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Star Wars: Die Legenden von Luke Skywalker Journey to Star Wars: Die letzten Jedi von Liu, Ken (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.12.2017
  • Verlag: Panini
eBook (ePUB)
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Star Wars: Die Legenden von Luke Skywalker

Ein Band der Reihe JOURNEY TO STAR WARS: DIE LETZTEN JEDI Bevor im Dezember mit Star Wars: Die letzten Jedi ein neues Kapitel der Sternen- Saga beginnt, ist in diesem spannenden Roman von Ken Liu die Lebensgeschichte einer der beliebtesten Charaktere des Star Wars-Universums nachzulesen. EPISODE VIII - Ab Dezember weltweit im Kino!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 04.12.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736799936
    Verlag: Panini
    Serie: Star Wars
    Originaltitel: Star Wars; The Legends of Luke Skywalker
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Star Wars: Die Legenden von Luke Skywalker

DIE WILDE STRÖMUNG

Die Langstreckenfrachtbarkasse Wilde Strömung näherte sich dem Ende ihrer Reise. Vor sechs Wochen war sie vom rauen und nur spärlich bevölkerten Mooshie-Sternenhaufen gestartet und nun lag Canto Bight vor ihnen, die schillernde, extravagante Küstenstadt auf dem Planeten Cantonica. Die Deckhelfer, die derzeit auf dem Messedeck versammelt waren, hatten gerade ihre Wache beendet und wollten nun noch etwas essen, sich ein wenig unterhalten und einige Runden spielen, bevor sie sich für ein paar Stunden schlafen legten.

Es war ein bunt zusammengewürfelter Haufen - einige Menschen und Humanoide, ein paar Reptiloide und Avianoide, sogar eine Handvoll Droiden. Fast alle Deckhelfer hatten gemäß den Standards ihrer jeweiligen Spezies noch nicht ganz die Volljährigkeit erreicht. Ein wichtiger Faktor, denn Tuuma der Hutt, Captain des Schiffs, bestand auf eine Besatzung, bei der die Mehrheit noch immer derart hingerissen von den grenzenlosen Möglichkeiten der Zukunft war, dass sie für die Gelegenheit, die Galaxis zu sehen, einen lächerlich niedrigen Lohn in Kauf nahmen.

Ulina, die an Bord als Dritter Offizier diente, trank ihren starken, auf der Zunge brennenden Olo-Tee aus, als ein lautes Stöhnen durch die spärlich beleuchteten Korridore des Frachters hallte, wie die letzten Dunstschwaden, die dem Kamin einer alten Feuchtfarm entwichen. Sie musterte das gute Dutzend Deckhelfer, das sich um den niedrigen, verrosteten Tisch versammelt hatte und sein Essen hinunterschlang, bis ihr Blick auf ein schlaksiges fünfzehnjähriges Mädchen mit kurz geschnittenem Haar fiel. "Klingt so, als ob das lebhafte Fohlen in der Eckbox Probleme mit dem Einschlafen hat." Die Klappe vor Ulinas linkem Auge glühte rot vor Ärger. "Hast du heute mit ihr die Ausdauerübungen in der Doppelgravitationskammer gemacht? Du weißt schon, dass Fathiere sehr viel Bewegung benötigen, wenn sie auf Schiffen derart eingepfercht sind?"

"Tut mir leid", erwiderte Teal, die Fünfzehnjährige. "Ich musste die Rücklaufkammern reinigen ..."

"Keine Ausreden!", entgegnete Ulina. "Jedes dieser Fathiere ist mehr wert als deine Heuer für drei Jahre. Sieh zu, dass du deinen Fehler behebst!"

"Bekomme ich dann bei der nächsten Mahlzeit nur die halbe Ration?", fragte Teal ängstlich.

"Du hast auf dem Flug bereits eine Menge Fehler gemacht. Jeden Tag bist du irgendwo zu spät ..." Trotz ihres strengen Tonfalls wich das glühende Rot auf Ulinas Augenklappe einem milderen Orange. "Aber ... wir sind unterbesetzt. Wenn du dich beeilst und schnell wieder hier bist, merke ich vielleicht gar nicht, dass du deine Aufgaben nicht in der richtigen Reihenfolge erledigt hast. Ich bin alt, woran mich manche von euch ja immer wieder gern erinnern."

Die jungen Deckhelfer am Tisch mussten leise lachen. Niemand wusste, woher Ulina stammte, aber man munkelte, dass sie älter war als alle von ihnen zusammen. Die ruppige Offizierin hatte ein gütiges Wesen, eine Seltenheit unter den Schurken, die auf den Langstreckenhandelsrouten ihr Geld verdienten.

"Wenn der Erste Offizier dich auf seinem Rundgang beim Trödeln erwischt, gehst du hungrig ins Bett! Er hat ein wesentlich besseres Gedächtnis als ich."

Bedrückt, aber auch erleichtert steckte Teal sich ihr Brot und eine Tube Nutripaste in die Taschen und erhob sich vom Tisch.

"Du tust gerade so, als würden wir dein Essen klauen", meinte G'kolu, ein zwölfjähriger Anlari-Junge, dessen fleischige Hörner nicht länger waren als ein menschlicher Finger. Sie rollten sich als Zeichen seiner Erheiterung leicht ein. "Die Lust aufs Essen wird dir in den Fathierboxen sowieso vergehen. Lass es hier - ich verspreche, dass alles noch da sein wird, wenn du zurückkommst."

"Das ist es nicht ..." Teal hielt inne.

"Was? Willst du damit etwa die Fathiere füttern?", fragte Jane, ein Mädchen von Tanto Winn, das w

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