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Star Wars?: Schatten der Vergangenheit Die Hand von Thrawn - Band 1 - Roman von Zahn, Timothy (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.02.2014
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Star Wars?: Schatten der Vergangenheit

Der totgeglaubte Admiral Thrawn kehrt zurück Neunzehn Jahre sind nach dem Ende Palpatines vergangen, das Imperium steht vor dem totalen Zusammenbruch. Die Neue Republik bekommt immer mehr Unterstützung, doch mit den neuen Machtverhältnissen wächst auch die Gefahr von Unruhen. Prinzessin Leia hat alle Hände voll zu tun, die Konflikte unter Kontrolle zu halten. Zu allem Überfluss treffen Han Solo und Luke Skywalker bei Angriffen von Piraten auf Klone, deren Anführer sich als niemand Geringeres als den gefürchteten Großadmiral Thrawn ausgibt, der vor zehn Jahren für tot erklärt wurde ... Timothy Zahn wurde 1951 in Chicago geboren, lebt in Oregon und ist heute einer der beliebtesten Science-Fiction-Autoren der USA. Sein bekanntestes Werk ist die "Thrawn"-Trilogie, die mehrere Jahre nach dem Ende von "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" spielt und die Geschichte des "Star Wars"-Universums in eine neue Zeit vorantreibt ("Expanded Universe"). Diesen Büchern folgte eine Reihe weiterer "Star Wars"-Romane. Für seine Novelle "Cascade Point" wurde Zahn mit dem renommierten Hugo Award ausgezeichnet.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Erscheinungsdatum: 25.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641132385
    Verlag: Heyne
    Größe: 671 kBytes
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Star Wars?: Schatten der Vergangenheit

1

Langsam und geräuschlos glitt der imperiale Sternzerstörer Schimäre durch den Weltraum.

Durch leeren Raum. Bedrückend schwarzen Raum. Die Positionslichter waren nur ein schwaches Glimmen von Leben inmitten der Finsternis. Das Schiff trieb, viele Lichtjahre entfernt von den nächsten winzigen Inseln, den Sternsystemen der Galaxis, am Rand der Grenzlinie zwischen den Welten des Äußeren Rands und jenen Weiten, die man die Unbekannten Regionen nannte. Am äußersten Rand des Imperiums.

Oder besser: am Rand der bemitleidenswerten Überreste dessen, was einst das Imperium gewesen war.

Admiral Pellaeon, der Oberkommandierende der Imperialen Flotte, stand an einer der großen seitlichen Sichtluken der Schimäre und blickte in die Leere hinaus; das Gewicht zu vieler Jahre lastete schwer auf seinen Schultern. Zu viele Jahre, zu viele Schlachten, zu viele Niederlagen.

Vielleicht spürte die Brückenbesatzung der Schimäre die Last ebenso wie er. Auf jeden Fall schienen die Geräusche der Betriebsamkeit in seinem Rücken heute gedämpfter als sonst. Aber vielleicht lag das auch nur daran, dass sie so weit draußen waren. So weit weg von irgendeinem bestimmten Ort.

Nein. Das musste es sein. Die Männer der Schimäre waren die besten, die die Flotte zur Verfügung stellen konnte. Imperiale Offiziere und Mannschaftsgrade; und Imperiale gaben niemals auf. Niemals.

Er hörte einen vorsichtigen Schritt an seiner Seite. "Admiral?" sagte Captain Ardiff leise. "Wir können jetzt anfangen, Sir."

Einen Moment lang erinnerte sich Pellaeon an einen ähnlichen Augenblick vor zehn Jahren. Damals hatten er selbst und Großadmiral Thrawn hier auf der Kommandobrücke der Schimäre gestanden und den abschließenden Test des Prototyps eines Tarnfelds beobachtet, das Thrawn unter den Trophäen des Imperators im Innern des Mount Tantiss entdeckt hatte. Pellaeon wusste noch, wie aufgeregt er gewesen war – trotz der Ressentiments, die er gegen den wahnsinnigen Jedi-Klon C'baoth hegte –, als er zusah, wie Thrawn dem Imperium mit eigener Hand neues Leben und Energie einhauchte.

Aber Mount Tantiss gab es nicht mehr; Agenten der Neuen Republik sowie C'baoths Wahnsinn und Verrat hatten alles zerstört. Großadmiral Thrawn war tot.

Und das Imperium starb.

Mühsam schüttelte Pellaeon die Schatten der Vergangenheit ab. Er war ein Offizier des Imperiums, und Imperiale gaben niemals auf. "Danke", wandte er sich an Ardiff. "Handeln Sie nach Ihrem Ermessen, Captain."

"Jawohl, Sir." Ardiff drehte sich zur Seite und gab dem Gefechtskoordinator im Backbord-Mannschaftsschacht ein Zeichen. "Signal zum Angriff", befahl er.

Der Offizier bestätigte den Befehl und gab nun seinerseits einem seiner Untergebenen einen Wink. Pellaeon richtete seine volle Aufmerksamkeit wieder auf die Aussichtsluke ...

... gerade rechtzeitig, um acht SoroSuub-Sternjäger der Preybird -Klasse in enger Formation mit hoher Geschwindigkeit hinter ihnen auftauchen zu sehen. Sie sausten haarscharf über die Kommandoaufbauten der Schimäre hinweg, passierten den Bugkamm des Schiffs und beharkten es mit schwachem Blasterfeuer – dann löste sich die Formation lautlos auf. Die acht Jäger entfernten sich in Spiralbahnen und feuerten weiter, bis sie die primäre Angriffszone des Sternzerstörers hinter sich gelassen hatten. Dann wendeten sie in weit ausholenden Kehren und gruppierten sich neu.

"Admiral?", soufflierte Ardiff.

"Gönnen wir ihnen noch einen Ver

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