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Perry Rhodan Neo 197: Der Dimensionsblock von Wickenhäuser, Ruben (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.04.2019
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan Neo 197: Der Dimensionsblock

Das Jahr 2058: Gegen ihren Willen wurde die Menschheit in einen Konflikt hineingezogen, der seit langer Zeit zwischen den Sternen tobt. Mit ihren wenigen Raumschiffen hat sie keine Chance gegen die Truppen der geheimnisvollen Allianz. Nur dank ihres Ideenreichtums konnten Perry Rhodan und seine Gefährten bisher der Übermacht standhalten. Die gefährlichsten Soldaten des Gegners sind die sogenannten Bestien: lebendige Kampfmaschinen, die kaum zu besiegen sind. Will Perry Rhodan sie zurückschlagen, muss er in die Galaxis Andromeda reisen - nur dort findet er die nötigen Mittel. Doch die Reise in die ferne Sterneninsel ist von höchstem Risiko ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 04.04.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845348971
    Verlag: Perry Rhodan digital
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Perry Rhodan Neo 197: Der Dimensionsblock

1.

Tagrep Kerrek: Der Hammer

Tharvis Tagrep Kerreks Schicksal war hundertfünfzig Meter lang, hatte an seinem vorderen Ende einen Durchmesser von fünfzehn Metern und sprang in den Hyperraum. Die Ingenieure der Apasos hatten ihm einen klingenden Namen verliehen: Repetierhammer.

Die Vierte Flotte von Gatas stand am Rand des Avkoomsystems. Für einen unbeteiligten Beobachter hätte es ausgesehen, als habe ein Gott Löcher aus dem Sternenmeer gestanzt. Der Molkexpanzer der Diskusraumer, die nahe dem äußersten Planeten standen, saugte jedes Quäntchen Helligkeit auf.

Auch das einen Kilometer durchmessende Flaggschiff OVARIONS LICHT wirkte wie ein blinder Fleck, ein Nichts im Glitzern der Sterne. Die zwei 400-Meter-Einheiten, die es unablässig umkreisten, hätten den Beobachter zweifellos endgültig an seinem Verstand zweifeln lassen, wenn sein Gehirn die absolute Schwärze mit Sinn zu füllen versucht hätte.

Verschlossene Azaraqkampfschiffe waren unverwundbar, zumindest für alle bekannten Energiewaffen. Impulsgeschütze, Thermostrahler, Desintegratoren, Nukleartorpedos, sie alle mussten ihre zerstörerischen Energien restlos an das Molkex abgeben. Nicht zuletzt waren sie für jede herkömmliche Ortung so gut wie unauffindbar: Die Kämpfer auf der gewaltigen Anzahl an Schiffen der Vierten Flotte von Gatas konnten davon ausgehen, dass sie so unauffällig waren wie ein Schatten in der Finsternis.

Tagrep Kerrek begutachtete die Aufstellung der Schiffe vom Kommandostand der OVARIONS LICHT aus. Als Oberbefehlshaber der gatasischen Flotte hatte er mehr als genug Kampferfahrung, um zu spüren, wenn eine Schlacht bevorstand. Dass die Apasos jederzeit im Avkoomsystem auftauchen konnten, war nicht weiter erstaunlich, handelte es sich doch um ein attraktives Erntesystem für das hochbegehrte Molkex, das in unmittelbarer Nachbarschaft des apasischen Einflussgebiets lag. Prognosen sagten seit zwei Jahren einen Rückgang der Molkexvorkommen voraus. Schürftender und schwere Frachter, alle ohne die wertvolle schwarze Panzerung, verrieten ihr geschäftiges Treiben durch zahllose Orterreflexe in den Asteroidenringen.

Unverwundbar ... Kerrek wiegte seinen großen, tellerförmigen Kopf. Zwei Jahre war es auch her, dass dieser Perry Rhodan mit der MAGELLAN bei ihnen aufgetaucht war. Jener Mensch hatte eine Transformkanone eingesetzt. Abgesehen von Systemen, die mit brachialer kinetischer Aufprallenergie wirkten, war dies die erste Kerrek bekannte Waffe, die einen Azaraqraumer schwer beschädigen konnte. Mehr noch, die Leute dieses kleinköpfigen Fremden waren es gewesen, die ein Heilmittel für die furchtbare Seuche Choroba nemoc gefunden hatten.

Vernichtung und Rettung aus einer Hand, das hat mythische Qualitäten, dachte Kerrek.

Und Perry Rhodan, dieser Fremde mit seiner so ungewöhnlich ... vernünftigen Ausstrahlung, war es auch gewesen, der in dem altgedienten gatasischen Flottenkommandanten erste Zweifel am Sinn der Azaraqkonflikte gesät hatte. Rhodans Appell an Frieden und Zusammenarbeit zwischen den Gelegen, da große Veränderungen bevorstünden, musste Kerrek angesichts der gegenwärtigen Entwicklung mehr und mehr zustimmen. Der Mensch war selbst mit leuchtendem Beispiel vorangegangen, indem er unter persönlichen Risiken Tagrep Kerreks Sohn Jolkar von Choroba nemoc geheilt hatte.

Dabei ist er nicht nur kein Gataser, sondern noch nicht mal ein Azaraq! Aber was grüble ich herum? Ich habe eine Kriegsflotte zu führen! Sonst tauchen die Apasos hier auf und verleiben sich das System ein, Rhodan hin oder her.

Schon um sich wieder besser auf seine Aufgabe konzentrieren zu können, aktivierte er die Holoverbindung zu Jolkar, der sich als Kommandant des Subverbands Ovarion-3 auf der BLAUGLANZ befand.

"Grüße, Tharvis Jolkar Kerrek, mein Sohn.

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