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Phase 7 Der Schöpfermythos von Sikavica, John D. (eBook)

  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Phase 7

In der Sendung: Na rubu znanosti (Grenzwissenschaften) wurde im kroatischen Fernsehen ein Funkgespräch von der Polizei der Öffentlichkeit präsentiert, welches eine UFO-Sichtung dokumentiert. Daraus hat John D. Sikavica eine fiktive Story entworfen. Eine Gruppe Auserwählter sieht sich im Verlauf ihrer fluchtartigen Reise mit der Tatsache konfrontiert, dass unsere Realität nur eine von vielen ist. In einem spannenden Überlebenskampf ist das Ziel der Hauptprotagonisten herauszufinden, wer sich hinter den beiden konträren Parteien tatsächlich verbirgt, die urplötzlich ihr Leben auf drastische Art und Weise beeinflussen und welches Motiv jene antreibt. Dieser Roman ist nicht nur für Freunde des Genres Science-Fiction, Präastronautik oder der Grenzwissenschaften zu empfehlen, sondern durch seine übersichtliche Länge auch für Leser/innen die gerne etwas Neues entdecken. John D. Sikavica, am 08.02.1974 in Mühlacker als Kind kroatischer Gastarbeiter geboren, verbrachte die ersten Jahre bei einer deutschen Familie und durfte deshalb zweisprachig aufwachsen und zwei unterschiedliche Mentalitäten kennenlernen. Er ist verheiratet und lebt inzwischen mit seiner Frau in Leonberg. Seit seiner Jugend ist das Schreiben seine Leidenschaft. Nach seinem erfolgreichen Debüt, mit dem Sf-Mystery Thriller "Phase 7 - Der Schöpfermythos", bedient er nun die Liebhaber des Fantasy Genres. "Mister Toth - Die verlorene Ewigkeit" ist eine gelungene Mixtur aus Magie, Humor und einer ungewöhnlichen Liebe.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 172
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783743136069
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 688 kBytes
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Phase 7

Ian wiederholte seine Einladung, sprang auf und teilte seinen Tischnachbarn mit, dass auch er nun dringend mal Wasser lassen müsse, würde wohl am Bier liegen.

Der Glatzkopf wartete ab, bis Ian um die Ecke bog und außer Sicht- und Hörweite war. Stipe spürte plötzlich etwas zwischen Becken und Rippen gegen seinen Körper drücken. Erschrocken schaute er an sich herunter. Das war nicht gut. Das war sogar ausgesprochen miserabel.

Scheiße. Der Typ neben ihm hielt ihm doch tatsächlich eine Waffe an den Körper. Stipes Augen suchten unbewusst hektisch die Umgebung ab. Die Nebentische waren nicht besetzt. Das Paar mittleren Alters mit ihrem quengelnden Dreikäsehoch, das am Ticketschalter stand, war zu weit weg, um die Situation richtig einzuschätzen, in der er sich befand. Vorausgesetzt, sie hätten überhaupt in seine Richtung gesehen, was sie aber definitiv nicht taten und die Stimmen hinter seinem Rücken drangen aus dem Inneren des Bistros und klangen nicht so, als würde jemand die Aufmerksamkeit auf ihn richten. Vor allem nicht, da er heraushörte, das sie lautstark über die hiesigen politischen Verhältnisse diskutierten. Ok, das war's dann wohl. Sollte das Arschloch neben ihm abdrücken wollen, bestünde zum einen keine Chance auf Verteidigung und zum anderen war niemand in Sichtweite der deeskalierend einschreiten könnte.

"Was wollen sie von mir?" fragte Stipe überraschend ruhig angesichts der Situation in der er sich befand.

"Freundchen, hatte ich dir nicht klar und deutlich zu verstehen gegeben was ich von dir verlange?" gab der Bewaffnete mit ärgerlicher Stimme von sich. Stipe schluckte, unfähig eine passende Antwort zu liefern.

"Hör zu, ich schwöre dir, dies ist deine letzte Chance. Da du nun schon mal hier bist, ändere auch ich meinen Plan.

Ich gestatte dir, den Alten also in Lubenice abzuliefern.

Dann aber fliegst du morgen mit dem ersten Flug weg von hier. Mir egal wo hin. Nur weg von Kroatien und nicht nach Schottland. Hab ich mich nun deutlich genug ausgedrückt?"

Stipe lag es schon auf der Zungenspitze nachzufragen was geschehen würde, falls nicht. Aber die Knarre spürend, und die Erinnerung an die letzte Begegnung mit dem Verbrecher neben ihm, hielten ihn dann doch davon ab.

"Grüssen sie Ian von mir. Die Runde hier geht auf mich," ein paar Scheine Kuna auf den Tisch werfend erhob sich der Glatzkopf und verschwand.

McGregor erkundigte sich etwas enttäuscht nach dem plötzlichen Verschwinden seines Landsmanns. Stipe erklärte ihm, er hätte es furchtbar eilig gehabt seinen Bekannten aufzusuchen und es wäre ja nicht so tragisch, wenn sie alleine weiter ziehen würden. Erneut fielen McGregor Stipes Stimmungsschwankungen auf. So langsam machte er sich Sorgen um seinen neugewonnenen Bekannten.

"Stipe, ich möchte nicht zu aufdringlich wirken, vor allem, da sie sich ja so vorbildlich um mich kümmern, aber es lässt mir einfach keine Ruhe. Ich würde gerne wissen, ob sie etwas bedrückt. Mir fiel gestern im Pub schon auf, und kurz darauf bei mir zu Hause, dass sie plötzlichen Stimmungsschwankungen unterliegen. Und nun, obwohl ich nur ein paar Minuten weg war, scheinen sie mir erneut wie ausgetauscht... sagen sie mir, wenn ich ihnen irgendwie behilflich sein kann, oder wenn sie einfach etwas loswerden möchten. Ich biete ihnen das an, weil ich sie in kürzester Zeit in mein Herz geschlossen habe, aber ich respektiere natürlich auch ihre Privatsphäre."

Er war also doch kein so guter Schauspieler oder der Alte hatte einfach nur eine gute Menschenkenntnis. Wie dem auch sei, ewig konnte er dem Professor nicht vorgaukeln, dass alles in bester Ordnung wäre. Nur was bitteschön sollte er ihm sagen? Das er hier einen Auftrag ausführte und die Begegnung mit ihm, McGregor, keine Zufällige sei? Dass seine Auftraggeber möglicherweise Irre waren? Oder Kriminelle? Oder beides zusammen? Dass der Glatzkopf ihn nun zum zweiten Mal bedrohte? Da schien ihm plötzlich nur ein

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