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Silver Dragons - Ein brandheißes Date Ein brandheißes Date von MacAlister, Katie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.01.2011
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Silver Dragons - Ein brandheißes Date

May Northcott ist eine Doppelgängerin, ein magisches Wesen, das sich unsichtbar machen und in der Welt der Schatten wandeln kann. Sie ist an den Dämon Magoth gebunden, der ihre Fähigkeiten dazu benutzt, um Diebstähle zu begehen und magische Gegenstände in seinen Besitz zu bringen. Bei einem ihrer Diebeszüge begegnet May dem gut aussehenden Gabriel Tauhou, dem Anführer der Silberdrachen. Dieser erkennt sofort, dass May seine Seelengefährtin ist. Doch obwohl sich auch May zu ihm hingezogen fühlt, sträubt sie sich zunächst gegen ihre Gefühle. Da erteilt ihr Magoth den Auftrag, ein wertvolles Artefakt aus Gabriels Hort zu stehlen ...

Katie MacAlister begann ihre Karriere als Schriftstellerin mit einem Sachbuch über Software. Da sie darin jedoch weder witzige Dialoge noch romantische Szenen unterbringen durfte, beschloss sie, von nun an nur noch Liebesromane zu schreiben. Seither sind zahlreiche Romane aus ihrer Feder erschienen, die regelmäßig die amerikanische Bestsellerliste stürmen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 336
    Erscheinungsdatum: 17.01.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802584497
    Verlag: LYX
    Serie: Silver Dragons Bd.1
    Originaltitel: Playing with Fire
    Größe: 818 kBytes
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Silver Dragons - Ein brandheißes Date

1

"Guter Zwilling ruft bösen Zwilling. Das Wiesel kräht um Mitternacht. Alles klar?"

"Oh, um Himmels willen ... ich habe zu tun! Hör auf, mir alberne verschlüsselte Nachrichten zu senden! Wenn du etwas zu sagen hast, sag es, ansonsten Funkstille! Kapiert?"

"Du verstehst überhaupt keinen Spaß mehr. Früher warst du für jeden Scherz zu haben, aber in der letzten Zeit hast du dich verändert. Liegt es an der Menopause, May?"

Cyrenes Frage erschreckte mich so sehr, dass ich im dunklen Flur innehielt und überrascht einen Blick in den Spiegel an der Wand gegenüber warf.

Kein Spiegelbild war zu sehen.

"Bekommst du noch deine Periode? Hast du nachts Hitzewallungen? Wächst dir ein Schnurrbart?"

"Gott steh mir bei", murmelte ich und versuchte die vorlaute Stimme zu ignorieren, die mir fröhlich ins Ohr zwitscherte, während ich weiter durch den dunklen, verlassenen Raum schlich. Einen Moment lang dachte ich daran, den Miniatursender, über den Cyrene mit mir Kontakt hielt, einfach abzuschalten, aber die lebenslange Erfahrung mit meinem Zwilling sagte mir, dass der Gedanke einfach nur töricht war.

"Mann, du bist aber wirklich schlecht gelaunt heute", stellte sie leicht mürrisch fest.

Ich blieb kurz stehen, um eine schöne mattgrüne Vase zu bewundern, die in einer Vitrine stand, bevor ich zur gegenüberliegenden Tür huschte. "Deine Bemerkung war ja auch mehr als daneben. Du bist schließlich die Ältere von uns, und im Zweifelsfall kommst du eher in die Menopause als ich."

"So viel bin ich auch nicht älter. Gerade mal ein paar Jahre. Tausend, wenn's hochkommt. Was machst du gerade?"

Ich versuche, nicht wahnsinnig zu werden, hätte ich am liebsten gesagt, aber ich hielt mich zurück. Solange Cyrene versuchte zu helfen, war sie zu ertragen, aber wenn sie verletzt, deprimiert oder unglücklich war, konnte das fatale Auswirkungen haben, die ich mir im Moment gar nicht erst ausmalen wollte. "Ich bin in der Bibliothek und nähere mich dem Büro. Dort könnte es im Übrigen zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen geben, also sollte von jetzt an Funkstille herrschen. Klar?"

"Du hast gesagt, ich könnte dir helfen." Ich presste die Lippen zusammen, als ich ihre störrische Stimme vernahm.

"Du hilfst mir, indem du die Vorderseite des Hauses bewachst." Ich schlich zur Tür und betrachtete sie eingehend. Soweit ich sehen konnte, war sie nicht mit Bannzaubern belegt. Ich hob die Hand und legte meine Finger leicht auf das Holz. Nichts löste meinen empfindlichen Gefahrensinn aus.

"Ich bin auf der anderen Straßenseite!"

Der Türknopf ließ sich leicht drehen und die Tür ging beinahe geräuschlos auf, was für die sorgsame Pflege des Hauspersonals sprach. "Da kannst du besser sehen."

"In einem Baum!"

"Die Höhe ist nur von Vorteil. Hmm." In dem kleinen Zimmer stand eine weitere hübsche, antike Glasvitrine. Sie war innen beleuchtet, und der gelbe Lichtschein fiel auf den dicken Teppich. Mehrere Kunstobjekte standen in dem Schrank, aber meine Aufmerksamkeit galt nur der schlanken Glasphiole, die als Einziges auf dem mittleren Regal stand.

"Was hmm? Ich glaube, ich fange mir Käfer ein. Im Baum sind sicher welche. Was nun? Hast du das Zeug gefunden?"

"Den Liquor Hepatis? Ja. Und jetzt sei still. Ich muss herausfinden, wie der Schrank gesichert ist."

"Es ist so aufregend", flüsterte Cyrene. "Ich war noch nie bei einem deiner Aufträge dabei. Es ist allerdings ein bisschen langweilig, nur zuzuschauen, und ich weiß auch gar nicht, ob es wirklich nötig ist. Du hast doch gesagt, der Magier ist irgendwo in England. Außerdem ist er doch nur ein Magier!"

Die Verachtung in ihrer Stimme war sogar über das Funkgerät deutlich zu vernehmen.

"Ich habe noch nie verstanden, was du gegen Magier hast. Sie sind Menschen wie du und ich", murmelte ich, während ich die elektronische Alarmanlage begutachtete.

"Bah,

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