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Planet der Affen: Originalroman von Boulle, Pierre (eBook)

  • Erschienen: 21.04.2014
  • Verlag: Cross Cult
eBook (ePUB)
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Planet der Affen: Originalroman

In einem Raumschiff, das mit Lichtgeschwindkeit durch das Weltall fliegt, begibt sich der Journalist Ulysse Mérou zusammen mit zwei Wissenschaftlern auf eine Mission, die die Erkundung des nächstgelegenen Sonnensystems zum Ziel hat. Zu ihrer goßen Überraschung finden sie einen Planeten, der unserer Erde gleicht. Doch eine noch größere Verblüffung erwartet sie: Auf Soror, so der Taufname durch die Entdecker, leben menschenähnliche Wesen! Diesen scheint jedoch jedwedes rationale Denkvermögen zu fehlen, und kaum ist eine erste Verständigung hergestellt, werden sie allesamt gejagt und gefangen genommen von der herrschenden Zivilisation auf dem Planeten: Affen! Schreckliche Experimente und einen schmerzvollen Tod vor Augen muss es Ulysse gelingen, seine haarigen und hochintelligenten Entführer davon zu überzeugen, dass er anders ist, von einem fremden Planeten kommt und vor allem, dass er keine Gefahr darstellt. Besonders von Letzterem lassen sich aber nur die Wenigsten überzeugen ...

Pierre Boulle, der auch den Weltbesteller DIE BRÜCKE AM KWAI schrieb, lieferte damit die Vorlage für zahlreiche Hollywoodverfilmungen, die den Disput zwischen der Zivilisation der Menschen und der Affen ab 1968 zu einem Phänomen der Popkultur machten. Zusammen mit STAR TREK (seit 1966) zählt diese SciFi-Saga daher zu einer der langlebigsten in der Film- und TV-Geschichte. Ab dem 7. August 2014 kommt der neueste Film in die Kinos: Als Sequel zum Reboot-Film von 2011 ist PLANET DER AFFEN: REVOLUTION damit bereits der achte Film in der Reihe.

Produktinformationen

    Größe: 2249kBytes
    Herausgeber: Cross Cult
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 240
    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    ISBN: 9783864254574
    Erschienen: 21.04.2014
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Planet der Affen: Originalroman

Ich vertraue dieses Manuskript dem Weltraum an, nicht in der Hoffnung auf Hilfe, aber um vielleicht dabei helfen zu können, die schreckliche Plage abzuwenden, die die menschliche Rasse bedroht. Möge Gott uns gnädig sein ...!

"Die menschliche Rasse?", betonte Phyllis erstaunt .

"So steht es hier", bestätigte Jinn. "Unterbrich mich doch nicht gleich am Anfang." Und er las weiter .

Ich selbst, Ulysse Mérou, bin mit meiner Familie im Raumschiff geflohen. Wir können hier jahrelang überleben. An Bord züchten wir etwas Gemüse und Obst und haben auch einige Hühner. Uns fehlt es an nichts. Vielleicht finden wir eines Tages einen bewohnbaren Planeten. Diese Hoffnung wage ich kaum auszusprechen. Doch hier folgt nun der wahrheitsgetreue Bericht meiner abenteuerlichen Erlebnisse.

Im Jahr 2500 brach ich mit zwei Begleitern per Raumschiff auf, mit der Absicht, bis zu jener Region des Alls vorzudringen, in der ganz einsam der Überriesenstern Beteigeuze thront.

Es war ein gewagtes Projekt, das umfangreichste, das jemals auf der Erde in Angriff genommen wurde. Beteigeuze, Alpha Orionis, wie unsere Astronomen ihn nannten, ist ungefähr dreihundert Lichtjahre von unserem Planeten entfernt. Der Stern ist aus mehreren Gründen bemerkenswert. Erstens wegen seiner Größe: Sein Durchmesser ist drei- bis vierhundert Mal so groß wie der unserer Sonne, was bedeutet, dass sich dieses Monster, wenn es an die Stelle der Sonne gesetzt würde, bis zur Umlaufbahn des Mars erstrecken würde.

Zweitens aufgrund seiner Helligkeit: Es ist ein Stern der ersten Größenordnung, der hellste im Sternbild Orion, von der Erde aus trotz der Entfernung mit bloßem Auge zu erkennen. Drittens wegen der Art seiner Strahlung: Er stößt rotes und orangefarbenes Feuer aus, was fantastisch aussieht. Außerdem ist seine Helligkeit nicht konstant: Sein Schein verändert sich abhängig von seinem Durchmessers im Laufe der Zeit. Beteigeuze ist ein pulsierender Stern.

Warum wurde nach der Erforschung des Sonnensystems, dessen Planeten alle unbewohnbar sind, ein so weit entfernter Planet als Ziel des ersten interstellaren Flugs ausgewählt? Der weise Professor Antelle setzte diese Entscheidung durch. Als Hauptorganisator des Unternehmens, dem er sein gesamtes, immenses Vermögen gewidmet hatte, und als Leiter unserer Expedition hatte er selbst das Raumschiff entwickelt und seinen Bau beaufsichtigt. Auf der Reise erklärte er mir den Grund für seine Wahl.

"Mein lieber Ulysse", sagte er, "es ist für uns nicht schwieriger und dauert auch kaum länger, Beteigeuze zu erreichen, als einen viel näher gelegenen Stern, zum Beispiel Proxima Centauri."

An dieser Stelle fand ich es angemessen, Protest einzulegen und meine frisch erworbenen astronomischen Kenntnisse zu demonstrieren.

"Kaum länger? Aber der Stern Proxima Centauri ist nur vier Lichtjahre entfernt, während Beteigeuze ..."

"Dreihundert Lichtjahre entfernt ist, das ist mir auch klar. Doch wir werden lediglich etwas mehr als zwei Jahre brauchen, um dort anzukommen, während eine Reise zur Region von Proxima Centauri nur sehr wenig kürzer wäre. Sie gehen vom Gegenteil aus, da Sie an diese Flohsprünge zwischen unseren Planeten gewöhnt sind. Zu Beginn ist bei ihnen eine starke Beschleunigung zulässig, weil sie nur wenige Minuten dauert, da die zu erreichende Reisegeschwindigkeit so lächerlich gering ist und in keinem Verhältnis zur unsrigen steht ... Es ist an der Zeit, dass ich Ihnen etwas näher

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