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Perry Rhodan Neo - Berlin 2037 von Böhmert, Frank (eBook)

  • Erschienen: 14.08.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
2,99 €
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Perry Rhodan Neo - Berlin 2037

Eineinhalb Jahre sind vergangen, seit der Astronaut Perry Rhodan auf dem Mond auf ein havariertes Raumschiff der Arkoniden gestoßen ist. Jetzt, im November 2037, ist die Erde kaum wiederzuerkennen. Die Erkenntnis, dass die Menschheit nur eine von unzähligen intelligenten Spezies ist, hat ein neues Bewusstsein geschaffen. Die Spaltung in Nationen ist überwunden. Ferne Welten sind in greifbare Nähe gerückt. Eine beispiellose Ära des Friedens und Wohlstands scheint bevorzustehen. Doch sie kommt zu einem jähen Ende, wie Perry Rhodan feststellen muss, als er von einer beinahe einjährigen Odyssee zwischen den Sternen zurückkehrt. Das Große Imperium hat das irdische Sonnensystem annektiert, die Erde ist zu einem Protektorat Arkons geworden. Rund um den Globus sind die Menschen mit den neuen Herrschern konfrontiert - unter anderem in Berlin, das von den Invasoren zum Sektorenkommando für Europa bestimmt wird. Gleichzeitig wittert so mancher Einwohner der Stadt ungeahnte Chancen für sich ...

Produktinformationen

    Größe: 533kBytes
    Reihe (Teil): Perry Rhodan NEO Bd.76
    Herausgeber: Perry Rhodan digital
    Untertitel: Staffel: Protektorat Erde 4 von 12
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 160
    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    ISBN: 9783845338552
    Erschienen: 14.08.2014
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Perry Rhodan Neo - Berlin 2037

1.

Montag, 31. August 2037

Berlin vor den Arkoniden

Mia

Mia hatte im Hinterhof des Ladens einen Picknicktisch aufgestellt; dort saß sie mit ihren Festkräften in der Pause und rauchte. Es war erst zehn Uhr morgens und schon knallheiß, die Luft stand still zwischen den alten Häusern. Aus einem Fenster drang die Stimme eines Sprechers; jemand hatte einen Stream laufen. Es ging um irgendwelche politischen Vorgänge in Terrania. Mia hörte weg.

"Zu geil, die Mutti gerade wieder!" Kiki lachte.

Mia zog eine Schulter hoch, lächelte schief.

"Wieso? Was denn?", fragte Doreen.

"Na, die wäre sowieso schon am liebsten rausgerannt, und als Töchterchen gefragt hat, ob sie mal anfassen darf, da hat sie echt Zuckungen gekriegt, so hier." Kiki machte es vor, gleich beide Kundinnen auf einmal. Zuerst die Tochter: staunendes Lächeln und eine Hand, die sich zögernd der Spitze von Mias einem Katzenohr näherte. Dann die Mutter: Kiki verzog die großen Lippen halbseitig und schüttelte sich.

Sie lachte. "Die kriegt heute Abend bestimmt noch eine Griebe!"

Doreen blies Rauch aus. "Spießer!"

"Na, nicht so ungnädig, Mädels." Mia stand auf, streckte sich. "Solange die Mütter von unserem Laden Pickel kriegen, kaufen die Töchter gern hier ein. Und finanzieren eure Jobs." Sie klatschte in die Hände. "Und jetzt auf ins Gewühl mit euch, los! Wir werden nicht fürs Kiffen bezahlt."

Seufzend erhoben sich die Verkäuferinnen und sammelten ihre Zigarettenschachteln ein. Kaum zog Doreen die Tür auf, blubberten und waberten Space-Rock-Klänge in den Hof.

Das Weltraumstaunen Berlin war keine teure und exklusive Boutique, sondern ein betont schäbiger Klamottenladen, in dem liebevoll ausgewählter Ramsch angeboten wurde, der nur eines sein musste: spacig. Das Geschäft war Goldgrube und Touristenfalle zugleich. Mias Chefin befand sich derzeit in England, wo sie versuchte, mit demselben Konzept das "Space Awe London" zu etablieren; es war der Grund, warum Mia mit ihren 23 Jahren schon eine Filiale leitete.

Man nehme: haufenweise Profilbleche, Röhren von Klimaanlagen, ein oder zwei lackabblätternde Aerotrim-Gyroskope, die es aber noch tun, und jede Menge verrückter Kleidungsstücke, die irgendwie zum Thema Weltraum passen. Ein schlichtes Konzept, doch wenn man eine gute, fleißige Einkäuferin hatte, rollte der Rubel. Und der Clou war es natürlich, Verkaufskräfte anzuheuern, die auf Körpermodifikationen standen.

Doreen sah von den dreien noch am normalsten aus – die klassische platinblonde Sexbombe, nur dass sie ihrem Körper, wann immer sie es sich leisten konnte, in Osteuropa ein bisschen auf die Sprünge helfen ließ. Außerdem war sie an allen möglichen und unmöglichen Stellen schwer beringt und trug am liebsten eng anliegende Kleidung, unter der sich die Piercings deutlich abzeichneten.

Kiki hatte sich dauerhaft enthaaren lassen – komplett, wie sie auf Partys und an Kneipentresen jedem gern erzählte –, und ihren kahlen Schädel zogen sich mehrere Reihen subkutaner Schmuckimplantate entlang; Halbkugeln, die erst größer und dann wieder kleiner wurden. Kiki träumte davon, eines Tages durchgehend blaue Haut zu haben. Es gab Genpiraten, die so etwas bereits hinbekamen, aber vor Untergrund-Genetik hatte sie Angst, und teuer war das auch; also blieb bislang nur der Weg übers Tätowieren.

Und Mia? Mia war schon immer ein Kätzchen gewesen. Mittlerweile sah man ihr das auch dann an, wenn sie sich nicht bewegte.

Die Cyborg-Community, w

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