigartig bin, kann ich nie mehr eine Dreierbindung haben, wie früher, als ich noch kleine Klicker machen konnte. Aber das muss ich auch nicht. Ich bin mit Supramenta verbunden. Sie ist meine vollkommene Innigkeit und unterstützt mich, wenn ich das tue, was mir am Drahtgeflecht und am Hauptherzen liegt: auf meinen Konsul achtgeben.

Die Denkschauer behaupten, meine Supramenta würde am Ende des Nichts liegen, am Rand des Nirgendwo. Sie behaupten, Foosaal wäre schlechter als der Hauptkontinent. Ja, sie schwärmen ständig von der Metropole Báalthoom, von der schönen Kaa-Bucht und der Káalhor-Halbinsel. Wenn ich sie frage, warum sie hier sind und nicht da, wo es ihnen lieb ist, werden ihre Blicke giftig, und sie nennen mich denkblind und dumm.

Aber ich verstehe es wirklich nicht! Ich bin genau da, wo ich sein will, bei meiner Supramenta und meinem Konsul. Es ist aufregend hier, denn es ist etwas Großes im Gang - und ich bin mitt

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