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Star Wars? - Rogue One Der Roman zum Film von Freed, Alexander (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.05.2017
  • Verlag: Penhaligon
eBook (ePUB)
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Star Wars? - Rogue One

Während der finstere Schatten des Imperiums auf immer weitere Teile der Galaxis fällt, machen beunruhigende Gerüchte die Runde. Die Rebellion hat Kenntnis von einer finsteren Verschwörung des Imperiums, die das alleinige Ziel verfolgt, sämtliche Welten des Universums zu unterjochen. Weit vom Imperium beherrschten Raum nähert sich der Bau einer Raumstation von unvorstellbarer Zerstörungskraft angeblich zusehends seiner Fertigstellung - und das Schicksal des Universums liegt allein in den Händen einer Rebellengruppe ...

Alexander Freed ist Autor zahlreicher Videospiel-Plots, Comics, Sciene-Fiction-Storys und Anthologien. Er arbeitete u. a. für BioWare und Dark Horse, wo er hauptsächlich Stoff für die Star-Wars-Comicreihe lieferte. Freed lebt in Austin, Texas. Wenn er mal nicht schreibt, fährt er für sein Leben gerne Roller Skates.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 22.05.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641204471
    Verlag: Penhaligon
    Serie: Star Wars
    Originaltitel: Star Wars(TM) Rogue One
    Größe: 4519kBytes
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Star Wars? - Rogue One

1. Kapitel

Der Ring von Kafrene war ein monumentales Gebilde aus Durastahl und Plastoid, verankert auf zwei unförmigen Planetoiden innerhalb des Kafrene-Asteroidengürtels. Adelige der Alten Republik hatten den Ring einst als Bergbaukolonie gegründet, in der Absicht, die Mineralressourcen jedes Felsens in einem Umkreis von zehntausend Kilometern abzubauen und so die galaktische Nachfrage zu decken. Doch wie sie feststellen mussten, waren wertvolle Minerale im Kafrene-Gürtel Mangelware, und ihre Enttäuschung hatte der Anlage ihr inoffizielles Motto eingebracht, welches in glühenden Graffiti über der steuerbordseitigen Andockbucht prangte: WO SCHÖNE TRÄUME HÄSSLICH WERDEN .

Heute war der Ring von Kafrene ein Tiefraum-Handelsposten und eine Zwischenstation für die verzweifeltsten Reisenden des Sektors - eine Gruppe, zu der Cassian Andor sich auch selbst zählte.

Er hinkte seinem Zeitplan hinterher, und falls er bei seiner Ankunft keine Aufmerksamkeit erregt hatte, dann tat er es spätestens jetzt: Er ging zu schnell den Korridor hinab, schob sich grob vorbei an Männern und Frauen und Nichtmenschen unbestimmbaren Geschlechts, die mit schlurfenden Schritten dahinstapften, wie man es von Wesen erwarten konnte, die lebenslänglich an einem Ort wie Kafrene festsaßen.

Zwischen der Straße und den fernen Steinbrüchen standen tausend Wellblechhütten und zweitklassige Fertigbau-Wohneinheiten, die schon auf etlichen anderen Kolonien zum Einsatz gekommen waren. Jenseits des Tores gab es keine festen Strukturen, der Aufbau der Siedlung änderte sich praktisch täglich, und selbst die alteingesessenen Arbeiter hielten sich an die großen Straßen, wenn sie im künstlichen Zwielicht nach Hause zurückmarschierten. Cassian versuchte seine Schritte zu verlangsamen, sich von der Menge mittragen zu lassen, statt sich gewaltsam hindurchzuschieben, aber es gelang ihm nicht, und er konnte sich die Enttäuschung seines Mentors deutlich vorstellen: Was immer du da tust, bei der Rebellenallianz hast du das jedenfalls nicht gelernt .

Doch er war schon zu lange unterwegs. Seine Reise hatte ihn von Coruscant bis Corulag und jetzt hierher geführt, kreuz und quer durch die Galaxis, während er an den losen Fäden eines komplexen Wandteppichs zerrte, den er nicht klar erkennen konnte. Die wenigen Informationen, die er erbeutet hatte, hatten einen hohen Preis gefordert, in Credits und in Blut, und im Grunde bestätigten sie nur, was bereits bekannt war. Er hatte zu viel investiert, um jetzt mit leeren Händen zur Basis zurückzukehren. Seine Frustration musste ihm deutlich ins Gesicht geschrieben stehen.

Andor überquerte die Straße, und aus dem Abzugschacht eines Wohnkomplexes für Nichtmenschen wehte ihm der Geruch von Ammoniak entgegen. Er unterdrückte ein Husten, schob sich durch die Lücke zwischen zwei Behausungen und arbeitete sich durch ein Labyrinth aus Gassen, bis er schließlich eine Sackgasse erreichte, die kaum breit genug war, um darin die Arme auszustrecken.

"Ich wollte gerade verschwinden", sagte eine Stimme, erfüllt von Nervosität und Verärgerung, und dann tauchte der Sprecher aus den Schatten auf: ein Mensch mit weichem, rundem Gesicht und harten Augen, gekleidet in fleckige, ausgebleichte Kleidung. Sein rechter Arm hing schlaff in einer Schlinge. Während Cassian ihn musterte, lauschte er gleichzeitig auf die fernen Geräusche der Straßen: Stimmen, klappernde Fahrzeuge, das Zischen von gebratenem Fleisch, Schreie. Aber kein Aufruhr, keine quäkenden Kommlinks.

Das musste reichen. Sollten ihn doch Sturmtruppen verfolgen, schienen sie ihn zumindest nicht gleich erschießen zu wollen.

"Glaub mir, schneller ging es nicht", erklärte Cassian. Er sperrte die Paranoia in seinem Hinterkopf ein, wo sie nicht im Weg, aber trotzdem nur einen Handgriff entfernt wäre.

Tivik trat auf die Mündung der Gasse zu, wobei er sich

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