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Star Wars?: Angriff auf Selonia Die Corellia-Trilogie - Bd. 2 - Roman von Allen, Roger MacBride (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.02.2014
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Star Wars?: Angriff auf Selonia

Kann Han gegen das eigene Fleisch und Blut gewinnen?

Sein Ziel ist die Wiederbelebung des Imperiums und die totale Macht: Thraken Sal-Solo ist bereit, ein ganzes Sternensystem für seine Pläne zu opfern. Han muss sich mit der selonianischen Freiheitskämpferin Dracmus verbünden, wenn er seinem Cousin entkommen will - doch kann er ihr trauen? Währenddessen bedrohen weitere Nova-Explosionen die Neue Republik. Luke und Leia wollen den Drahtziehern auf die Spur kommen. Da erwacht Centerpoint, eine künstliche Welt aus grauer Vorzeit, plötzlich wieder zum Leben ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Erscheinungsdatum: 25.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641132262
    Verlag: Heyne
    Größe: 517 kBytes
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Star Wars?: Angriff auf Selonia

1

Familienbande

Die Wachposten gaben Han Solo einen Stoß, und er stolperte mit auf dem Rücken gefesselten Händen in den düsteren Audienzraum. Er bemerkte einen Moment zu spät, dass der Boden des Saals einen halben Meter unter dem Eingangsbereich lag. Von seinem eigenen Schwung getragen, fiel er über den Rand des erhöhten Laufgangs und prallte mit der Schulter gegen den harten Steinboden.

Han rollte auf die Seite und kämpfte sich hoch in eine sitzende Position. Die Wachposten, die ihn in den Raum gestoßen hatten, verschwanden nach draußen und schlugen hinter sich die Tür zu. Han war allein in der hallenden Düsternis.

Er sah sich um und fragte sich, was als nächstes passieren würde. Zumindest war er nicht mehr in dieser Zelle. Das war doch etwas. Vielleicht nicht viel, aber immerhin etwas. Und was immer ihn auch als nächstes erwartete, es würde seine Lage natürlich nicht unbedingt verbessern. Seiner Erfahrung nach war man ziemlich sicher, solange man in einer Zelle eingesperrt war. Die Probleme begannen, wenn man herausgeholt wurde.

Han richtete sich schwankend auf und sah sich um. Die Wände und der Boden des Saals bestanden aus nüchternem dunkelgrauen Permabeton, und in der Luft hing ein modriger Geruch, der darauf hindeutete, dass sich der fensterlose Raum unter der Erde befand. Er war etwa zwanzig Meter breit und dreißig Meter lang, wobei der Boden des eigentlichen Raums einen halben Meter unter einem zwei Meter breiten Laufgang lag, der den gesamten Saal umschloss. Es gab vier schwere Stahltüren, eine auf jeder Seite der Kammer, durch die man auf den Laufgang gelangen konnte. Von der Plattform aus hatte man einen hervorragenden Überblick über alles, was im Saal geschah.

Die Tür, durch die er hereingekommen war, lag in seinem Rücken, und vor ihm, auf der anderen Seite der Ringplattform, stand ein thronähnlicher Sessel aus dunklem Holz. Der Sessel war groß und wuchtig genug, dass jeder, der sich auf ihm niederließ, im Sitzen wahrscheinlich größer war als im Stehen. Han würde dann die Knie desjenigen direkt vor Augen haben. Dieser Sessel allein genügte, um ihm zu verraten, warum er hier war und wer ihn sehen wollte.

Han setzte seine Untersuchung des Raumes fort. Abgesehen von dem Thronsessel war der Saal schmucklos und düster. Er war auch in keinem besonders guten Zustand. Der Boden wies Risse auf, und der Permabeton der Wände bröckelte ab. Alles schien in großer Eile fertiggestellt worden zu sein.

Han hatte eine Menge beeindruckender Orte gesehen und eine Menge Orte, die beeindruckend wirken sollten. Dieser Saal gehörte eindeutig zur zweiten Kategorie. Die Menschenliga hatte zweifellos einen Raum haben wollen, der ihre Gefangenen einschüchterte, wenn der Verborgene Führer über sie zu Gericht saß – oder sich an ihrem Tod ergötzte –, aber die Liga hatte offenbar weder die Zeit noch die Mittel gehabt, um sich eine erstklassige Ausstattung leisten zu können. Alles sehr interessant, aber es war nicht die Sorte Information, die ihm beim Überleben helfen konnte.

Han richtete seine Aufmerksamkeit wieder auf den Thronsessel. Das war offensichtlich der Platz, wo der Große Mann sitzen würde, wenn er hier eintraf – und Han hatte eine sehr klare Vorstellung davon, wer der Große Mann sein würde.

Es kam eigentlich nur ein Kandidat in Frage. Sein Vetter, Thrackan Sal-Solo. Der gute alte, mörderische, verschlagene, rachsüchtige, paranoide Thrackan. Das Wer stand damit fest, aber was war mit dem Warum? Thrackan wollte auf jeden Fall einen Blick auf Han werfen. Das war einerseits gut, andererseits schlecht. Offenbar hatten sie ihn

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