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Star Wars? Erben des Imperiums von Zahn, Timothy (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.04.2015
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Star Wars? Erben des Imperiums

Sie glaubten, das Imperium wäre endgültig besiegt ... Fünf Jahre sind seit dem Sieg über den Imperator vergangen und die Galaxis versucht, sich von den Auswirkungen des Krieges zu erholen. Tausende von Lichtjahren entfernt aber hat der letzte der imperialen Kriegsherren, der brillante Großadmiral Thrawn, das Kommando über die zerrüttete Imperiale Flotte übernommen - und richtet diese auf die noch schwache Neue Republik. Denn Thrawn hat zwei entscheidende Entdeckungen gemacht, die alles zerstören könnten, wofür Luke Skywalker, Han Solo, Prinzessin Leia und all die tapferen Rebellen so hart gekämpft haben ... Die Jubiläumsausgabe des erfolgreichen Romans - jetzt mit Einleitung und Anmerkungen des Autors Timothy Zahn, exklusiven Kommentaren von Lucasfilm und des Originalverlags und einer brandneuen Bonusstory. Timothy Zahn wurde 1951 in Chicago geboren, lebt in Oregon und ist heute einer der beliebtesten Science-Fiction-Autoren der USA. Sein bekanntestes Werk ist die "Thrawn"-Trilogie, die mehrere Jahre nach dem Ende von "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" spielt und die Geschichte des "Star Wars"-Universums in eine neue Zeit vorantreibt ("Expanded Universe"). Diesen Büchern folgte eine Reihe weiterer "Star Wars"-Romane. Für seine Novelle "Cascade Point" wurde Zahn mit dem renommierten Hugo Award ausgezeichnet.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 592
    Erscheinungsdatum: 09.04.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641103071
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: Star Wars, Heir to the Empire
    Größe: 964 kBytes
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Star Wars? Erben des Imperiums

Einleitung

ES WAR EINMAL VOR LANGER ZEIT IN EINER WEIT, WEIT ENTFERNTEN GALAXIS ...

Nun, eigentlich war es in Illinois, aber es ist wirklich schon lange her.

Es war Montag, der 6. November 1989, um genau zu sein, gegen vier Uhr nachmittags. Ich saß zu Hause in meinem Arbeitszimmer in Champaign, Illinois, und arbeitete an einem Roman mit dem Titel Engelssturz , den ich gerade an Bantam Books verkauft hatte, als ich einen unerwarteten Anruf meines Agenten Russell Galen erhielt. Nachdem wir die üblichen Freundlichkeiten ausgetauscht hatten, gab er etwas von sich, das sich für mich als die Untertreibung des Jahrzehnts erweisen sollte: "Tim, uns liegt hier ein sehr interessantes Angebot vor."

Während ich dort stand und mit wachsendem Erstaunen zum Fenster hinausschaute, berichtete Russell mir, wie Lou Aronica, der Chef von Bantam Spectra, Lucasfilm ein Jahr zuvor vorgeschlagen hatte, der Star-Wars -Saga quasi einen Neustart zu verschaffen. Lou hatte vor, ein drei Romane umspannendes Epos zu erzählen, das die Geschichte nach Die Rückkehr der Jedi-Ritter fortsetzte, um von einer Ära zu berichten, über die bislang kein Autor schreiben durfte.

Wie das Schicksal - oder die Macht - es wollten, traf dieser Brief just in dem Moment ein, als Howard Roffman und das Team von Lucasfilm beschlossen hatten, ihr Romanprogramm für Erwachsene in eine neue Richtung zu lenken. Das an sich wäre schon grandios genug gewesen. Doch was das Ganze in ungeahnte Sphären hievte, war der Umstand, dass Bantam und Lucasfilm mir anboten, diese Bücher zu schreiben.

Damals war ich bereits ebenso lange ein Star-Wars -Fan wie alle anderen auf dem Planeten. (Okay, vielleicht nicht ganz so lange wie alle anderen, da ich mir den Film erst am zweiten Abend im Kino ansehen konnte.) In den Achtzigern, als ich versuchte, mir in der Branche einen Namen zu machen, gehörten die Soundtracks der Star-Wars -Filme zu meinen Lieblingsplatten, die ich mir beim Schreiben anhörte. Das ging so weit, dass ich mich deutlich an die Zeit erinnere, in der ich dachte, dass ich, wenn George Lucas praktisch aus dem Nichts kommen und Erfolg haben konnte, ich dazu vielleicht ebenfalls imstande wäre. Und jetzt wurde ich eingeladen, in dem Universum zu spielen, das er ersonnen hatte.

Wie auch immer, Russ und ich sprachen gute vierzig Minuten über die Sache, und ich sagte ihm, ich würde eine Nacht darüber nachdenken und ihm am nächsten Morgen meine Antwort mitteilen. Wir verabschiedeten uns, und dann legte ich den Telefonhörer auf ... und war die nächsten paar Stunden von völliger Panik erfüllt.

Was mir Sorgen bereitete, war der Umstand, dass dieses Angebot ein ziemlich zweischneidiges Schwert war. Ich hatte die Chance, meiner Karriere auf eine Art und Weise einen Schnellstart zu verpassen, die ich niemals erwartet oder mir auch nur erhofft hatte. Doch außerdem bestand das Risiko, vor einer potenziellen Millionen-Leserschaft spektakulär zu versagen.

Schließlich sollte ich für Star Wars schreiben. Nicht irgendwelchen x-beliebigen Science-Fiction-Kram oder eine Weltraumoper, die irgendwas mit Krieg der Sterne im Titel hatte. Ich sollte Star Wars schreiben! Ich würde irgendwie die gewaltigen Ausmaße und die Atmosphäre dieses Universums einfangen müssen, die Gesichter und Stimmen der Hauptfiguren, das Hin und Her und den Rhythmus der Filme. Die Leser mussten die Stimmen von Mark Hamill, Carrie Fisher und Harrison Ford zwischen meinen Anführungszeichen hören. Die Leute, die diese Seiten durchblätterten, mussten John Williams' Musik in ihrem Hinterkopf vernehmen.

Wenn ich dazu nicht oder zumindest nicht in ausreichendem Maße fähig war, würde das Ganze nicht Star Wars sein. Dann wäre es einfach nur ein Abenteuer von zwei Typen namens Han und Luke - und das wäre die reinste Zeitverschwendung fü

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