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Star Trek - Deep Space Nine: Das große Spiel Roman von Schofield, Sandy (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.02.2014
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Star Trek - Deep Space Nine: Das große Spiel

Das wichtigste Pokerturnier des Quadranten! Subraum-Emmissionen erschüttern Deep Space Nine und drohen, die Station zu zerstören. Commander Sisko hat nicht die leiseste Ahnung, wer oder was hinter dem Phänomen steckt, das auch für Spannungen zwischen den Cardassianern und den Bajoranern sorgt, die sich gegenseitig beschuldigen. Kasinobesitzer Quark hält unterdessen das bedeutendste Pokerturnier des Quadranten ab, zu dem viele hochklassige Spieler anreisen. Doch dann passiert etwas, das nicht auf dem Spielplan steht: Eine Romulanerin wird ermordet ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Erscheinungsdatum: 25.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641116521
    Verlag: Heyne
    Größe: 597 kBytes
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Star Trek - Deep Space Nine: Das große Spiel

Kapitel 1
Das Licht flackerte zum sechsten Mal. Der Turbolift erbebte, verharrte für einen Sekundenbruchteil und setzte sich dann wieder in Bewegung. Commander Benjamin Sisko seufzte erleichtert. Er wollte nicht ausgerechnet im Lift festsitzen – was angesichts der seltsamen Probleme, mit denen es Deep Space Nine seit etwa einer Stunde zu tun bekam, durchaus möglich war.
Das wiederholte Flackern beunruhigte Sisko, aber nicht so sehr, um das gemeinsame Essen mit Jake aufzugeben. Sein Sohn und er fanden ohnehin nur selten Gelegenheit, zusammenzusein und ein wenig Muße zu genießen. Schon seit Tagen war dieses besondere Ereignis geplant. Am Morgen hatten sie gefastet, um mittags hemmungslos schlemmen zu können: Spaghetti, norellianisches Kringelbrot, ruthwianischer Kaltsalat und Schokoladenkuchen à la Jennifer – Jakes Lieblingsspeisen. Sie ließen sich gerade das Kringelbrot schmecken, als sich der Kontrollraum meldete. Sisko hoffte, dass dieser Notfall nur einige wenige Minuten dauerte, damit er rechtzeitig zurückkehren konnte, um eine Hälfte des Kuchens zu verspeisen. Er wäre auf keinen Fall bereit gewesen, es offen zuzugeben, aber er hatte eine Schwäche für Schokolade.
Der Lift erreichte den Kontrollraum, und Sisko verließ die Kabine. Sein Blick glitt über cardassianische Architektur: mandelförmige Fenster im Bereich der oberen Etage, durch die man Sterne, den Planeten Bajor und die Andockplätze sehen konnte; Schaltpulte und Konsolen, in mehreren Ebenen angeordnet; und das Büro des Präfekten, vom Turbolift aus gesehen auf der anderen Seite der Zentrale. Zu Anfang hatte Sisko befürchtet, sich hier nie zu Hause fühlen zu können, doch inzwischen war das OPS, wie man den Kontrollraum auch nannte, zur Brücke seines ganz privaten Raumschiffs geworden.
Diesmal bemerkte Sisko nur wenige Personen, aber trotzdem spürte er sofort die allgemeine Anspannung: Sie schien alles zu durchdringen. Er seufzte. Auf den Schokoladenkuchen musste er wohl verzichten.
Major Kira Nerys stand am Situationstisch und sah zum großen Bildschirm. Sie hatte die Hände auf den Rücken gelegt, die Beine ein wenig gespreizt, die Gestalt militärisch straff. Ihr Gesicht brachte noch mehr Ernst zum Ausdruck als sonst. Lieutenant Dax saß an der wissenschaftlichen Konsole, und ihre Finger huschten über die Schaltflächen. Außer ihnen hielt sich niemand im Kontrollraum auf.
"Was soll an einem Ferengi-Schiff so wichtig sein, dass man mich beim Essen mit meinem Sohn stört?", fragte Sisko. Er sprach leise und in einem neutralen Tonfall. Wenn tatsächlich ein Notfall vorlag, so kam seinen familiären Pflichten eine untergeordnete Rolle zu.
"Bei den Ferengi kommt es offenbar zu ähnlichen energetischen Fluktuationen wie hier", erwiderte Dax. "Vor fast zwei Stunden haben sie um Andockerlaubnis gebeten, sich seitdem jedoch nicht von der Stelle gerührt."
"Energetische Fluktuationen?", wiederholte Sisko. "Soll das heißen, die Sache beschränkt sich nicht nur auf flackerndes Licht?"
Kira mied seinen Blick, und Benjamin glaubte zu verstehen. Sie hätte ihn früher verständigt, wenn er nicht bei seinem Sohn gewesen wäre.
Er beschloss, das Essen mit Jake nicht noch einmal zu erwähnen.
"Die Fluktuationen wirken sich in allen unseren Systemen aus und scheinen völlig zufällig zu sein", meinte die Bajoranerin. "Der automatische Lokalisator ist ausgefallen. Ich habe jemanden beauftragt, O'Brien zu suchen. Die Unregelmäßigkeiten bei der Energieversorgung haben noch kein bedrohliches Ausmaß angenommen, aber das könnte bald der Fall sein."
Sisk

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