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Perry Rhodan Neo 157: Requiem Staffel: Die zweite Insel von Rhodan, Perry (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.09.2017
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan Neo 157: Requiem

Im Jahr 2036 entdeckt der Astronaut Perry Rhodan auf dem Mond ein außerirdisches Raumschiff. Damit erschließt er der Menschheit den Weg zu den Sternen. In den Weiten der Milchstraße treffen die Menschen auf Gegner und Freunde; es folgen Fortschritte und Rückschläge. Nach 2051 durchleben sie eine besonders schwere Zeit. Die Erde ist unbewohnbar geworden, Milliarden Menschen wurden an einen unbekannten Ort umgesiedelt. Der Schlüssel zu den Ereignissen scheint in der Nachbargalaxis Andromeda zu liegen. Dorthin bricht Perry Rhodan im modernsten Raumschiff der Menschheit auf. Anfang 2055 gelangt die MAGELLAN am Ziel an. Die Menschen treffen auf phantastische Geschöpfe - und stoßen auf ein schreckliches Geheimnis der Meister der Insel. Dies bringt den Mausbiber Gucky in einen fürchterlichen Konflikt - und endet in einem REQUIEM ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 21.09.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845348575
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan NEO .157
    Größe: 514kBytes
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Perry Rhodan Neo 157: Requiem

1.

Die MAGELLAN fiel in den Normalraum zurück.

Niemand wusste, was im Groomaksystem auf das Raumschiff wartete, also hatte Perry Rhodan Alarmbereitschaft angeordnet. Sämtliche Arbeitsstationen waren doppelt besetzt. In diesen ersten Zehntelsekunden kam es insbesondere auf die Ortung an. Gab es Energiesignaturen? Schiffsverkehr? Anzeichen für Waffeneinsatz?

Die Positronik meldete nichts, auch die menschliche Besatzung der Ortungsstation sah keine akute Gefahr. Der Energieschirm der MAGELLAN blieb desaktiviert. Lediglich ein schwacher Prallschirm schützte das riesige Schiff vor Asteroiden und anderem Weltraumschrott. Hochenergetischere Abwehrverfahren, die den Neuankömmling jedem im System sofort verraten hätten, waren unnötig.

Nach rund zehn Sekunden ließ die Anspannung etwas nach. Perry Rhodan, der Expeditionsleiter, und Conrad Deringhouse, der Kommandant der MAGELLAN, lockerten ihre Haltung. Zu oft in letzter Zeit waren sie bei Sprüngen in fremde Systeme mitten in einem Wespennest herausgekommen. Dieses Mal schien ihnen das erspart zu bleiben.

"Was wissen wir?", fragte Rhodan.

Ortungschef Mischa Petuchow legte die Anzeigen seiner Instrumente in den Holodom. "Sieht ziemlich trostlos aus."

Dem konnte Rhodan nicht widersprechen. Blickfang des Systems war zweifelsohne das Zentralgestirn. Die Sonne Groomak gehörte zur seltenen Klasse der Gelben Riesen. Der Stern hatte sich ausgedehnt und dabei große Teile des Systems zerstört. Rhodan warf einen kurzen Blick auf die Daten, mit denen die Wissenschaftliche Abteilung das Holo ergänzte. Groomak hatte nur die achtfache Masse der irdischen Sonne, strahlte aber etwa fünfzehntausendmal heller und hatte das Siebzigfache an Durchmesser. Der Gelbe Riese brannte gegenwärtig aus wie ein gewaltiges Strohfeuer - allerdings mit genug Stroh, um den Brand noch einige Millionen Jahre in Gang zu halten.

"Haben Sie unsere Vorhut schon entdeckt?", erkundigte sich Rhodan.

Allzu schwierig sollte es nicht sein, die Space-Disk zu finden, die sich in den roten Transmitterring Richtung Groomak gestürzt hatte. Die MAGELLAN hatte dieselbe Strecke mit ihrem normalen Überlichtantrieb zurückgelegt. Zwar wusste man nicht, wo genau die Disk mit den drei Freiwilligen wieder erschienen war, und die Funkstille wollte Rhodan noch nicht brechen - insbesondere weil er nur einen auffälligen Rundruf ins komplette System hätte ausstrahlen können. Aber es gab ringsum wenig, was bei der Suche stören konnte. Groomaks Feuer beschien ein totes System.

Drei gewaltige Asteroidengürtel umkreisten die Sonne - die Reste von Planeten, die vor der Ausdehnung des Sterns ihre Bahnen darum gezogen hatten. Sie waren im Zuge der Katastrophe zerbrochen und bildeten nun Trümmerringe. Viele Bruchstücke waren erstaunlich groß, mit dreihundert bis fünfhundert Kilometern Durchmesser. So groß die Sonne gewesen war, so riesig mussten auch ihre Begleitwelten ursprünglich gewesen sein. Ein vierter Planet war ebenfalls in zahlreiche Teile zerbrochen. Diese allerdings waren weit genug vom Zentrum des Untergangs entfernt, dass ihre Eigenschwerkraft sie grob in Kugelform beieinandergehalten hatte.

Alles in allem: viel Gestein, wenig Metall. Nichts, was auffällige Energiesignaturen hätte abstrahlen können.

Dennoch wusste Petuchow nichts zu melden. Es gab keinerlei Signal von der Space-Disk, die dem Containerzug aus dem Kur'shsystem gefolgt war.

"Alarmbereitschaft beibehalten!", befahl Rhodan.

Deringhouse sah ihn fragend an.

"Wir sind nicht gerade mit Donnerschall ins System eingezogen", erläuterte Rhodan die Anordnung. "Aber Captain da Silva und seine Leute wissen, wonach sie Ausschau halten müssen. Sie könnten uns also über Richtfunk kontaktieren. Wieso melden sie sich nicht?"

Deringhouse knetete seine Unterlippe, wie so oft, wenn er über Dinge nachdachte, die ihm nicht gefielen. "Möglichkeit eins: Der Transmitter ha

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