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Perry Rhodan Neo 123: Blick in den Abgrund Staffel: Arkons Ende 3 von 10 von Schorm, Rainer (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.06.2016
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan Neo 123: Blick in den Abgrund

Nachdem der Astronaut Perry Rhodan im Jahr 2036 auf dem Mond ein außerirdisches Raumschiff entdeckt hat, einigt sich die Menschheit - es beginnt eine Zeit des Friedens. Doch 2049 tauchen beim Jupiter fremde Angreifer auf. Es sind Maahks, und sie planen einen Krieg gegen das Imperium der Arkoniden. Nach seinen Abenteuern im Leerraum außerhalb der Milchstraße kehrt Perry Rhodan in die Galaxis zurück. Er erlebt mit, wie 100.000 Kampfraumschiffe der Maahks - unterstützt von Verrätern im Herzen des arkonidischen Reichs - das Arkonsystem verheeren. Perry Rhodan setzt den Angreifern nach, um mehr über die inneren wie äußeren Feinde in Erfahrung zu bringen. Können er und seine Gefährten den Arkoniden helfen, oder steht das Große Imperium vor dem finalen Blick in den Abgrund?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 02.06.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845348230
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan NEO .123
    Größe: 603kBytes
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Perry Rhodan Neo 123: Blick in den Abgrund

1.

Sede: Was die Sache fordert

"Ich bin die Uja dieses Ym!", sagte das Schiff mit sanfter Stimme.

Eric Leyden warf Luan Perparim einen vielsagenden Blick zu. Es hatte lange gedauert, bis die künstliche Intelligenz der DROP sich zu einem Gespräch bereitgefunden hatte. Die Diskussion zog sich über Stunden: Bisher hatten sich lediglich untergeordnete Systeme zu Wort gemeldet. Was das Schiff mit der letzten Aussage genau meinte, schien sich Erics Verständnis augenscheinlich zu entziehen.

Luan saß neben Eric in der runden Zentrale des Liduurischiffs, in einem der sechs Sitze, die sich um die mittige Erhebung gruppierten. Alles war klinisch sauber, weiß, glatt oder chromglänzend. Eine Illustration des Begriffs "futuristisch". Nichts zeigte Spuren von Abnutzung oder Gebrauch. Lediglich auf einem der Kontursessel lag ein mitgenommen wirkendes Kissen. Darauf hatte Hermes es sich bequem gemacht und schlief.

Die holografischen Kontrollen waren blass und klein; sie liefen im Minimalmodus. Luan schob die langen, golden schimmernden Haare in den Nacken. Zwar handelte es sich bei der Uja ohne Zweifel um eine künstliche Intelligenz, aber ihre Qualitäten als Exolinguistin würden gefordert werden. Dessen war sie sich sicher.

"Der Zentralrechner!", behauptete Eric zufrieden und lehnte sich zurück. Die Haare des norwegischen Hyperphysikers waren wie so häufig das reine Chaos.

Die sanfte Stimme widersprach, der Tonfall zeigte Belustigung. "Oh, keineswegs. Ich bin Uja."

Luan mischte sich ein. "So nannte sich die Schiffsintelligenz der SHOSHIDA", erinnerte sie den Wissenschaftler, den dieser Hinweis sichtlich verwirrte. "Die Bedeutung entspricht etwa dem Begriff 'Sonnenbarke'. Ym hingegen bedeutet so viel wie 'Meer'. Der Symbolgehalt entspricht nicht im Mindesten dem unserer Zentralpositronik. Um den semantischen, symbolischen und realen Umfang des Begriffs zu bestimmen, fehlen mir Daten über das kulturelle Umfeld. Was wir bisher über die Liduuri wissen, ist nicht annähernd genug. Aber Zentralrechner passt vorne und hinten nicht. Uja ist sehr viel mehr."

"Ich danke Ihnen!", sagte das Schiff freundlich. "Schön, dass jemand mit Verstand im Raum ist. Das macht eine Unterhaltung nicht nur möglich, sondern zum Vergnügen! Ob Ihr Kollege vergnüglich ist, habe ich bisher nicht entschieden."

"Das ...", brauste Eric auf, bis ihn eine Handbewegung Luans bremste.

"Kannst du uns helfen?", erkundigte sich Luan an seiner statt. "Oder vielleicht besser: Darfst du uns helfen?"

Die Uja zögerte. Das lag, so vermutete Luan, nicht so sehr daran, dass das Schiff nach einer Antwort suchen musste, sondern eher daran, dass diese unangenehm war. Sieh mal einer an: Die KI ist kommunikationssensibel!, dachte sie.

Gleich darauf kam die Bestätigung ihres Verdachts. "Das kommt darauf an ..." Das Schiff blieb vage.

"Worauf?", drängte sich Eric ungeduldig in die Unterhaltung zurück. Dass die Uja seinen Verstand in Zweifel gezogen hatte, störte ihn unverkennbar enorm.

Luan unterstellte mittlerweile, dass das Schiff über Humor verfügte, eventuell sogar ironiefähig war. Diese Erkenntnis stand Eric noch bevor. Ohnehin wunderte sich Luan über seine bockbeinige Haltung. Im Umgang mit kybernetischen Systemen war Eric üblicherweise sehr kompetent.

Vielleicht ist genau das der Grund!, dachte Luan. Die Uja hat mehr von einem richtigen Lebewesen an sich als von einem Computer. Da kommt Erics unzureichende Sozialkompetenz so richtig zum Tragen! Dass ich das erleben darf!

Das Schiff ließ Eric warten. Dann sagte es: "Worauf? Auf Ihre Legitimation selbstverständlich! Wie sieht Ihre Autorisierung aus, und was wollen Sie damit erreichen? Darauf hätten Sie durchaus von selbst kommen können! Aber ich helfe Ihnen gerne auf die Sprünge ...!"

Eric hielt den Atem an. Wahrscheinlich

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