text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Star Wars? Glücksritter von Zahn, Timothy (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.11.2013
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Star Wars? Glücksritter

Star Wars ist überall! Han Solo sollte mit sich zufrieden sein. Ohne ihn wäre der Todesstern nicht zerstört worden. Ohne ihn hätten die Rebellen nicht einen ersten großen Erfolg gegen das Imperium feiern können. Alles könnte gut sein, wäre da nicht das riesige Kopfgeld, dass Jabba der Hutt auf ihn ausgesetzt hat. Nur das Lösegeld eines Königs könnte Han davon freikaufen - oder das Vermögen eines Gangsterbosses. Doch der Plan, der sich anfangs wie ein genialer Coup anhört, könnte rasch zu einer Todesfalle für Han, Chewbacca und Lando Calrissian werden. Timothy Zahn wurde 1951 in Chicago geboren, lebt in Oregon und ist heute einer der beliebtesten Science-Fiction-Autoren der USA. Sein bekanntestes Werk ist die "Thrawn"-Trilogie, die mehrere Jahre nach dem Ende von "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" spielt und die Geschichte des "Star Wars"-Universums in eine neue Zeit vorantreibt ("Expanded Universe"). Diesen Büchern folgte eine Reihe weiterer "Star Wars"-Romane. Für seine Novelle "Cascade Point" wurde Zahn mit dem renommierten Hugo Award ausgezeichnet.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 560
    Erscheinungsdatum: 18.11.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641128340
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: Star Wars - Scoundrels
    Größe: 936 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Star Wars? Glücksritter

1. Kapitel

Die Sternenlinien schrumpften zu einfachen Sternen zusammen, und der imperiale Sternenzerstörer Dominator hatte sein Ziel erreicht. Captain Worhven stand mit steif hinter dem Rücken verschränkten Händen auf dem Kommandogang, blickte finster auf den in Nebel getauchten Planeten hinaus, der direkt voraus in der Schwärze des Alls hing, und fragte sich, was er und sein Schiff hier zum Donnerwetter eigentlich machten.

Denn dies waren keine guten Zeiten. Die plötzliche Auflösung des Imperialen Senats durch den Imperator ließ gefährliche Wellen der Unsicherheit durch die Galaxis wogen, was radikalen Gruppierungen wie der sogenannten Rebellenallianz geradewegs in die Hände spielte. Gleichzeitig widersetzten sich kriminelle Organisationen wie die Schwarze Sonne und die Hutt-Syndikate ungeniert und in aller Offenheit dem Gesetz, um genauso selbstverständlich mit Spice und Hehlerware zu handeln, wie sie lokale und regionale Funktionäre kauften.

Schlimmer noch: Palpatines nagelneues Spielzeug, die Waffe, die eigentlich dazu gedacht gewesen war, die Aufständischen und die Verbrecher gleichermaßen davon zu überzeugen, dass es dem Imperium todernst damit war, sie zur Strecke zu bringen, war bei Yavin auf unerklärliche Weise zerstört worden, und noch immer war Worhven keine offizielle Erklärung für diesen Vorfall zu Ohren gekommen.

Sie lebten in wahrlich üblen Zeiten, und üble Zeiten verlangten nach einem entschlossenen, nachdrücklichen Vorgehen. Als die Neuigkeit von Yavin eintraf, hätte das Imperiale Zentrum unverzüglich eine komplette Flottenmobilmachung befehlen sollen, um seine gezielten Bemühungen auf die wichtigsten, auf die ungehorsamsten und auf die aufsässigsten Systeme zu konzentrieren. Das war das klassische Vorgehen in Krisenzeiten, eine Methode, die Tausende von Jahren zurückreichte, und aller Logik zufolge hätte sich die Dominator jetzt eigentlich an vorderster Front eines solchen Einsatzes befinden müssen. Stattdessen war Worhvens Schiff für das Imperium derzeit nicht mehr als ein Maultierkarren.

"Äh, Captain", ertönte hinter ihm eine schrille Stimme.

Worhven atmete tief durch, um sich zu sammeln. "Lord d'Ashewl", gab er zurück, wobei er darauf achtete, dem anderen so lange den Rücken zuzukehren, bis er seiner Miene einen Ausdruck aufgezwungen hatte, der der Situation angemessener war.

Glücklicherweise hatte er mit dem Errichten seiner höflichen Fassade rechtzeitig begonnen, da d'Ashewl keine fünf Sekunden später neben ihm stehen blieb, direkt an seiner Seite, nicht die zwei Schritte hinter ihm, wie Worhven es selbst von ranghohen Offizieren erwartete, bis er sie nach vorn winkte.

Allerdings war das nicht sonderlich überraschend. Was wusste ein fettes, dämliches, zufälligerweise wohlhabendes Mitglied der obersten Riege des Imperialen Zentrums schon über die Benimmregeln an Bord eines Schlachtschiffs? Das war natürlich eine rein rhetorische Frage. Denn selbstverständlich lautete die Antwort darauf: nicht das Geringste.

Worhven besaß jedoch im Gegensatz zu d'Ashewl ein gewisses Maß an Höflichkeit, weshalb er seinem Gast mit dem gebotenen Respekt begegnen würde – selbst wenn ihn das einiges an Überwindung kostete. "Mein Lord", sagte er höflich, drehte sich um und blickte den anderen Mann an. "Ich hoffe, Ihr habt gut geschlafen?"

"In der Tat", entgegnete d'Ashewl, die Augen auf den Planeten voraus gerichtet. "Das da draußen ist dann also Wukkar, hm?"

"Ja, mein Lord", bestätigte Worhven, der dem Drang widerstand, sich laut

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen