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Puppen sind wir alle von Schwinger, Hans (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.03.2017
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Puppen sind wir alle

Aus welcher Welt kommen wir, die Menschen, in welcher sind wir, in welcher Welt werden wir dereinst sein? Und warum gibt es uns, was ist der Sinn unseres Daseins? Fragen, die so oder so ähnlich gestellt, auf Antwort warten. Und Antworten wurden schon immer gegeben, von der Religion, von der Wissenschaft, von der Philosophie, von Berufenen und Unberufenen, von Narren und Weisen, zweckfrei oder zu einem bestimmten Zweck. Machterhaltung, materielle oder geistig-seelische Steuerung, Gefolgschaft, Unterdrückung, Profite...Die Liste könnte endlos werden, sieht man nur in die uns bekannte Geschichte. Vier der vielen denkbaren Geschichten um Herkunft und Werden der Menschen und unserer Welt werden hier weitergesponnen. Zum einen Zecharia Sitchin mit der Geschichte der Anunnaki, die er alten sumerischen Texten entnommen hat. Zum andern die Idee einer Welt am Draht, die auf dem Simulacron des Daniel Goudaye beruht. Es folgt der Blick in eine Welt, in der eine durch menschliche Schaffenskraft entstandene Superintelligenz existiert. Und schließlich werfen wir noch einen Blick auf das, was uns Menschen und unsere Erde bei einem Weiter so erwartet. Zu welchem Ende werden uns der zinsverursachte Zwang zu ständigem Wachstum, Atomtechnik, Genmanipulation und menschliche Gier führen? Werden uns eines gar nicht mehr so fernen Tages unsere eigenen Produkte, Roboter, Computer, Nanos, beherrschen oder gar ablösen? All dies eher als romanhafte Darstellung und mit viel mehr an Phantasie, denn als Werk der Wissenschaft. Viele Fragen. Ansätze zu Antworten finden sich im vorliegenden Buch. Diese können indes nur Anregungen für Leser sein, zu eigenen Antworten zu kommen und zu ihrer eigenen Sicht auf das Woher, das Wozu und das Wohin der Menschen und der gesamten Schöpfung, sei es dem Verstand, der Phantasie oder dem Glauben folgend.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 204
    Erscheinungsdatum: 16.03.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783743149939
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 2689 kBytes
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Puppen sind wir alle

1. Prolog

Aus welcher Welt kommen wir Menschen, in welcher sind wir, in welcher Welt werden wir dereinst sein? Und warum gibt es uns, was ist der Sinn unseres Daseins? Fragen, die so oder so ähnlich gestellt, auf Antwort warten. Und Antworten wurden schon immer gegeben, von der Religion, von der Wissenschaft, von der Philosophie, von Berufenen und Unberufenen, von Narren und Weisen, zweckfrei oder zu einem bestimmten Zweck. Machterlangung, materielle oder geistig-seelische, Steuerung, Gefolgschaft, Unterdrückung, Profite...Die Liste könnte endlos werden, sieht man nur die uns bekannte Geschichte.

In meiner Erinnerung war ich höchstens fünf Jahre alt, als ich beim Blick auf den nächtlichen Sternenhimmel meine Eltern erstmals mit der Frage bestürmte, wie denn dieses Weltall begrenzt sei. Ist da ein Bretterzaun die Grenze und, wenn dem so ist, was ist dann hinter dem Zaun? Bald war mir klar, daß eine solche Begrenzung unwahrscheinlich sei. Hinter dem ersten Zaun müßte es doch einfach immer weiter und immer weiter gehen. Unendlich sei das Weltall und was unendlich sei, das könnten wir Menschen uns nicht vorstellen, nicht denken, so meine Mutter damals.

Und wie mit der Unendlichkeit machte ich mir in diesen jungen Jahren ebenso Gedanken über die Ewigkeit. Dazu fand ich eine passende, mich sehr beeindruckende Erzählung, das Märchen vom Diamantberg[ 1 ]. Zu diesem Berg kommt alle hundert Jahre ein kleiner Vogel und wetzt sich dort seinen Schnabel. Wenn dadurch, durch das Schnabelwetzen, dereinst der Berg verschwunden ist, ist 1 Sekunde der Ewigkeit vergangen. Jetzt hatte ich eine Vorstellung von Ewigkeit.

Abb. 1: Ewigkeit[ 2 ]

Eine andere Vorstellung von Ewigkeit bietet das "Theorem des endlos tippenden Affen", welches besagt, daß ein Affe, der unendlich lange zufällig auf einer Schreibmaschine herumtippt, irgendwann alle Werke William Shakespeare's geschrieben habe.

Jahre später, als im Mathematikunterricht der Begriff Unendlichkeit eingeführt wurde, unter Verwendung des Zeichens 8, bekam Unendlich eine abstrakte Bedeutung mit der klaren Konsequenz des Grenzenlosen, Allumfassenden. Dehnte man nun aber die empfundene Welt ins unendlich Weite aus, so fand man bald mit der Logik eines permanenten Teilens ebenso den Gedankenweg ins unendlich Kleine. Das Unendlich wurde somit zur Null, und auch umgehkehrt. Oder, wie Goethe seinen Faust im zweiten Teil zu Mephistopheles sagen läßt: "In deinem Nichts hoff' ich das All zu fin-den". Und im Weiterspinnen dieser Folgerung könnte man auch formulieren und denken: "In deinem All hoff' ich das Nicht zu finden." Null und Unendlich werden eines.

Ebenso sollte es sich mit der zeitlichen Dimension von Unendlich und Null, der Ewigkeit und dem Augenblick, angenommen als Null-Zeiteinheit, verhalten. Auch hier führt eine ständig weiter zu denkende Teilung des Augenblicks, der Null, zur Ewigkeit. Doch davon später mehr.

Kann das All, die Welt nun als Unendlich gedacht werden, oder vielleicht gar als Nichts, als absolutes Nichts, und was sind dann die Konsequenzen für uns und unsere mit den Sinnen erfahrene Welt? Oder ist es begrenzt, mit welchen Ideen einer Begrenzung auch immer? Und gleichgültig, ob unendlich oder begrenzt, welche Ursachen oder Verursacher kann man sich denken, mit welchen Begründungen und Folgerungen für uns und unsere Welt? Was ist die Welt mit all ihren Geschöpfen, auch den Menschen, woher kommt und wohin geht sie, wer oder was führt und leitet ihren Weg?

Selbst wenn man nicht in der Lage ist, auf solche Fragen wirklich Antwort zu bekommen, so muß man doch sich selbst Antworten auf diese Fragen, die ein ganzes Menschenleben begleiten, denken können und zumindest Näherungen an Wahrscheinlichkeiten auffinden, selbst wenn diese am Ende nur subjektiver Art sein sollten.

Unter der Prämisse, sich anzunähern, und zwar rein subjektiv, nicht unter dem Aspekt der Wissenschaftlichkeit, eher

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