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Star Wars: Meistgesucht Han Solo und Qi'ra von Carson, Rae (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.07.2018
  • Verlag: Panini
eBook (ePUB)
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Star Wars: Meistgesucht

Von Beginn an ist er eine der wichtigsten und beliebtesten Charaktere der Star Wars-Saga. So steht der junge Schmuggler Han Solo (gespielt von Alden Ehrenreich) auch im Mittelpunkt des zweiten großen Spin-offs im Kino, dessen erste große Abenteuer gezeigt werden - noch vor 'Star Wars: Episode IV'. In diesem actionreichen Roman erleben wir weitere mitreißende Abenteuer an der Seite des wagemutigen Captains des legendären Millennium Falken.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 332
    Erscheinungsdatum: 24.07.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736799738
    Verlag: Panini
    Serie: Star Wars
    Originaltitel: Star Wars: Most Wanted
    Größe: 3031 kBytes
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Star Wars: Meistgesucht

1. KAPITEL

Han war spät dran - schon wieder. Wenn er noch einmal den Torschluss versäumte, wäre der Teufel los.

Er rannte durch das Labyrinth aus alten Abwasserkanälen und überlegte, wie er sich an Lady Proximas Wachen vorbeiquatschen könnte. Eine Sirene ertönte, der Laut hallte durch den feuchten, düsteren Tunnel. Der Lärm scheuchte eine Horde von Ratten auf, die quiekend über Hans Stiefelspitze wuselten und dann in den Schatten verschwanden. Die Sirene bedeutete, dass irgendwo über ihm in einer der Fabriken in den dunklen Straßen Corellias gerade das Ende der Nachtschicht signalisiert worden war. Und ihm blieben nur noch ein paar Minuten, um ins Lager der Weißen Würmer zurückzukommen.

Zum Glück kannte Han eine Abkürzung. Oder vielleicht würde er auch Pech haben. Der schnellste Weg führte nämlich am Versteck des alten Powlo vorbei. Aber mit dem alten Knacker würde er doch fertig werden, oder? Nur weil ein paar von Hans Kameraden von den Weißen Würmern in Powlos Revier verschwunden waren, hieß das noch lange nicht, dass die Abkürzung das Risiko nicht wert war. Hans Glücksträhne würde schon nicht abreißen. Da war er sich ganz sicher.

Rechts von ihm tauchte ein Gitter auf, kaum mehr als ein dunkler Umriss in der Steinmauer. Zum tausendsten Mal wünschte sich Han, Lady Proxima würde diesen Tunnel beleuchten. Aber ihre Bande bestand zum größten Teil aus Grindalidern, einer amphibischen Spezies, deren Nachtsicht nahezu perfekt war. Und bloße Menschen rechtfertigten einen solchen Aufwand nicht.

Han ging vor dem Gitter in die Hocke, packte es mit beiden Händen und hob es aus der Verankerung. Es ließ sich ganz leicht bewegen, nur ein leises Rascheln von bröckelndem Mörtel war zu vernehmen. Geduckt schob Han sich durch die Öffnung und setzte das Gitter hinter sich wieder ein.

Jetzt musste er sich entscheiden: Wollte er schnell oder leise sein? Beides zugleich ging nicht.

Sein Magen knurrte. Seine Hose war ihm zu kurz. Vielleicht wäre er nicht so hungrig, wenn er nicht immer noch wie Unkraut wachsen würde. Deshalb wollte er sich Lady Proxima beweisen. Der Posten des Unterführers war kürzlich nach dem tragischen Verschwinden des aktuellen Unterführers vakant geworden, und Han brauchte die Beförderung dringend - genau wie die zusätzliche Essensration, die damit einherging.

Er entschied sich für "schnell".

Dieser Tunnel war zu niedrig für einen Sprint in vollem Tempo, und so zog er die Schultern hoch und trabte zügig los. Es war so dunkel, dass er Gefahr lief, seine Abzweigung zu verpassen, deshalb ließ er die Fingerspitzen im Laufen über die Wand gleiten. Der kalte Stein war mit einer glitschigen Schicht aus einer feuchten, schwammigen Substanz überzogen, die sich unter seinen Fingernägeln sammelte. Er versuchte, nicht daran zu denken.

Erleichterung überkam ihn, als seine Fingerspitzen endlich ins Leere glitten. Er wandte sich nach rechts und zog den Kopf ein, um sich nicht an dem niedrigen Überhang zu stoßen, den er zwar nicht sehen konnte, von dem er aber doch wusste, dass er da war. Ein Geruch, der ihn plötzlich traf, stoppte ihn schlagartig.

Das Versteck der Weißen Würmer mit seinen zahlreichen Zugängen lag nicht gerade im wohlriechendsten Teil Corellias. Es hieß, man könne einen Weißen Wurm wegen der verlassenen Bauten und Abwasserkanäle, die sie ihr Zuhause nannten, schon auf einen Kilometer Entfernung riechen. Han fiel das kaum noch auf. Seine Nase nahm den Geruch von Verwesung und Abfällen gar nicht mehr wahr. Nur selten roch er hier unten überhaupt irgendetwas.

Dieser Geruch jedoch war anders - scharf und bitter, dazu ein Hauch von Verbranntem. Der alte Powlo schien sich etwas, das Han sich gar nicht vorstellen wollte, zum Frühstück zu braten. Auch gut. Das verringerte die Wahrscheinlichkeit, dass Han selbst als sein Frühstück endete.

Er ging ein paar Schritte weiter, dann schimmerte ein trüber Glan

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