text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Perry Rhodan Kompakt 4: Zum fünften Todestag von Robert Feldhoff Eine kleine Werkschau zum fünften Todestag des PERRY RHODAN-Autors von Feldhoff, Robert (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.08.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Perry Rhodan Kompakt 4: Zum fünften Todestag von Robert Feldhoff

Dieses PERRY RHODAN-Kompakt erinnert an einen Autor, der schon in jungen Jahren die PERRY RHODAN-Serie durch seine Romane und Ideen bereicherte. Robert Feldhoffs früher Tod im Jahr 2009 schockierte damals die Leser - auch deshalb, weil der Schriftsteller in der Öffentlichkeit stets aktiv, gesund und sportlich wirkte. Mit diesem E-Book blicken wir auf seine Arbeit zurück: Wir präsentieren fünf Heftromane, die sein Werk besonders repräsentieren, sowie zwei Planetenromane - darüber hinaus gibt es eine Bildergalerie und ergänzende Texte. Folgende Romane sind enthalten: PERRY RHODAN-Planetenroman Band 2: 'Die Show der Sterne' PERRY RHODAN-Erstauflage Band 1328: 'Die Harmonie des Todes' PERRY RHODAN-Erstauflage Band 1667: 'Die Früchte des Wissens' PERRY RHODAN-Erstauflage Band 1668: 'Die Türme von Canaxu' PERRY RHODAN-Planetenroman Band 31: 'Die Ferrol-Dolche' PERRY RHODAN-Erstauflage Band 1987: 'Der Mörderprinz' PERRY RHODAN-Erstauflage Band 1988: 'Der Diener der Materie'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 640
    Erscheinungsdatum: 14.08.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845331782
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 7244kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Perry Rhodan Kompakt 4: Zum fünften Todestag von Robert Feldhoff

1.

Gary kündigte seine Stellung an dem Tag, als in der Stadt der Sommer begann. Auf Cocomare waren die Sommer wunderschön, und er hatte nicht die Absicht, seine Tage mit Buchhalterei und Gesetzestexten zu verbringen.

An diesem Abend besuchte er Oswald.

Sein Freund war als der fetteste Mann im Viertel bekannt, mit spiegelnder Glatze und einer Knollennase, die das ganze Gesicht bedeckte. Augen und Mund wurden durch sie an den Rand gedrückt, sodass jeder, der Oswald ansah, in seinen Zügen etwas suchte, was nicht vorhanden war. Aber Gary wusste, dass hinter Oswalds Gesicht eine Seele von Mensch steckte. Und darauf kam es an; sogar bei einem Mann, der als Angestellter der Finanzbehörden zu den meistgehassten Leuten der Stadt zählte.

"Gary! Setz dich! Ich bin gleich so weit."

Gary nahm auf einem der Hocker Platz, schaute aus dem Fenster über die Dächer der Stadt und ließ vom Servo kühle Drinks kommen. Coco City, die Stadt am Ende der Welt ... Es war die einzige größere Stadt auf Cocomare. Eine Million Siedler konzentrierten sich in diesem Ballungsraum, weil den Rest des Planeten nur noch Farmland und Urwald bedeckten. Auf einer dieser Farmen war Gary aufgewachsen. Er hasste es, zu viel freies Land um sich zu sehen, er hasste die Gesellschaft der Ernteroboter, und er hasste es, mit Beginn der Regenzeit seine Tage auf den Feldern zu verbringen. Seine Eltern hatten ihn in die Stadt geschickt, und er hatte gelernt, seinen Lebensunterhalt als Buchhalter eines Anwalts zu verdienen. Aber das hatte er sich nie erträumt. Es war ihm nie gelungen, einen Zipfel vom Glück festzuhalten.

Es fehlte ihm der Mut, Cocomare zu verlassen. Und doch saß er oft auf einem Hügel am Rand von Coco City und starrte zu den Sternen hoch. Manchmal sah er auf dem alten Raumhafen die Schiffe von fernen Welten landen. Kugelraumer von Arkon und von der Erde kamen, dazu sanken uralte Keilschiffe von Terra nieder, die Walzen der Springer tauchten auf, mit Waren voll bepackt bis an die Grenzen der Ladekapazität, und manchmal schwebte ein riesenhafter Diskus von Gatas oder Latos über dem Raumhafen, still und elegant und tödlich wirkend. Doch niemals blieb eines der Schiffe länger, als nötig war.

Gary hatte nie ein Raumschiff von innen gesehen. Nur zu gern wäre er eine oder zwei Stunden lang durch die Korridore geschlendert, hätte einen Hauch von dem geatmet, was er für das freie Leben der Raumfahrer hielt. Heute hier zu sein, morgen auf einem ganz anderen Stern und am Tag darauf sich den Gefahren des Zentrumskerns zu stellen.

Er hätte einiges dafür gegeben, hätte man ihn die Wunder von Arkon, Sphinx oder der fernen Erde schauen lassen. Die Holowürfel, die es in jeder Mediothek zu leihen gab, mit ihren Berichten über Perry Rhodan und seine unsterblichen Gefährten, sie bildeten nur unvollkommenen Ersatz. Was wären dagegen die Arkaden von Arkon I gewesen, die Trichterbauten und der Kristallpalast? Oder das wimmelnde Leben von Gatas, als Mensch unter Milliarden und Abermilliarden tellerköpfiger Blues ... Oder die Türme und Gleiterhochstraßen von Terrania, die Ströme von Besuchern, die das Herz der Stadt belebten, die ...

"Gary!"

Er hob den Kopf und sah Oswald vor sich stehen.

"Du träumst schon wieder, Gary", sagte der andere vorwurfsvoll. "Träumen führt zu nichts. Du setzt dir bloß Flausen in den Kopf, weißt du?"

"Ist es Dummheit, von hier wegzuwollen?"

"Es ist Dummheit, wegzuwollen und nicht zu gehen. Du hast Geld genug, oder?"

"Ach ..."

"Trink aus, ich muss heute noch was erleben."

Oswald zwängte sich in seine Weste aus exotischem Lei

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen