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Star Wars?: Showdown auf Centerpoint Die Corellia-Trilogie - Bd. 3 - Roman von Allen, Roger MacBride (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.02.2014
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Star Wars?: Showdown auf Centerpoint

Entscheidungsschlacht um Corellia

Die wahren Hintermänner des corellianischen Terrors geben sich zu erkennen. Sie forden den sofortigen Abzug der Neuen Republik aus dem System und wollen eine Diktatur errichten. Muss Han Solo seinen Heimatplaneten diesem Schicksal überlassen? Währenddessen entschlüsseln Luke und Lando das Geheimnis der Centerpoint-Station. Es gibt nur eine Möglichkeit, sie zu stoppen: totale Vernichtung. Als sich eine gigantische Flotte sammelt und auf Corellia der Krieg ausbricht, merken Han und seine Freunde, dass ihnen die Zeit davonläuft ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Erscheinungsdatum: 25.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641132286
    Verlag: Heyne
    Größe: 550kBytes
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Star Wars?: Showdown auf Centerpoint

1

Ankunft

"Ehrenwerter Solo, uns läuft die Zeit davon!", drang die schrille Stimme aus der Kom-Einheit. "Wir treten in Kürze in die Atmosphäre ein, wenn unser Anflug nicht abgebremst wird!" Das Interkom gab ein ersticktes Krächzen von sich. Entweder stand die Kom-Verbindung zur Kontrollkabine des Schiffes erneut vor dem Zusammenbruch, oder Han hatte einfach Glück und Dracmus verlor wieder ihre Stimme. Das wäre ein Segen.

Han schlug auf den Antwortknopf und versuchte gleichzeitig, sich weiter auf seine Arbeit zu konzentrieren. "Mach dir nicht ins Hemd, Dracmus", sagte er etwas zu laut. "Die Sendeschaltkreise der Kom-Einheit müssen ebenfalls überholt werden. Sage der ehrenwerten Pilotin Salculd, dass ich fast fertig bin." Warum mussten in diesem Universum alle Reparaturen an Bord immer in Windeseile durchgeführt werden? Was würde ich dafür geben, wenn Chewbacca hier wäre, dachte Han.

"Welches Hemd?", fragte die Stimme besorgt. "Sollten wir Hemden tragen? Aus Sicherheitsgründen?"

Han seufzte und drückte wieder den Antwortknopf. "Es ist eine Redewendung. Sie bedeutet: "Reg' dich nicht auf"", erklärte er mit erzwungener Geduld. Dracmus war eine Selonianerin, und die meisten Selonianer fürchteten sich vor dem Weltraum. Verständlich bei einer Spezies, die hauptsächlich unter der Erde lebte, aber eine Kommandantin mit Agoraphobie konnte jeden in den Wahnsinn treiben.

Han Solo überprüfte den letzten Anschluss, schlug die letzte Wartungsklappe zu und drückte sich die Daumen. Das sollte genügen, sagte er sich. Es musste genügen. Es wurde höchste Zeit, dass wenigstens etwas funktionierte. Wenn das Kegelschiff, auf dem er sich befand, typisch für den Zustand der selonianischen Raumschiffe war, dann waren sie nicht besonders zuverlässig. Han legte den Schalter für die Energieversorgung um und wartete, bis das Invertersystem hochgefahren wurde.

Han fragte sich inzwischen, ob er noch ganz bei Trost war. Wie hatte er sich nur freiwillig dazu bereit erklären können, dieses Kegelschiff aus dem freien Weltraum hinunter nach Selonia zu bringen? Er hätte sich verabschieden und ihnen viel Glück wünschen und wie Leia mit der Jadefeuer landen können. Aber wenn eine Arbeit erledigt werden musste und niemand sonst dafür in Frage kam, dann bedeutete freiwillig nicht unbedingt freiwillig. Er hatte in dieser Sache keine große Wahl gehabt. Er hatte Dracmus nicht im Stich lassen können. Er war ihr und ihrem Volk verpflichtet.

Und Dracmus hatte klar gemacht, dass sie dieses Schiff nach unten bringen mussten. Ihr Volk konnte sich den Verlust eines Raumschiffs nicht leisten, ganz gleich, in welchem Zustand das Schiff war. Das namenlose Kegelschiff mochte vielleicht ein Haufen Raumschrott sein, aber Dracmus hatte Han versichert, dass es besser war als jedes andere Schiff, über das die Selonianer derzeit verfügten. Oder, genauer gesagt, es war besser als jedes andere Schiff, über das der Hunchuzuc-Stock und seine Republikaner derzeit verfügten.

"Beeile dich, ehrenwerter Solo!", rief Dracmus wieder.

Warum konnte dieses Interkom nicht so wie alles andere auf diesem Schiff versagen? Han schlug wieder auf den Antwortknopf. "Einen Moment noch, Dracmus. Pilotin Salculd, achte auf deine Energiewerte!"

Die Information, dass er mit Hunchuzuc-Selonianern zusammen war, hätte Han weit mehr genutzt, wenn er irgendeine Vorstellung davon gehabt hätte, wer oder was der Hunchuzuc-Stock war. Alles, was er mit Sicherheit wusste, war, dass

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