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Star Wars? Phasma von Dawson, Delilah S. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.09.2018
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Star Wars? Phasma

Es war einmal vor langer Zeit, in einer weit, weit entfernten Galaxis ...
Phasma, eine der klügsten und gnadenlosesten Sturmtruppen-Anführerinnen der Ersten Ordnung, genießt die Gunst ihrer Vorgesetzten, den Respekt ihrer Kollegen und die Angst ihrer Feinde. Doch trotz ihres Rufes ist sie genauso undurchsichtig wie ihr glänzender Chromhelm. Nun ist ausgerechnet einer ihrer erbittertsten Gegner fest entschlossen, hinter ihre tiefsten Abgründe zu kommen - und ein Geheimnis ans Licht zu bringen, das Phasma schonungslos und ohne Rücksicht auf Verluste zu verteidigen bereit ist ...

Delilah S. Dawson gehört zu den beliebtesten amerikanischen Fantasy- und Science-Fiction-Autorinnen und lebt in Dahlonega, Georgia.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 512
    Erscheinungsdatum: 17.09.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641222727
    Verlag: Blanvalet
    Serie: Star Wars
    Originaltitel: Star Wars(TM) Phasma
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Star Wars? Phasma

1

IN DEN UNBEKANNTEN REGIONEN

Der Hyperraum hat etwas Tröstliches an sich. Er sieht immer gleich aus, egal, ob man vor Ärger davonläuft oder darauf zufliegt. Ruhig, schön, beruhigend - selbst für Spione mit hochsensiblen Informationen, für die viele Leute töten würden.

Während die Sterne vorbeiflitzen, lehnt Vi Moradi sich mit einem Seufzen auf ihrem Pilotensessel zurück und hebt eine Tasche vom Boden auf. Mehrere Wochen hat sie an diesem unförmigen Ding gearbeitet, wann immer sie gerade Zeit dafür fand: ein Pullover aus dicker, weicher Wolle. Er ist für ihren älteren Bruder, Baako, einen Würdenträger, der vor Kurzem ausgerechnet nach Pantora versetzt wurde. Sie ist nicht wirklich gut im Stricken, aber es entspannt sie, außerdem meinte Baako, dass sie nicht so viel herumflirten und ihre Zeit stattdessen auf produktivere Weise nützen sollte. Streng genommen hatte sie natürlich trotzdem mit ihren Kontaktpersonen "herumflirten" müssen, um diese begehrte, nicht "wirklich" illegale hippoglacierte Wolle in die Finger zu bekommen. Die Wärme und die strahlende azurblaue Farbe würden hoffentlich über all die fallen gelassenen Maschen hinwegtäuschen. Da sie ihre Zusammenarbeit mit dem Widerstand vor ihm verbergen muss, hält er sie noch immer für seine spitzbübische, unkonzentrierte, ungeschickte kleine Schwester.

Wenn er nur wüsste ...

Ihr Komm blinkt, und als sie sieht, wer es ist, muss sie grinsen. Baako hat wirklich ein Talent dafür, sich genau dann zu melden, wenn sie nicht frei sprechen kann. Nicht nur weil sie gerade an den Ellbogen eines viel zu weiten Pullovers strickt, sondern auch, weil sie in offizieller "Flirt"-Mission unterwegs ist, von der er nichts halten würde und von der er nichts wissen darf. So sehr ihr ein ungezwungener Plausch auch das Herz erwärmen würde - vor allem nach dem kalten Schauder, den ihr der Auftrag über den Rücken gejagt hat -, der General erwartet ihre Meldung, und das geht vor.

"Tut mir leid, Bruderherz", sagt sie und drückt den Knopf, um seinen Anruf an ihren Kommbeantworter umzuleiten. "Du kannst von deinem neuen Job erzählen und mir vorhalten, dass ich kein Ziel im Leben habe, wenn ich mit dieser Mission fertig bin und ich dir diesen Pullover schenke. Aber wehe, wir treffen uns nicht an einem zivilisierten, gemütlichen Ort. Ich habe genug von diesen unmöglichen Welten."

Das Komm verstummt, und sie spürt einen Anflug von Schuldbewusstsein, weil sie ihn ignoriert. Die meisten Schiffe sind nicht mal in der Lage, Nachrichten über solche Distanzen zu empfangen oder zu senden, aber der Widerstand verfügt über einige beeindruckende Spielzeuge. Vi legt die Stiefel hoch und lehnt sich wieder auf ihrem Sitz zurück, dann konzentriert sie sich auf die unhandlichen, hölzernen Stricknadeln, die mehr an primitive Waffen erinnern als an elegante Werkzeuge.

"Es kommt ganz auf den Vorsatz an, Gege", erklärt sie ihrem Astromech, U5- GG . "Besser ein grässlicher Pullover, der mit Liebe gestrickt wurde, als ... ich weiß auch nicht. Was Leute ihrem einzigen lebenden Familienmitglied eben sonst schenken. Ein teures Chrono oder so. Ich werde das hier zu Ende bringen, auch wenn es nicht perfekt ist." Sie schwenkt ihren Sessel herum und hält in die Höhe, was sie bislang zustande gebracht hat. "Was sagst du?"

Gege piept und summt zaghaft. Es klingt enttäuscht.

"Pass auf, sonst mach ich für dich auch einen. Einen Droiden-Pullover, der sich schön mit deiner Chassis-Farbe beißt."

Die Einheit antwortet mit einem fröhlichen Zwitschern, dann dreht sie sich um, als wäre sie plötzlich vom Wirbeln des Hyperraums rings um sie fasziniert. Als der Widerstand ihr den Droiden zuwies, hatte Geges Chassis noch seine Standardlackierung - weiß und blau -, aber Vis hat ihren neuen Freund gelb und kupferfarben bemalt, damit er besser zu ihrem eigenen blassgelben Haar und ihrer sonnenverbrannten, braune

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