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Star Trek - Starfleet Academy: Das Schoßtierchen Roman von Gilden, Mel (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.02.2014
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Star Trek - Starfleet Academy: Das Schoßtierchen

Ein harmloses Haustier?

Der hundertste Jahrestag der Entdeckung des Wurmlochs gibt Anlass zu großen Feierlichkeiten, zu denen Gäste aus allen Teilen der Galaxis nach Deep Space Nine kommen. Von einem der Raumschiffe entkommt ein Tier, das bei Jake Sisko Schutz sucht. Es kann weder sprechen noch frisst es etwas, aber es spielt leidenschaftlich gerne Ball. Da es harmlos zu sein scheint, erlaubt Commander Sisko Jake, es zu behalten. Da taucht durch das Wurmloch ein gewaltiges Schiff auf und übermittelt Deep Space Nine ein Ultimatum: Sollte der Thronfolger des fremden Sternenreichs nicht unverzüglich freigelassen werden, würde die Station zerstört. Commander Sisko ist ratlos, denn unter den Ehrengästen befindet sich dieser Würdenträger nicht. Die Lage spitzt sich zu, als merkwürdige Wesen die Station zu terrorisieren beginnen ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Erscheinungsdatum: 25.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641115883
    Verlag: Heyne
    Größe: 633kBytes
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Star Trek - Starfleet Academy: Das Schoßtierchen

Kapitel 2

Als Jake Sisko das Geschöpf zum ersten Mal sah, stürmte es direkt auf ihn zu. So etwas passierte gelegentlich, wenn Jake mit Nog in einem von Quarks Junior-Holokammern Raumsafari spielte.

Aber Jake befand sich jetzt nicht in einer Holokammer. Statt dessen war er auf der Promenade von Deep Space Nine, einem Bereich mit exotischen Geschäften, in dem sich die Passagiere und Mannschaftsmitglieder der zahlreichen Raumschiffe drängten, die zur Zeit angedockt hatten und auf die Freigabe warteten, das Wurmloch passieren zu dürfen.

Zum Glück war das Geschöpf, das auf ihn zulief, nicht gerade riesig. Es hatte etwa die Größe des Bernhardiners, mit dem Jake gespielt hatte, als sein Dad ihn bei ihrem letzten Besuch auf der Erde in die Schweizer Alpen mitgenommen hatte.

Aber es sah nicht aus wie ein Bernhardiner oder wie irgendein anderer Hund. Es erinnerte Jake an die Nashörner, die einst über die Savannen Afrikas gezogen waren, einmal abgesehen davon, dass dieses Wesen von der Spitze seines kurzen Horns bis zum buschigen Ende seines Schwanzes mit goldenem Fell bedeckt war.

Mehr konnte Jake in der kurzen Zeit nicht wahrnehmen, während das Geschöpf wie ein Kaninchen, das im Wald vor einem verfolgenden Fuchs floh, durch die Menge auf der Promenade preschte und gegen Jake prallte. Sowohl der Junge als auch das Geschöpf fielen zu Boden.

Jake bekam es einen Augenblick lang mit der Angst zu tun, doch als er in die Augen des Wesens schaute, sah er, dass es sich nicht um ein wildes Tier handelte. Das war ein Geschöpf mit einiger Intelligenz. Und es verspürte Furcht.

Langsam streckte Jake die rechte Hand aus. Er wusste, wie es war, allein zu sein und Angst zu haben. Nach dem Tod seiner Mutter hatte er sich lange genauso gefühlt. Er nahm den gleichen einsamen Schmerz in den Augen dieses Geschöpfs wahr.

Das Wesen reagierte auf Jakes sanfte Berührung und beruhigte sich. Eine beträchtliche Weile saßen sie sich Auge in Auge gegenüber und vergaßen die Menge, die sich um sie versammelte.

"Bleib stehen!" Ein wütender Schrei, der wie ein Donner klang, zerriss die Ruhe des Augenblicks. Die Menge wich auseinander, als ein großer Mann mit schwarzem Haar und einer Narbe auf der Wange sich wütend hindurchdrängte. Er war wie ein Raumfahrer gekleidet, aber seine Manieren kündeten eher von finsteren Seitengassen als von Raumschiffdecks.

"Bleib stehen!", rief der Mann erneut, und das Wesen zuckte zusammen, als wäre es geschlagen worden. "Komm her!" Trotz des barschen Befehls rührte das Geschöpf sich nicht. Es wollte bei Jake bleiben, als könne der Junge es vor dem wütenden Riesen schützen, der ihn weit überragte.

"Das Tier gehört mir", sagte der Mann und funkelte Jake wütend an. "Gib es her!"

Jake war zu verblüfft, um etwas zu sagen. Ihm wurde klar, warum das Wesen – oder jedes andere – Angst vor diesem Mann hatte.

Der Raumfahrer griff an Jake vorbei und nach dem Geschöpf.

"Nein!"

Die vertraute Stimme gehörte Nog. Jake sah, dass sein Freund zu ihnen lief. Nog zeigte auf etwas, das der Mann in der linken Hand hielt.

"Sie dürfen ihm kein Dornenhalsband anlegen", sagte Nog. "Damit tun Sie ihm weh!" Der junge Ferengi wollte nach dem Halsband greifen, doch der Mann stieß ihn grob zur Seite. In die Menge geriet Bewegung, doch niemand schien versessen darauf zu sein, sich mit dem wütenden Raumfahrer anzulegen.

"Es gehört mir. Ich kann mit ihm machen, was ich will."

Jake sprang auf, nahm all seinen Mut zusammen und bot dem Mann die Stirn. "Sie dürfen ihm kein Dor

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