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Perry Rhodan Neo - Die brennende Welt von Bottlinger, Andrea (eBook)

  • Erschienen: 13.03.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
2,99 €
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Perry Rhodan Neo - Die brennende Welt

Als der Astronaut Perry Rhodan im Juni 2036 zum Mond aufbricht, ahnt er nicht, dass sein Flug die Geschicke der Menschheit in neue Bahnen lenken wird. Rhodan stößt auf ein Raumschiff der technisch weit überlegenen Arkoniden. Es gelingt ihm, die Freundschaft der Gestrandeten zu gewinnen - und schließlich die Menschheit in einem einzigen, freiheitlichen Staat zu einen: der Terranischen Union. Perry Rhodan hat das Tor zu den Sternen geöffnet. Doch die neuen Möglichkeiten bergen neue Gefahren: Von dem Gelehrten Crest da Zoltral erfährt er, dass die Position der Erde im Epetran-Archiv auf Arkon gespeichert ist. Mit einigen Gefährten startet Rhodan unverzüglich ins All. Er muss die Koordinaten löschen, bevor sie in die falschen Hände geraten und die Macht des Großen Imperiums die Erde zerschmettert. Die Suche führt Rhodan und seinen besten Freund Reginald Bull nach Arkon II - die Welt, auf die vor wenigen Tagen die Himmelsstadt Gath'Etset'Moas abgestürzt ist. Sie erwartet ein Inferno ...

Die Lektorin und Autorin Andrea Bottlinger wurde 1985 in Karlsruhe geboren. Nach mehreren Umzügen quer durch Deutschland studierte sie in Mainz Buchwissenschaft, Ägyptologie und Komparatistik. Mittlerweile lebt sie mit ihrem Freund und drei Katzen in Heilbronn. Sie bewegt sich in unterschiedlichsten Welten der phantastischen Literatur. Mit ihrem Roman "Aeternum", der im April 2013 als Paperback im Knaur-Verlag erschienen ist, liefert sie beispielsweise ein modernes Fantasy-Werk ab: Die Geschichte beginnt in Berlin, und in ihr kämpfen Magier, Dämonen und Engel gegeneinander. In der Cyberpunk-Serie "Beyond", die als E-Book-Serie vom Rohde-Verlag publiziert wurde, schildert sie eine düstere Welt in naher Zukunft. Darüber hinaus arbeitet sie unter dem Pseudonym Susanne Wilhelm für die Serien "Das Haus Zamis" und "Dorian Hunter". Als Übersetzerin hat sie verschiedene "Star Trek"-Romane ins Deutsche übertragen. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Christian Humberg verfasste sie zudem ein humoristisches Sachbuch über "Star Trek", die wohl erfolgreichste Science-Fiction-Fernsehserie. Mit dem Roman "Die brennende Welt" liefert sie jetzt ihren ersten Beitrag für PERRY RHODAN NEO. Der Einstieg in diesen Seitenzweig der größten Science-Fiction-Serie der Welt fiel ihr anfangs nicht leicht. "Ich habe mich ein bisschen so gefühlt, als würden mir die Leser über die Schulter schauen, ob ich ja auch keinen Fehler mache", erzählt die Autorin augenzwinkernd.

Produktinformationen

    Größe: 1006kBytes
    Reihe (Teil): Perry Rhodan NEO Bd.65
    Herausgeber: Perry Rhodan digital
    Untertitel: Staffel: Epetran 5 von 12
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 160
    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    ISBN: 9783845338446
    Erschienen: 13.03.2014
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Perry Rhodan Neo - Die brennende Welt

1.
Arkon II – Torgona'Dares
Ratkoth da Iskwar
Dass ihnen eine Stadt auf den Kopf gefallen war und sie im Keller von Ratkoth da Iskwars Haus festsaßen, war kein Grund, nicht einfach weiterzufeiern. Ratkoth lächelte, während er daran dachte, wie vehement Irtasa diese Meinung vertreten hatte. Dann wirbelte er sie in die nächste Drehung des Tanzes, zu dem Fedor und Thetal auf ihren Bechern den Takt schlugen. Der Duft von Irtasas weißem Haar vermischte sich mit dem süßen Geruch des H'ogg und überdeckte den verbrannten Gestank, der von draußen hereindrang.
"Wir leben", flüsterte Irtasa Ratkoth ins Ohr. Der Tanz führte sie ein Stück von ihm weg, und er sah sie strahlen. "Wir leben!"
Ratkoth war sich schon irgendwie der Tatsache bewusst, dass dies wahrscheinlich ihre Art war, mit dem Schock umzugehen. Gath'Etset'Moas, die älteste der achtundzwanzig Orbitalstädte, die Arkon II umkreisten, war auf sie herabgestürzt und hatte eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Es gab mehr Grund zum Trauern als zum Feiern. Doch sie klammerte sich an diesen einen Satz.
"Wir leben, Ratkoth!" Irtasa warf den Kopf in den Nacken und lachte.
Ratkoth stimmte mit ein, ließ sich von ihrer Euphorie mitziehen. Die Alternative bedeutete, sich dem Grauen um ihn zu stellen, und der Tatsache, dass seit Tagen keinerlei Hilfe kam, nur immer wieder die Aufforderung an alle Bürger, in ihren Häusern zu bleiben.
In der nächsten Drehung des Tanzes schüttelte Ratkoth diese Gedanken ab. Er schloss die Augen und ließ sich vom Rhythmus tragen, Irtasa in seinen Armen. Sie lebten. Das war tatsächlich das Wichtigste, oder nicht?
Ein Scheppern. Der Rhythmus brach ab. Ratkoth da Iskwar riss die Augen auf, die letzten Tanzschritte wurden zu einem ungeschickten Stolpern.
Bernsteingelber H'ogg floss über den kahlen Kellerboden. Doch im nächsten Moment wurde er von giftgrünen Schwaden verdeckt. Nebelfinger tasteten sich vor, eroberten immer mehr den Kellerboden und brachen sich an den reglosen Gestalten von Fedor und Thetal. Die beiden Brüder mit dem roten Haar lagen dort, wo sie zuvor gesessen hatten, und rührten sich nicht mehr.
"Giftige Gase!", keuchte Irtasa. "Es muss eine der Fabriken getroffen haben, und der Wind hat das Gas nun zu uns getragen." Sie hatte Teile einer Ausbildung zur Ingenieurin absolviert, bevor sie beschlossen hatte, lieber Künstlerin zu werden.
"Dann schnell. Wir bringen sie hier raus." Ratkoth ging neben Fedor in die Knie. Er packte seinen langjährigen Freund an den Schultern. Ein scharfer Geruch stieg ihm dabei in die Nase. Er musste husten.
"Auf keinen Fall einatmen, wenn du auch nur in die Nähe von dem Zeug kommst!", wies Irtasa ihn an. "Es ist schwerer als Luft, deshalb bewegt es sich nur auf Bodenniveau. Das ist der einzige Grund, warum es uns noch nicht erwischt hat. Wir haben gestanden, sie nicht." Sie kniete sich neben Thetal.
Ein Hustenanfall schüttelte Fedor. Er glitt aus Ratkoths Griff. Grüner Nebel stob auf, als der rothaarige Mann auf den Boden zurückfiel. Blut glänzte auf Fedors Lippen. Seine Lider flatterten. Dann, mit einem Mal, lag er still.
"Fedor!" Ratkoth tastete am Hals seines alten Freundes nach einem Puls, fand aber keinen. Wieder stieg ihm der scharfe Geruch in die Nase, wieder hustete er. Ihm wurde schwindelig, er schwankte.
Da spürte er eine Hand an seinem Arm. Irtasa kniete sich neben ihn, legte sich seinen Arm über die Schultern. Sie keuchte, als sie ihn mit sich in die Höhe zog, hustete dann, als ihr ein großer Schwall von dem Gas in die Nase stieg. Doch kau

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