text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Perry Rhodan Neo 128: Der Verräter Staffel: Arkons Ende 8 von 10 von Hirdt, Kai (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.08.2016
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
2,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Perry Rhodan Neo 128: Der Verräter

Nachdem der Astronaut Perry Rhodan im Jahr 2036 auf dem Mond ein außerirdisches Raumschiff entdeckt hat, einigt sich die Menschheit - es beginnt eine Zeit des Friedens. Doch 2049 tauchen beim Jupiter fremde Raumschiffe auf. Es sind Maahks, und sie planen einen Krieg gegen das Imperium der Arkoniden. Als kurz darauf 100.000 Kampfraumschiffe der Maahks das Arkonsystem verheeren, forscht Perry Rhodan nach den Drahtziehern dieser Invasion. Er spürt die Ursprungswelt der Maahks auf und erfährt mehr über deren dramatische Geschichte. Danach beginnen Rhodan und seine Gefährten eine gefährliche Recherche. Wer steckt hinter den Angriffen der Maahks, wer provoziert das Ende des Arkon-Imperiums? Am Ziel ihrer Suche wartet eine schockierende Erkenntnis auf die Menschen - sie treffen den Verräter ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 11.08.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845348285
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan NEO .128
    Größe: 456kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Perry Rhodan Neo 128: Der Verräter

1.

Perry Rhodan

Die VENTURE trieb mit einer Restfahrt von vierzig Prozent Lichtgeschwindigkeit durch das Aminatsystem. Der Handelsplatz war gut ausgelastet. Hier, am Rand des Sternhaufens M 13, zeigte die Verheerung des Arkonsystems bislang keine ökonomischen Auswirkungen.

Das würde aber noch kommen, dessen war sich Perry Rhodan sicher. Bei manchen Organismen konnte man das Herz entfernen, und die Glieder zuckten eine ganze Weile weiter. Aber wenn das arkonidische Imperium nicht bald wieder ein funktionierendes politisches und ökonomisches Zentrum erhielt, würde die nachfolgende Wirtschaftskrise Not, Elend und über kurz oder lang einen Bürgerkrieg verursachen.

Zurzeit sprangen jedoch weiterhin Hunderte von Frachtschiffen in das System oder wieder heraus. Sie sorgten für eine perfekte Tarnung. Der Sprung der VENTURE nach Aminat war in diesem Wirrwarr von Transitionssignaturen ein winziger Punkt unter vielen. Wenn jemand aus ihrem eigentlichen Zielsystem den Schiffsverkehr in der Nähe überwachte, war ihm die kleine Korvette also mit ziemlicher Sicherheit entgangen.

In der Nähe. Ihre Lage bot wenig Anlass zur Heiterkeit, aber dieser Gedanke amüsierte Rhodan. Mit solchen Worten hätte man eine Distanz von dreieinhalb Lichtjahren vor zwanzig Jahren sicher nicht beschrieben. In dieser Entfernung lag ein unscheinbares, angeblich unbewohntes Sonnensystem, das auf den arkonidischen Sternkarten Dor hieß. Nach Dor wies der Koordinatensatz, den die Menschen auf der VENTURE von der CREST erhalten hatten - ohne Erklärung, warum oder was es mit diesem System auf sich haben mochte.

Rhodan betrachtete das Hologramm des Zielsystems. Acht Planeten, kein einziger davon irgendwie bemerkenswert. "Was denken Sie, Tuire?"

Der Aulore trat neben ihn. Er sah Rhodan nicht an. Der Blick aus seinen violetten Augen verharrte nachdenklich auf der Systemdarstellung. "Es wirkt harmlos." Er legte die Stirn in Falten. Kurz sah die Rabentätowierung darauf aus, als schlüge sie mit den Flügeln. "Zu harmlos. Irgendwas muss dort sein."

Rhodan nickte. Er hatte ebenfalls ein ungutes Gefühl. Das Signal von der CREST war kein Notruf gewesen. Deshalb sprach eigentlich nichts dafür, dass er schnell handeln musste. Aber etwas stimmte nicht. Sonst hätten Deringhouse oder Atlan, oder wer auch immer die Nachricht abgesetzt hatte, sicher noch ein oder zwei erklärende Worte verloren. Auch das trug nicht zu Rhodans Beruhigung bei. Gerade das Fehlen jeder weiteren Information war alarmierend - ausreichend alarmierend, um die Verfolgung jenes mysteriösen Schiffs aufzugeben, auf dem möglicherweise Thora gefangen gehalten wurde.

Reine Spekulation, rügte sich Rhodan. Wir wissen nicht, ob Thora und Crest wirklich an Bord sind, und eigentlich nicht einmal, ob sie wirklich entführt wurden oder was sonst geschehen ist. Thoras Notruf war alles andere als eindeutig. Es war müßig. Er würde das Rätsel um Thoras Verschwinden nicht lösen, indem er sich zum hundertsten Mal den Kopf darüber zerbrach. Die Sorge um seine Frau und ihren Ziehvater lenkte ihn nur von der Aufgabe ab, die er im Augenblick zu lösen hatte.

"Wie lange noch?", fragte Rhodan.

Statt zu antworten, schüttelte Tuire Sitareh lächelnd den Kopf. Eine kupferfarbene Strähne fiel ihm in die Augen.

Recht hat er, dachte Rhodan. Ich weiß, wie lange - und er weiß, dass ich es weiß. Die Frage war nur ein weiterer Versuch gewesen, mit der bohrenden Unsicherheit umzugehen. Sie wussten nicht, was die CREST ihnen hatte mitteilen wollen, ebenso wenig, von wo sie gesendet hatte. Von der MAYA, die gemeinsam mit der CREST operierte, hatten sie gleich gar nichts gehört - was Rhodans Besorgnis nicht gerade verringerte.

Sollten die beiden Raumschiffe tatsächlich in eine Falle geraten sein, wollte Rhodan die VENTURE nicht derselben Gefahr

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen