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Star Trek - Prometheus 3: Ins Herz des Chaos von Perplies, Bernd (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.09.2016
  • Verlag: Cross Cult
eBook (ePUB)
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Star Trek - Prometheus 3: Ins Herz des Chaos

Die fantastische Trilogie zum Jubiläum! Erstmals in der 50-jährigen Geschichte der großen Science-Fiction-Kultsaga erscheinen von deutschen Autoren verfasste Romane. Die Lage im Lembatta-Cluster spitzt sich zu! Während Flotten der Föderation und des Klingonischen Reichs an den Grenzen in Position gehen und die Vorgänge in der Tiefe der Sternenballung argwöhnisch beobachten, liefern sich die Mannschaften der U.S.S. Prometheus und der I.K.S. Bortas ein Wettrennen gegen die Zeit, um die Spirale der Gewalt zu durchbrechen, die sich mehr und mehr ausbreitet. In einem schicksalhaften Verzweiflungsakt machen sich Captain Richard Adams und Captain Kromm auf die Spur einer geheimen Waffenfabrik. Doch sie finden einen Gegner aus den Tiefen der Vergangenheit, der unbezwingbar scheint. Nur gemeinsam haben die ungleichen Kommandanten vielleicht noch die Chance, Antworten auf ihre Fragen zu finden. Gelingt es ihnen rechtzeitig - oder geht die Galaxis einmal mehr in Flammen auf?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 450
    Erscheinungsdatum: 19.09.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864258954
    Verlag: Cross Cult
    Größe: 1420 kBytes
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Star Trek - Prometheus 3: Ins Herz des Chaos

PROLOG

V OR 10.000 J AHREN S TADT H ESTAON , I AD

Mit der glühenden Leidenschaft von Göttern, deren Zorn leicht erregt und deren Gunst immer wieder aufs Neue erworben werden muss, blickten die Roten Alten vom Himmel über Hestaon auf die Versammlung der Gläubigen herab. Besonders Bharatrum, der Bringer des Verderbens, strahlte hell in dieser Nacht. Radhiri spürte, wie ihr trotz der schwülen Hitze, die noch immer auf der Stadt lastete, ein Schauer über den nackten Rücken lief. Unheil lag in der Luft, wenn Bharatrums Auge so feurig in den Nebeln brannte.

Es ist gut, dass wir an diesem Abend zum Opfer zusammengekommen sind , dachte die junge Frau. Ein Opfer stimmt die Götter gewiss gnädig. Und nur wenn sie gnädig gestimmt waren - das hatte ihre Erzeugerin ihr bereits beigebracht, als Radhiri noch ein kleines Mädchen mit langen Zöpfen gewesen war -, verschonten sie Radhiris Volk, die Renao, vor den Stürmen, der Weißfäule und den Giaku -Schwärmen.

Radhiri richtete den Blick nach vorne auf die breite, natürliche Steinstufe, die vor dem Großen Tempel von Hestaon lag. Auf dem Podest hatten sich die sechs Hohepriester der Roten Alten versammelt. Sie alle trugen reich verzierte Gewänder, und ihre Gesichter waren von Masken verdeckt, die sie in Ritualen wie diesen als Avatare der Götter auftreten ließen. Wenn Jamous, Muahadha und die anderen diese Masken trugen, waren sie keine gewöhnlichen Sterblichen mehr. Sie wurden zu Verkörperungen der Roten Alten: zu Bharatrum, dem Verderber, Acina, der Lebensspenderin, Coaraston, dem Giganten, und wie sie alle hießen. Als Götter wandelten sie unter den Renao, und ihre Taten, Worte und Weisungen waren unanfechtbar.

Noch hatte die abendliche Zeremonie, das Opfer für die Roten Alten, nicht begonnen. Die Hohepriester standen schweigend im Hintergrund, während im vorderen Teil des Podests vier junge Renao von ausgesucht gefälligem Anblick zugange waren. Die beiden jungen Frauen hatten Blätterwedel an langen Holzstielen in den Händen und fuhren damit in weiten Schwüngen über den Felsboden. Die Männer hielten Schalen mit Räucherwerk in den Händen, das sie hin und her schwenkten. Ihr gemeinsamer Auftrag bestand darin, den Ritualplatz zu reinigen - das galt sowohl für den Boden als auch für die Luft.

Mit leichtem Neid beobachtete Radhiri die vier bei ihrer Arbeit. Es gehörte zu den ehrenvollsten Aufgaben in der Gemeinschaft, den Ritualplatz zu säubern. Dass sie noch niemals dazu aufgefordert worden war, obwohl sie zu den schönsten Mädchen der Stadt zählte, lag ihrer Vermutung nach daran, dass Jamous ein begehrendes Auge auf sie geworfen hatte. Sie jedoch hatte dem Werben von Mheron nachgegeben, dem besten Schwammtaucher von Hestaon. In einem Jahr, wenn Radhiri die Reife erlangt hatte, würden sie zusammenkommen. Selbst ein so mächtiger Mann wie der Hohepriester des Coaraston änderte daran nichts, obwohl die junge Renao zugeben musste, dass sie sein Interesse schmeichelhaft fand und ihr die Gedanken an den Mann mit der Göttermaske zwei oder drei Nächte voller frivoler Träume beschert hatten.

Eine Hand legte sich auf ihre nackte Schulter, und sie zuckte schuldbewusst zusammen. Als sie den Kopf drehte, erblickte sie ihren Versprochenen, der sich ihr von hinten genähert haben musste. "Mheron", sagte sie erstaunt. "Was machst du hier? Wolltest du nicht mit den anderen Männern nach Leuchtschwämmen tauchen?"

Er vollführte eine verneinende Geste. "Wir haben es aufgegeben. Die heftige Flut gestern hat die meisten Schwämme von den Felsen gerissen. Es waren kaum welche übrig." Mherons Haut hatte die dunkle Röte eines Mannes, der den ganzen Tag im Freien arbeitete, und sein mächtiger Brustkorb zeugte ebenso wie die breiten Schultern davon, dass er viel im nahen Meer schwamm. Wie es Tradition bei den Schwammtauchern war, trug er sein schwarzes Haar extrem k

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