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Star Wars? Das letzte Kommando von Zahn, Timothy (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.02.2015
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Star Wars? Das letzte Kommando

Die erfolgreichste Star-Wars-Trilogie in edler Neuausstattung Die entscheidende Großoffensive gegen die Neue Republik ist in vollem Gange. Während immer mehr Rebellenplaneten fallen, machen sich Luke Skywalker und Han Solo mit einigen Gefährten auf den Weg nach Wayland, dem Cloning-Zentrum des Imperiums. Dort treffen sie auf den Jedi-Meister C baoth, der sich zum Herrscher des Imperiums ausgerufen hat. Es kommt zum mörderischen Entscheidungskampf - und zu spät erkennt Luke, dass ihn der Jedi-Meister in eine tödliche Falle gelockt hat. Timothy Zahn wurde 1951 in Chicago geboren, lebt in Oregon und ist heute einer der beliebtesten Science-Fiction-Autoren der USA. Sein bekanntestes Werk ist die "Thrawn"-Trilogie, die mehrere Jahre nach dem Ende von "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" spielt und die Geschichte des "Star Wars"-Universums in eine neue Zeit vorantreibt ("Expanded Universe"). Diesen Büchern folgte eine Reihe weiterer "Star Wars"-Romane. Für seine Novelle "Cascade Point" wurde Zahn mit dem renommierten Hugo Award ausgezeichnet.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 576
    Erscheinungsdatum: 16.02.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641144265
    Verlag: Blanvalet
    Serie: Star Wars
    Originaltitel: Star Wars The Last Command
    Größe: 854 kBytes
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Star Wars? Das letzte Kommando

1. Kapitel

Der imperiale Sternenzerstörer Schimäre rauschte durch die Tiefen des Weltraums, den mächtigen pfeilförmigen Rumpf auf den trüben Stern seines Zielsystems gerichtet, drei Tausendstel eines Lichtjahrs entfernt, und bereitete sich auf die Schlacht vor.

"Alle Systeme sind gefechtsbereit, Admiral", meldete der Kom-Offizier vom backbord gelegenen Mannschaftsgraben. "Die ersten Klarmeldungen des Einsatzverbands treffen bereits ein."

"Sehr gut, Lieutenant", entgegnete Großadmiral Thrawn nickend. "Informieren Sie mich, sobald sich alle gemeldet haben. Captain Pellaeon?"

"Sir?", erwiderte Pellaeon und forschte im Gesicht seines Vorgesetzten nach Anzeichen des Stresses, unter dem der Großadmiral stehen musste. Dies war schließlich nicht nur ein weiterer taktischer Schlag gegen die Rebellion - nicht nur eine unbedeutende Raumschlacht oder gar ein komplexer, aber direkter Blitzangriff auf irgendeine unwichtige planetare Basis. Nach fast einem Monat fieberhafter Vorbereitungen trat Thrawns meisterhafter Feldzug für den Endsieg des Imperiums in die entscheidende Phase.

Aber wenn der Großadmiral nervös war, ließ er es sich nicht anmerken. "Beginnen Sie mit dem Countdown", befahl er Pellaeon mit so ruhiger Stimme, als würde er eine Mahlzeit bestellen.

"Jawohl, Sir", sagte Pellaeon und drehte sich zu der Gruppe Hologestalten um, die auf ein Viertel ihrer natürlichen Größe reduziert vor ihm auf dem Hologrammpodest der Achternbrücke der Schimäre standen. "Meine Herren: die Startzeiten. Kriegslust : drei Minuten."

"Verstanden, Schimäre ", bestätigte Captain Aban, und seiner korrekten militärischen Haltung gelang es nicht ganz, seinen Eifer, diesen Krieg zurück zur Rebellion zu tragen, zu verbergen. "Gute Jagd."

Das Holobild verblasste und verschwand, als die Kriegslust ihre Deflektorschilde hochfuhr und die Fernverbindung unterbrach. Pellaeon richtete seine Aufmerksamkeit auf das nächste Bild. " Erbarmungslos : vier Komma fünf Minuten."

"Verstanden", sagte Captain Dorja, schlug mit der rechten Faust in die linke Hand, ein uraltes Mirshaf-Siegeszeichen, und verschwand vom Hologrammpodest.

Pellaeon warf einen Blick auf sein Datapad. " Vollstrecker : sechs Minuten."

"Wir sind bereit, Schimäre ", sagte Captain Brandei mit leiser Stimme. Leise und mit einem unpassenden Unterton ...

Pellaeon sah ihn stirnrunzelnd an. Auf ein Viertel der Originalgröße reduzierte Holos zeigten nicht viele Einzelheiten, aber trotzdem ließ sich Brandeis Gesichtsausdruck mühelos lesen. Es war der Ausdruck eines Mannes, der nach Blut lechzte.

"Dies ist ein Krieg, Captain Brandei", sagte Thrawn und trat lautlos an Pellaeons Seite. "Keine Gelegenheit für einen persönlichen Rachefeldzug."

"Ich kenne meine Pflicht, Admiral", erwiderte Brandei steif.

Thrawns blauschwarze Augenbrauen wölbten sich leicht. "Ja, Captain? Kennen Sie sie tatsächlich?"

Langsam, widerwillig, erlosch das Feuer in Brandeis Gesicht. "Jawohl, Sir", murmelte er. "Meine Pflicht gilt dem Imperium und Ihnen und den Schiffen und Mannschaften unter meinem Kommando."

"Sehr gut", sagte Thrawn. "Mit anderen Worten, den Lebenden - nicht den Toten."

Brandeis Zorn glühte noch immer, aber er nickte pflichtbewusst. "Jawohl, Sir."

"Vergessen Sie das nie", warnte ihn Thrawn. "Das Kriegsglück ist launisch, und ich kann Ihnen versichern, dass die Rebellion für die Zerstörung der Gebieter bei dem Scharmützel um die Katana- Flotte bezahlen wird. Aber im Kontext unserer Gesamtstrategie, nicht als Teil eines privaten Rachefeldzugs." Seine glühenden roten Augen verengten sich. "Ganz gewiss nicht dem eines Captains, der unter meinem Kommando steht. Ich denke, ich habe mich klar genug ausgedrückt."

Brandeis Wange zuckte. Pellaeon

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