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Perry Rhodan Neo 101: Er kam aus dem Nichts Staffel: Die Methans 1 von 10 von Buchholz, Michael H. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.07.2015
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan Neo 101: Er kam aus dem Nichts

Im Jahr 2036 entdeckt der Astronaut Perry Rhodan auf dem Erdmond ein außerirdisches Raumschiff. Damit verändert er die Weltgeschichte. Die Terranische Union wird gegründet. Sie will die Menschheit einen und zu den Sternen führen. Eine Ära des Friedens und Wohlstands scheint anzubrechen. Doch sie wird jäh unterbrochen. Das Große Imperium der Arkoniden annektiert das Sonnensystem und erobert die Erde. Unter Perry Rhodans Führung können die Menschen diese Fremdherrschaft schließlich abschütteln. Elf Jahre sind seit dem Abzug der Besatzer vergangen. Die Menschheit hat sich zu einer raumfahrenden Zivilisation entwickelt. Da lösen die Warnsatelliten Alarm aus. Überraschend taucht mitten im Sonnensystem ein fremdes Raumschiff auf ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 30.07.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845348018
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan NEO .101
    Größe: 506kBytes
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Perry Rhodan Neo 101: Er kam aus dem Nichts

Prolog

Wo bin ich?

Der Gedanke war da, noch ehe er seinen Körper spürte. Er hallte in ihm nach, als warte er auf ein Echo, das hätte kommen sollen, aber aus irgendeinem Grund unterblieb.

Schweigen.

Auch ringsum Stille. Er erblickte nichts als Dunkelheit und hörte - nicht das geringste Geräusch. Den Widerhall der Einsamkeit.

Da war ... Schwere. Die Gravitation einer Normwelt. Er holte tief Luft und begriff erst in diesem Moment, dass die nötige Atemluft dazu ebenfalls vorhanden war. Aber sie war abgestanden und staubig, dazu kühl, wie in einer Gruft.

Bin ich angekommen? War der Transfer erfolgreich?

Keine Antwort. Er ahnte, nein, er wusste es: Das Schweigen war unüblich.

Bin ich endlich erlöst? Von ihm?

Er bewegte die Hände, spreizte die Finger, die zu Fäusten geballt gewesen waren. Er tastete an seiner nackten Brust entlang. Der Pulsschwinger war da, ruhte an der vertrauten Kette, verhielt sich normal, wie nach einem langen Schlaf. Das gleichmäßige Pochen hätte ihn beruhigen sollen.

Tat es das?

Gelächter. Das hättest du wohl gern.

Da war sie wieder, und es war seine Stimme. Selbstverständlich war er noch da. Wie sollte es anders sein.

Natürlich, krähte es in seinem Bewusstsein. Ich bin du, und du bist ich. Ich weiß nur nicht, ob das für mich oder gegen dich spricht.

Er stöhnte auf.

Nichts hatte sich verändert. Sein Martyrium ging auch nach der Versetzung weiter. Die Strafe für sein Versagen ...

Sein Aktivherz schlug heftiger. Der Pulsschwinger sandte einen beruhigenden Impuls.

Wenig später zog er die Beine an und schwang sich von der Liegestatt. Die Kühle erfasste seinen ganzen Körper, der so nackt war, als wäre er soeben auf die Welt gekommen. Was in gewisser Weise stimmte.

Die bloßen Füße berührten kalten Steinboden. Unter seinen Sohlen spürte er dessen rohe Beschaffenheit. Befand er sich doch in einer Gruft?

Wo bin ich?

Annäherung

Abgeschoben.

Darauf lief es letzten Endes hinaus.

Das hatten sie mit ihm getan, und genau so fühlte es sich an. Wenn er daran dachte, dass vier weitere dröge Monate vor ihm lagen, in denen er lediglich zu funktionieren hatte wie ein Automat, kam ihm die sprichwörtliche Galle hoch. Dass er die Arbeit eines Roboters zu erledigen hatte, weil der Einsatz von Studenten billiger war als sündhaft teures Hightechequipment, war wie die faule Rosine auf einem vergorenen Käsekuchen. Es verlieh seinem Praktikumshalbjahr eine Note, die perfekt zu seiner Weltuntergangsstimmung passte.

Widerwillig berührte er eine Sensorfläche, aktivierte die Sprechfunkverbindung zur Stationsleitung. "Jester Orpheus hier", sagte er. "Shuttle CORREGGIO ist startbereit."

Im Grunde tat er jeden Tag das Gleiche. Aufstehen, Shuttlecheck, das Abklappern der stationären Sonden, Probenabgabe, Schlafen. Er nannte es seine Murmeltiertage im All.

Er hielt sich nun seit nervtötenden achtundfünfzig Tagen auf Io auf, und exakt diese Worte hatte er bereits fünfzig Mal gesagt. Und er würde sie am nächsten Tag wieder sagen, und am übernächsten, und ebenso während der restlichen einundneunzig Tage, die er in der Forschungsstation des Jupitermonds verbleiben musste. In der anheimelnden Gesellschaft von neunundzwanzig staubtrockenen Geologen, deren Verständnis von Geselligkeit offenbar darin bestand, sich gegenseitig aus dem Weg zu gehen. Oder sich Werte von irgendwelchen Testergebnissen vorzulesen, wenn sie gut drauf waren.

Verbleiben? Ausharren traf es weit eher.

"Verstanden, CORREGGIO", kam es von der Leitstelle. "Guten Flug."

Der Name des Shuttles war eine Würdigung an den Renaissancemaler Antonio da Correggio, der vier Jupitergemälde angefertigt hatte, darunte

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