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Perry Rhodan Neo 64: Herrin der Flotte Staffel: Epetran 4 von 12 von Corvus, Robert (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.02.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan Neo 64: Herrin der Flotte

Als der Astronaut Perry Rhodan im Juni 2036 zum Mond aufbricht, ahnt er nicht, dass sein Flug die Geschicke der Menschheit in neue Bahnen lenken wird. Rhodan stößt auf ein Raumschiff der technisch weit überlegenen Arkoniden. Es gelingt ihm, die Freundschaft der Gestrandeten zu gewinnen - und schließlich die Menschheit in einem einzigen, freiheitlichen Staat zu einen: der Terranischen Union. Damit öffnet Perry Rhodan das Tor zu den Sternen. Doch die neuen Möglichkeiten bergen neue Gefahren: Von dem Gelehrten Crest da Zoltral erfährt er, dass die Koordinaten der Erde im Epetran-Archiv auf Arkon gespeichert sind. Mit einigen Gefährten startet Rhodan unverzüglich ins All. Er muss die Koordinaten löschen, bevor sie in die falschen Hände geraten und die Macht des Großen Imperiums die Erde zerschmettert. Während Rhodan das Archiv sucht, verfolgt der Arkonide Atlan seine eigenen Pläne: Er will den Regenten stürzen - und hofft, auf der Kriegswelt des Imperiums Verbündete zu finden ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 27.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845338439
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan NEO Bd.64
    Größe: 1100 kBytes
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Perry Rhodan Neo 64: Herrin der Flotte

2.

Der Dagorista ist der Schutzschirm der Schwachen

Yerum Uskach

Yerum Uskach studierte die Abmessungen, die der Soldat ihm überspielt hatte. Am Heck der keilförmigen Jacht fünfzehn Meter Breite auf fünfunddreißig Meter Höhe, die auf den neunzig Metern bis zum Bug gleichmäßig in einer Spitze ausliefen. "Ist die Wölbung in der Mitte eine Beschädigung?"

"Nein, das ist die Kuppel über der Zentrale", antwortete der Soldat. "Soweit wir wissen, ist das Schiff unversehrt. Sie sollen es auseinandernehmen und analysieren, damit sein Wert geschätzt werden kann."

Meist hatte Yerum mit den Schiffen der arkonidischen Raumflotte zu tun, die in der Regel Kugelgestalt hatten. Walzen und Spindeln kamen schon einmal vor, aber Keile waren selten. Obwohl man einem Raumschiff natürlich jede beliebige Form geben konnte, solange man nicht ohne Schutzschirm in eine Atmosphäre eintauchen wollte. Das bewies das rostrote, stachelige Ungetüm, das der Regent ihm anvertraut hatte. "Hangar Drei, bitte."

"In Ordnung. Ich gebe es an die Eskorte weiter." Damit erlosch die Verbindung.

Yerum schaltete die Musik wieder ein. Je lauter er sie stellte, desto besser konnte er nachdenken. Nach einer intensiven Arbeitsphase hatte er manchmal ein Rauschen im Ohr.

Er drehte sich auf seinem Stuhl herum und nippte an seinem K'amana, während er die Werte aufrief, die man für sein neues Schätzchen übermittelt hatte. Das waren nicht nur die technischen Daten, die das Schiff selbst sammelte, um Wartungsarbeiten zu erleichtern, sondern auch die Ergebnisse der Flottensensoren, die es bei seiner Annäherung an Arkon III erfasst hatten.

Yerum stieß einen Pfiff aus. "650 Kilometer im Sekundenquadrat", hauchte er. Ein unglaublicher Wert.

"Moas!", rief er über die Musik hinweg einem seiner Roboter zu. "Hol mir Sonnen der Flotte und leg den Kristall ins Lesegerät!" Diese Abhandlung enthielt die einhundertfünfzig herausragendsten Schiffe des Großen Imperiums. An mehr als der Hälfte davon hatte der Meistermechaniker bereits herumgeschraubt. Obwohl er erst vierundvierzig Jahre alt war, galt er als unerreichtes Genie. Er erfühlte Raumschiffe. Das war zugleich ein Grund, warum er sein Wissen nicht weitergeben konnte. Ihm war selbst unklar, wie er Fehler fand und Schaltungen optimierte, deswegen scheiterte jeder Erklärungsversuch. Inzwischen schickte ihm das Oberkommando auch keine Lehrlinge mehr.

Moas' Präzisionstentakel platzierte den Kristall zielsicher im Lesegerät. Beschwingt tippte Yerum auf das Wiedergabeschaltfeld und navigierte durch den aufscheinenden Kubus. Er überflog die Beschleunigungswerte der schnellsten Schiffe, die er im Kopf hatte. Keines erreichte die 650 Kilometer im Sekundenquadrat, die sowohl die Bordspezifikation angab, als auch von den Geschützplattformen angemessen worden waren. Seine Augen tränten vor Aufregung. Wie mochte dieses Triebwerk aussehen? Als theoretisch möglich waren noch höhere Leistungen errechnet worden, aber es in der Praxis zu sehen ... Die Maschinen mit den Fingern zu ertasten ... Er blickte auf die Anzeige von Hangar Drei, der natürlich noch leer war.

Ohne dass Yerum den Anruf entgegengenommen hätte, baute sich ein Kommunikationskubus über seinem Tisch auf. Er erstarrte. Er wusste, dass die Blässe in dem Gesicht keine Verzerrung durch die Übertragung oder das Wiedergabegerät war. Der Mann mit den rotbraunen Augen und dem strengen Haarschnitt war so bleich. Bei einigen Adligen löste das die Mode aus, sich ebenfalls hell zu schminken. Schließlich war dieser Mann

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