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Star Trek - The Next Generation: Die andere Seite Roman von Friedman, Michael J. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.02.2014
  • Verlag: Heyne
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Star Trek - The Next Generation: Die andere Seite

Kann Picard Botschafter Spock retten?
Botschafter Spock bemüht sich, einer kleinen Gruppe von Romulanern die Logik der vulkanischen Lebensweise nahezubringen, um Romulus und Vulkan wieder zu vereinen. Doch er wird von einem Verräter getäuscht und zusammen mit seinen Schülern entführt. Um Spocks Leben zu retten und zu verhindern, dass seine Kenntnisse über das Sicherheitssystem in die falschen Hände geraten, schickt die Föderation ihr bestes Schiff: Die Enterprise unter Captain Jean-Luc Picard. Doch selbst für ihn und seine Crew scheint diese Aufgabe unlösbar.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Erscheinungsdatum: 25.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641117047
    Verlag: Heyne
    Größe: 659kBytes
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Star Trek - The Next Generation: Die andere Seite

Kapitel 1
Der Vulkanier schritt durch die schmalen Korridore des Handelsschiffes. Sein Weg führte von den Mannschafts- und Passagierquartieren im Heck durch die Frachtsektion, die den größten Teil des Schiffes bildete.
Die Brücke war das Ziel des Lehrers. Sel'den folgte ihm wie immer.
Nur mit Mühe widerstand der junge Romulaner dem Versuch, sich für sein Verhalten in der Unterkunft des Lehrers Vorwürfe zu machen. Es war unproduktiv und unlogisch, sich immer wieder die eigene Schuld vor Augen zu halten – auch diese Erkenntnis hatte ihm der Vulkanier vermittelt.
Er beschloss, nicht noch einmal zu versagen. Später wollte er den Rat des Lehrers beherzigen und meditieren.
Am Ende des langen Ganges, der sich durch den Frachtbereich erstreckte, erreichten sie ein Schott, das mit einem leisen Zischen beiseite glitt. Lehrer und Schüler passierten den Zugang und betraten einen kleinen, praktisch eingerichteten Kontrollraum. Die anderen fünf Schüler warteten bereits und schienen sich darüber zu freuen, dass sich die Reise dem Ende näherte.
Sie hoben ihre Hände zum traditionellen vulkanischen Gruß. Der Lehrer erwiderte die Geste und sagte: "Friede und langes Leben."
Ein Planet erschien auf dem Hauptschirm der Brücke, und Sel'den nahm an der Kommunikationskonsole Platz. Er hatte die Systeme des Schiffes schon vor einer ganzen Weile mit einem Code programmiert, der es ihnen erlauben würde, auf Constanthus zu landen. Trotzdem hielt er es für besser, den Überprüfungsvorgang direkt zu beobachten, als der planetare Verteidigungscomputer auf die Datenbanken des Frachters zugriff.
Der Computer kontrollierte die Listen der Passagiere und Besatzungsmitglieder, das Frachtverzeichnis und den Autorisierungscode. Von seiner Konsole aus übermittelte Sel'den die vorbereiteten Datenblöcke und erhielt alle erforderlichen Genehmigungen.
Sel'den war immer vorsichtig, wenn er den Vulkanier zu einem neuen Ort brachte, doch diesmal spürte er, wie sich größere Besorgnis als sonst in ihm regte. Bisher hatten der Lehrer und seine Anhänger ihre Aktivitäten auf Romulus beschränkt. Jene Welt bot eine vertraute Umgebung, denn dort war Sel'den aufgewachsen.
Auf Romulus hatte er seine Sicherheitsausbildung absolviert. Er kannte alle Aspekte seiner Heimatwelt, was ihn in die Lage versetzte, eventuelle Probleme schon von weitem zu erkennen.
Bei Constanthus sah die Sache ganz anders aus. Es handelte sich dabei um eine Peripheriewelt des romulanischen Reiches, die jedoch immer mehr an Bedeutung gewann. Ihr Gouverneur regierte mit eiserner Faust – ein gefährlicher Ort für einen Vereiniger.
Sel'den rechnete auf Constanthus mit subtilen Unterschieden in den Bereichen Sicherheit und Innenpolitik. Dadurch fiel es ihm bestimmt sehr schwer, Situationen und ihre Risiken richtig einzuschätzen.
Trotz Sel'dens Einwände hatte der Lehrer auf der Reise bestanden. Der Vulkanier hielt es für sehr wichtig, die Bewegung auch nach Constanthus zu bringen. Die Gründe dafür hatte er nicht erläutert, aber Sel'den ahnte das eine und andere.
Als das kleine Handelsschiff durch die Atmosphäre des Planeten glitt, blickte der junge Romulaner zu seinem Mentor. Der große Vulkanier wirkte würdevoll; er hatte deutlich ausgeprägte Wangenknochen und dunkle, geduldig blickende Augen. Sel'den kannte niemanden, der dem Lehrer ähnelte. Vermutlich gab es selbst auf Vulkan keinen anderen Mann wie ihn.
Nach einer Weile spürte Sel'den, wie das Schiff aufsetzte. Erst jetzt wagte er es, sich von den Kontrollen des Computerterminals abzuwenden.
Er atmete tief durch. Der schwierigste Teil lag hinter ihnen – jetzt brauchten sie nur noch auszus

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