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Star Wars? Darth Maul: In Eisen Roman von Schreiber, Joe (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.08.2014
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Star Wars? Darth Maul: In Eisen

Vielleicht nicht der mächtigste Diener der dunklen Seite - aber der coolste! Der finstere Sith-Lord Darth Sidious entsendet Darth Maul auf eine todbringende Mission. Sein Schüler soll ein geheimes Gefängnis infiltrieren. Und während er dort in einer illegalen Arena gegen die brutalsten Kriminellen der Galaxis antritt, muss er zugleich den heimtückischen Plan seines Meisters vorantreiben. Sollte Darth Maul Erfolg haben, sind die Sith ihrer Rache an den Jedi-Rittern einen Schritt nähergekommen. Sollte er scheitern ... Nun ... Versagen ist keine Option! Joe Schreiber wurde in Michigan geboren. In seinen jungen Jahren war er überaus reiselustig, lebte in Alaska, Wyoming und Nordkalifornien, bevor ihn das Familienleben sesshaft werden ließ. Nunmehr arbeitet Schreiber hauptberuflich als Mathematiklehrer an einer Schule in Palmyra (US-Staat Pennsylvania), ist verheiratet und Vater zweier Söhne.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 464
    Erscheinungsdatum: 18.08.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641129774
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: Star Wars Darth Maul: Lockdown
    Größe: 960 kBytes
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Star Wars? Darth Maul: In Eisen

1. Kapitel

RADBAU SIEBEN

Zasch!

Der erste Schlag sauste von der Seite her auf Maul zu, warf dessen Oberkörper beim Aufprall mit seiner schieren Wucht herum und trieb Maul einen halben Schritt nach hinten, bevor dieser sein Gleichgewicht vollends wiedergewann. Irgendwo unter seinen Füßen schienen die Metallplatten des Zellenbodens zu zittern und zu beben, als drohten sie nachzugeben. Er spie einen Zahn aus und wischte das Blut fort.

Die Kreatur vor ihm war ein wandelnder Trophäenschrank vorheriger Morde. Mit zweieinhalb Metern Größe – die massigen Schultern und die Brust von schartigen, primitiven Rüstungsplatten bedeckt, die vormals zweifellos einem wesentlich größeren Raubtier als Kieferknochen und Rückenschild gedient hatten –, schien das Ding eine ganze Ecke der Gefängniszelle für sich zu beanspruchen.

Maul starrte die Kreatur an. Die graue Fratze war der Alptraum jedes Schönheitschirurgen, ein Schlachtfeld aus rituellen Narben, Metallringen und -bolzen, Drahtschlingen und Haken. Unter den Augen pulsierten bläuliche Säcke, und alles wölbte sich nach unten hin einem klaffenden Maul mit messerscharfen Zähnen entgegen. Selbst die Arme des Dings schienen von zwei unterschiedlichen Organismen zu stammen. Die rechte Hand war eine Faust mit stumpfen Knöcheln, die linke eine längliche Klaue mit spinnenartigen Gliedern. Zusammen bildeten sie eine Keule und eine Klinge, die eine zum Schlagen, die andere zum Schlitzen. Die Rechte war es gewesen, die nur Sekunden zuvor aus dem Nichts herangeschossen kam, Maul nach hinten schleuderte und ihm einen seiner Zähne ausbrach.

Das Ding griff nach unten und hob Mauls Schneidezahn vom Zellenboden auf. Es richtete sich auf, schob den Zahn in eine Lücke im eigenen Kiefer und drehte ihn hin und her, bis er sich dort verkantete und festsaß. Dann grinste es Maul an, als wolle es wissen, wie ihm der Anblick von einem seiner Zähne im Schlund dieser Kreatur gefiel – eine weitere Trophäe für ihre Sammlung.

Maul starrte das Ding an. Und dann kam der Zorn – und der Zorn war gut.

Die Anstaltskleidung, die sie ihm gegeben hatten, war ein orangefarbener Standardoverall, dessen schwerer Stoff die Bewegungsfreiheit stark einschränkte. Maul hörte die Nähte reißen, als er sich auf seinen Gegner warf und den halben Meter zwischen ihnen innerhalb eines Wimpernschlags zurücklegte. Das Ding reagierte genauso, wie er gehofft hatte, und stürmte begierig vor, um seinem Angriff zu trotzen. Es fuchtelte wild mit den nicht zusammenpassenden Armen vor sich herum und ließ seine Klaue durch die abgestandene graue Luft der Zelle schneiden, während es ihn mit schriller Stimme in einer kehligen, fast schon würgenden Sprache ankreischte, die er noch nie zuvor gehört hatte.

Das sind deine letzten Worte , dachte Maul. Denn du wirst verrecken. Hier und heute. Er war nun nah genug, dass er den Leichengestank von verfaultem Fleisch riechen konnte, der von dem Ding ausging, und führte reflexartig eine Reihe von Angriffsbewegungen aus. Seine beiden Hände schossen vor und packten die Kreatur bei der Kehle, rissen sie über seinen Kopf empor und drückten zu, bis er spürte, wie die tief liegenden Sehnen des Halses langsam in seinem Griff nachgaben.

Irgendwo in der Brust des Dings ertönte ein feuchtes, gedämpftes Knacken, und unvermittelt ergoss sich eine warme, dickflüssige Brühe stinkend aus dem Schlund der Kreatur. Blut. Pechschwarz.

Der Anblick verschaffte Maul keine Befriedigung, lediglich die etwas ärgerliche Erkenntnis, dass er niemals so lange hätte brauchen dürfen, um diesen Kampf zu seinen Gunsten zu wenden. Allerdings

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