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Star Trek - Prey 2: Der Trick des Schakals von Miller, John Jackson (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.08.2018
  • Verlag: Cross Cult
eBook (ePUB)
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Star Trek - Prey 2: Der Trick des Schakals

Die Allianz zwischen den Klingonen und der Föderation steht auf Messers Schneide. Lord Korgh hat die Kontrolle über das Haus des Kruge an sich gerissen und damit seinen fast ein Jahrhundert lang vorbereiteten Plan in die Tat umgesetzt. Die Unbesungenen, ein klingonischer Kult, wüten durch die Galaxis, schlagen im Schutz ihrer getarnten Bird-of-Preys zu. Und der geheimnisvolle Buxtus Cross setzt einen Plan in Gang, der das Klingonische Reich für immer verändern wird. Mit dem Auftrag, den Frieden zu bewahren, der vor fast einem Jahrhundert mit dem Khitomer-Abkommen seinen Anfang nahm, stellen sich Admiral William T. Riker und die U.S.S. Titan der Gefahr. Mit Unterstützung von Captain Jean-Luc Picard und der U.S.S. Enterprise sucht Riker nach den Unbesungenen und versucht gleichzeitig die Wahrheit hinter der Verschwörung aufzudecken, bevor es zu spät ist. Doch selbst als Commander Worf auf eine höchst persönliche Mission der Ehre aufbricht, versuchen finstere Mächte, die Krise zu ihrem Vorteil zu nutzen. Doch die Pläne der Verschwörer drohen außer Kontrolle zu geraten und gefährden so das Imperium, über das sie herrschen wollen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 420
    Erscheinungsdatum: 06.08.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959816632
    Verlag: Cross Cult
    Serie: Star Trek - Prey .2
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Star Trek - Prey 2: Der Trick des Schakals

1

"Buxtus Cross ... Sie sind angeklagt ... wegen vorsätzlichen Mordes ..."

Die Stimme des untersetzten Mannes, der im Türrahmen stand, klang rau und stockend, während er die Anklage von einem Padd in seiner Hand ablas. Er konnte seine Glatze nicht verbergen und trug einen dieser lavendelfarbenen Mäntel, die bei den Bürokraten der Föderation momentan sehr im Trend lagen. Durch das Gewicht der schweren Tasche in seiner anderen Hand hatte sein ganzer Körper ziemlich Schlagseite bekommen. Sein Tonfall schien so beiläufig, als würde er nichts weiter als eine Speisekarte vorlesen.

"... Sie werden beschuldigt, sich als Sternenflottenoffizier ausgegeben zu haben. Die weiteren Vorwürfe lauten: Betrug und Nutzung holografischer Technologie mit der Absicht der Täuschung und der Fälscherei ..."

Buxtus Cross raffte die Spielkarten von dem kleinen Tisch im Beratungsraum des Gefangenentransports Clarence Darrow zusammen und bedachte den Neuankömmling mit einem Augenrollen.

Was für eine miese Inszenierung . Im Gerichtssaal des Raumhafens der Föderation, wo Cross im Zuge der Anklage vernommen worden war, hatte es vor ähnlichen Exemplaren regelrecht gewimmelt, allesamt gehetzte Kreaturen, die umherrannten und sich ihren kleinen Gesetzesspielchen widmeten. Dort hatte der zwanzigjährige Betazoid zum ersten Mal mit angehört, welcher Verbrechen man ihn überhaupt beschuldigte, während im Raum hinter ihm ein ganzer Haufen weiterer Angeklagter wartete.

Es war der größte Saal, vor dem Cross je aufgetreten war - doch so hatte er sich das Stück nun wirklich nicht vorgestellt.

Der Sprecher war mit dem Vorlesen der Anklageschrift fertig und betrat den Raum. Das Kraftfeld, das die Tür abschirmte, wurde im nächsten Moment wieder aktiviert. "Emil Yorta", sagte der Mensch und zog die Nase kraus, während er sich dem Tisch näherte. "Ich bin, ähm, ab sofort Ihr Pflichtverteidiger." Er streckte die Hand aus. Cross schüttelte sie mit gleichgültiger Miene und wandte sich wieder seinen Karten zu.

"Es tut mir leid, dass es so lange gedauert hat, bis wir aufbrechen konnten", sagte Yorta, ließ seine vollgestopfte Tasche auf den Tisch plumpsen und machte sich dann im weitläufigen Mandantenbesprechungsraum der Arrestsektion auf die Suche nach einem weiteren Stuhl. "Seit die Borg Anfang des Jahres Wolf 359 angegriffen haben, sind viele Transportschiffe der Föderation anderweitig im Einsatz. Wir, ähm, niederen Beamten haben Schwierigkeiten, von Ort zu Ort zu kommen."

"Mein Trip ins Gefängnis wurde verschoben - und Sie denken, ich sei darüber enttäuscht?", knurrte Cross. "Okay." Er blickte erneut zu Yorta und dieses Mal musterte er ihn etwas genauer. Der Typ war das wandelnde Chaos. "Moment. Sie sind mein Verteidiger? Aber Sie sind kein Offizier."

"Nein - und das ist Ihr Glück", entgegnete Yorta und schleppte den Stuhl zum Tisch hinüber. Er stand daneben und wühlte in seiner Tasche. "Wie sich herausgestellt hat, wurde Ihre unehrenhafte Entlassung aus der Sternenflotte am Morgen des, ähm, Verbrechens ausgesprochen. Das bedeutet, Sie fallen zwar immer noch unter die Gerichtsbarkeit der Sternenflotte, werden aber als Zivilist angeklagt." Yorta fischte einen Kommunikator aus seiner Tasche und lugte unter buschigen Augenbrauen zu ihm hinüber. "Natürlich ist es auch ebendiese unehrenhafte Entlassung, die die Gegenseite Ihnen als Motiv ankreiden wird."

"Wie gewonnen, so zerronnen."

Yorta schnaubte. "So würde ich das nicht betrachten, aber fahren wir fort. Warten Sie einen Moment." Er steckte den Kommunikator an sein Revers und berührte ihn. "Arrestaufsicht?"

Eine barsche Stimme meldete sich: "Ja?"

"Hier spricht Verteidiger Yorta in Beratungszelle - ähm

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