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Perry Rhodan Neo 78: Der Mutantenjäger Staffel: Protektorat Erde 6 von 12 von Perplies, Bernd (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.09.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan Neo 78: Der Mutantenjäger

Eineinhalb Jahre sind vergangen, seit der Astronaut Perry Rhodan auf dem Mond auf ein havariertes Raumschiff der Arkoniden gestoßen ist. Im November 2037 ist die Erde kaum wiederzuerkennen. Die Erkenntnis, dass die Menschheit nur eine von unzähligen intelligenten Spezies ist, hat ein neues Bewusstsein geschaffen. Die Spaltung in Nationen ist überwunden. Ferne Welten sind in greifbare Nähe gerückt. Eine beispiellose Ära des Friedens und Wohlstands scheint bevorzustehen. Doch sie kommt zu einem jähen Ende - das muss Perry Rhodan feststellen, als er von einer beinahe einjährigen Odyssee zwischen den Sternen zurückkehrt. Das Große Imperium hat das irdische Sonnensystem annektiert, die Erde ist zu einem Protektorat Arkons geworden. Aber die Menschen legen die Hände nicht in den Schoß. In der Operation Greyout zerschlagen sie die Datenbasis, auf der die Herrschaft der Arkoniden ruht. Chaos bricht aus - und ein verzweifelter Mutant sucht sein Heil in der Flucht ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 11.09.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845338576
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan NEO Bd.78
    Größe: 538kBytes
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Perry Rhodan Neo 78: Der Mutantenjäger

1.

Hebt die IGITA

25. November 2037, Chetzkel

Im Weltraum, so lautete ein altes Sprichwort, hört dich niemand schreien.

Für die unter Druck stehende Zentrale des Schlachtschiffs AGEDEN galt das allerdings nicht. Diesen Umstand wusste Chetzkel im Augenblick sehr zu schätzen. Wie sonst hätte der Kommandeur der arkonidischen Besatzer seinem Unmut über das Versagen seiner Besatzung Luft machen sollen.

"Es ist mir vollkommen egal", fauchte er seine Untergebenen an. "Es ist mir egal, ob die Atmosphäre dieses elenden Mondes voller Dunst ist. Es ist mir egal, ob an der Oberfläche ein achtzig Kilometer dicker Eispanzer auf uns wartet. Und es ist mir auch egal, ob die IGITA auf den Grund des darunterliegenden Ozeans gesunken ist." Er drehte sich langsam um die eigene Achse, damit sich auch wirklich jeder angesprochen fühlte. "Keine weiteren Ausflüchte. Ich will, dass dieses Schiff gehoben wird!" Vor Aufregung tränten seine roten Augen.

Betroffene Gesichter blickten ihn an. Obwohl Chetzkel als harter Anführer galt, vergaß er sich selten dermaßen, dass er laut wurde.

Doch der Reekha war es leid. Die Truppen, die ihm die Imperatrice mitgegeben hatte, um das Larsafsystem zu besetzen, das von den Einheimischen als Solsystem bezeichnet wurde, raubten ihm gelegentlich den letzten Nerv. Die Männer und Frauen unter seinem Kommando waren zu jung oder zu alt, bei vielen handelte es sich um Kolonialarkoniden und Strafversetzte. Sogar einige Nichtarkoniden dienten auf der AGEDEN, dem 800 Meter durchmessenden Kugelraumer, der Chetzkel als Flaggschiff diente. Mit ihm war er zum Saturnmond Titan aufgebrochen, um den dort abgestürzten Schweren Kreuzer IGITA zu bergen.

Chetzkel hatte sich große Mühe gegeben, nur die fähigsten Leute in die Zentrale des Schiffs zu lassen. Einige von ihnen schätzte er mittlerweile, zweien oder dreien vertraute er sogar. Doch selbst diese schienen an ihrer gegenwärtigen Aufgabe zu scheitern.

Bereits wenige Wochen nachdem sein Geschwader wie befohlen die Kontrolle über das Larsafsystem übernommen hatte, war Chetzkel dazu übergegangen, das gesamte Sonnensystem nach Spuren früherer arkonidischer Kolonisation zu durchsuchen. Aus den Geschichtsbüchern, die er zu Rate gezogen hatte, als er ohne jede Erklärung in dieses scheinbar unwichtigste aller Sternensysteme versetzt worden war, wusste er, dass es vor etwa 10.000 Jahren eine Kolonie des Imperiums auf Larsaf III, von seinen Bewohnern auch Erde genannt, gegeben hatte. Atlan da Gonozal, der Sohn des damaligen Imperators Mascaren da Gonozal, hatte dieser Kolonie vorgestanden.

Dieser Umstand hatte ihn noch misstrauischer gemacht als das gegenwärtige Interesse von Emthon V. an Larsaf und seinen Planeten. Was hatte der Sohn des Imperators hier vor 10.000 Jahren getrieben? Und war sein Unterfangen von Erfolg gekrönt gewesen, oder hatten die Methans ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht?

In der Schiffsdatenbank zu Larsaf gab es nur einen knappen Eintrag. Ihm zufolge war die Kolonie im Krieg vollständig ausgelöscht worden. Um daher Antworten auf seine Fragen zu erhalten, hatte Chetzkel Aufklärer von Planet zu Planet geschickt. Zugleich hatte er alle Informationen analysieren lassen, die er im planetaren Datennetz der Menschen zum Thema Arkoniden hatte finden können.

Die Menschen mochten einige Schwächen haben, doch eines konnte man ihnen nicht vorwerfen: mangelnde Neugierde. Etwa ein Jahr war seit dem Erstkontakt mit der auf dem Mond von Larsaf III gestrandeten AETRON unter der Verräterin Thora da Zoltral vergangen. In der Zeit hatten sie nicht nur eine Station auf Larsaf II, auch Venus genannt, gefunden, sondern auch ein Raumschiffwrack unter dem Eispanzer des Sat

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