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Star Trek: Corona Roman von Bear, Greg (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.02.2014
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Star Trek: Corona

Eine fremde Macht namens Corona will die Galaxis ins Chaos stürzen
Im Black Box-Nebel beobachten vulkanische Forscher den Entstehungsprozess von Protosternen. Durch die starke Strahlung erleiden die im Kälteschlaf liegenden Teammitglieder schwere Hirnschäden. Der Hilferuf der Forscher erreicht die Enterprise erst zehn Jahre später. Auf dem Forschungsschiff angekommen muss Captain Kirk dann feststellen, dass die Vulkanier von einer fremden Macht beherrscht werden, die sie für ihre eigenen Ziele missbraucht. Die Vulkanier nennen diese Macht Corona, und sie kennt nur ein Ziel: die chaotischen Energiezustände kurz nach dem Urknall wiederherzustellen.

Greg Bear wurde 1951 in San Diego geboren und studierte dort englische Literatur. Seit 1975 als freier Schriftsteller tätig, gilt er heute als einer der ideenreichsten wissenschaftlich orientierten Autoren der Gegenwart. Etliche seiner Romane wurden zu internationalen Bestsellern.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Erscheinungsdatum: 25.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641114558
    Verlag: Heyne
    Größe: 516kBytes
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Star Trek: Corona

Kapitel 1

Rowena Mason stand reglos am Fenster der Transportkapsel. Sie hatte ihr ganzes Leben auf Yalbo verbracht, einem kleinen Planeten, der sich nun wie eine orangefarbene Murmel unter ihr drehte. Jene Welt war in erster Linie für ihre Raumdocks und die Bergbaukolonien bekannt; kaum jemand dachte an ihre natürliche Schönheit. Doch als Mason jetzt auf die marmorierte Planetenkugel hinabblickte, glaubte sie, niemals etwas Prächtigeres gesehen zu haben. Gelber Wolkendunst zog über das loh- und rosafarbene Erling-Massiv hinweg und ließ bernsteinfarbene Schatten in den Schluchten und Tälern entstehen, in denen ihre Familie seit drei Generationen lebte und arbeitete. Rowena Mason hatte noch nie eine Reise in die Außenwelt unternommen, und selbst Holobilder konnten es nicht mit der Art von Realität aufnehmen, die sich nun ihren Blicken darbot.

Die Transportkapsel näherte sich einem großen Raumdock, einem gewaltigen, spinnenwebartigen und fragil wirkenden Gerüst aus zylindrischen Streben und stählernen Querträgern. Einige der langen Scheinwerferbatterien waren bereits ausgeschaltet, und die Wartungstechniker verließen die U.S.S. Enterprise. Nach Erhalt der Auftragsunterlagen hatte sich Rowena Mason gründlich über die Enterprise informiert. Es handelte sich bei ihr um das erste große Raumschiff, das mit einem Warp-Antrieb ausgestattet worden war, und ihre Mission bestand darin, unbekannte Sonnensysteme zu erforschen. Auf den Planeten der Föderation – und selbst bei den Klingonen und Romulanern – gab es kaum jemanden, der nicht schon einmal ihren Namen gehört hatte.

Das Achterdeck der Enterprise schien der einzige ruhige Ort an Bord des Schiffes zu sein. Die Offiziere und anderen Besatzungsmitglieder waren bereits eingetroffen, und während die Startvorbereitungen liefen, landeten im Hangar weitere Shuttles mit Ausrüstungsgütern. Rowena Mason verließ die Transportkapsel, schritt durch einen langen Korridor und wusste nicht genau zu bestimmen, an welcher Stelle sie die Enterprise betrat.

Ein junger Offizier vom Raumdock begrüßte sie, ein schmalgesichtiger Junior-Lieutenant. Mason atmete erleichtert auf, als sie sah, dass sie es mit einem Menschen zu tun hatte. Bei Starfleet neigte man dazu, bei der Zusammenstellung von Raumschiffbesatzungen krasse physiologische Unterschiede zu vermeiden. Die Mannschaften wurden zu einzelnen, relativ homogenen Gruppen zusammengefasst, und im Falle der Enterprise lautete die entsprechende Klassifizierung: humanoide Sauerstoffatmer. Für nicht-humanoide Spezies gab es andere Schiffe, die gemäß ihren körperlichen Bedürfnissen gestaltet waren. Aus diesem Grund brauchte Mason nicht damit zu rechnen, zum Beispiel einer Meduse zu begegnen – als Kind hatte sie Albträume von solchen Wesen gehabt –, aber es war durchaus möglich, dass sie an Bord der Enterprise auf Vulkanier oder Andorianer traf. Bei dieser Vorstellung empfand sie ein diffuses Unbehagen.

Sie holte ihre Beglaubigungskarte hervor, und der Offizier lächelte höflich und schob sie in den Prüfscanner seines Pultes. "Habe ich die Erlaubnis, das Schiff betreten zu dürfen?", fragte Rowena Mason, die nicht genau wusste, welche Verhaltensweise man von ihr erwartete.

"Erlaubnis erteilt, Mister Mason. Willkommen an Bord der Enterprise ."

Auch daran musste sie sich noch gewöhnen: Indem man sie mit "Mister" ansprach, brachte man ihr einen Respekt entgegen, der für gewöhnlich auf weibliche und männliche Offiziere beschränkt war.

"Danke. Ich möchte meine Ankunft so rasch wie möglich dem Nachrichtendie

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