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Star Wars. X-Wing. Operation Eiserne Faust X-Wing - Operation Eiserne Faust von Allston, Aaron (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.02.2012
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Star Wars. X-Wing. Operation Eiserne Faust

Die Gespensterstaffel hat ihre Feuerprobe überstanden - doch schon wartet eine weitere Bewährungsprobe auf die Kampfeinheit der Outsider: Kriegsherr Zsinj, einstiger Gegner, will sich der Flotte anschließen. Commander Wedge Antilles glaubt nicht an die guten Absichten Zsinj und schickt seine Leute auf eine tollkühne Mission. Die Überlebenschancen der unkonventionellen Staffel sind gleich Null...

Aaron Allston wurde 1960 in Corsicana, Texas, geboren. Er ist der Autor mehrerer Romane und Erfinder von Rollenspiel-Szenarien.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 416
    Erscheinungsdatum: 09.02.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641077440
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: Star Wars, X-Wing, Iron Fist
    Größe: 1804kBytes
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Star Wars. X-Wing. Operation Eiserne Faust

1

Er machte gar nicht erst den Versuch, den Eindruck eines vollständigen Menschen zu erwecken. Wahrscheinlich war er als Mensch geboren worden, aber jetzt waren sein rechter Arm und beide Beine durch mechanische Gliedmaßen ersetzt - deutlich erkennbare Prothesen ohne eine hautähnliche Abdeckung darüber, um ihre künstliche Natur zu verbergen, und die rechte obere Hälfte seines kahlen Schädels war eine glänzende Metallfläche mit einem Computerinterface.

Er versuchte auch nicht den Eindruck zu erwecken, freundlich zu sein. Er ging auf die Angehörigen der Gespensterstaffel zu, die in ihre Nische zusammengequetscht dasaßen, griff sich, ohne vorher irgendeine Drohung von sich zu geben oder sich sonstwie zu äußern, eine Weinflasche vom Tisch nebenan und schlug sie Knirps Ekwesh über den Schädel.

Die Flasche zerbrach nicht. Sie gab einen fast musikalisch klingenden Ton von sich, aus ihrem offenen Hals spritzte ein wenig Wein, und Knirps, der pelzbedeckte Alien mit dem langen Gesicht und den großen Zähnen, sackte einfach auf seinem Platz zusammen und verdrehte die Augen.

Die meisten Mitglieder der Gespensterstaffel konnten sich nicht bewegen - neun Piloten, die zusammengedrängt in einer runden, nur für fünf Personen gebauten Nische saßen, hatten kaum Bewegungsfreiheit. Aber Kell Tainer, der auf der Knirps gegenüberliegenden Seite des Kreises saß, fuhr in die Höhe.

Statt sich von vorn auf den Angreifer seines Staffelkameraden zu stürzen, statt mit der Faust auszuholen, um den Mann niederzuschlagen, glitt er seitwärts auf sein Ziel zu und traf den Cyborg mit einem gezielten Schlag unter dem Kinn, so daß der in die Höhe gerissen wurde und dann zu Boden krachte.

Die meisten seiner Staffelkameraden hatten sich inzwischen hinter Kell aus der Nische herausgezwängt. Andere Gäste der Bar, menschliche und andere, waren ebenfalls aufgesprungen, und ihre verstörten Blicke ließen erkennen, daß sie sich noch nicht ganz klar darüber waren, ob sie sich an dieser traditionellen Form des in Bars üblichen Zeitvertreibs beteiligen sollten.

Commander Wedge Antilles, der Anführer der Staffel, blieb sitzen. Er sah nur seinen Staffelarzt an, Ton Phanan, einen immer irgendwie spöttisch wirkenden Mann mit sauber gestutztem Backen- und Schnurrbart und einer Prothesenplatte über der linken Kopfhälfte. "Wie geht es ihm?"

Phanan schüttelte den Kopf und ließ die Finger vorsichtig über den Kopf von Knirps gleiten. "Ich glaube nicht, daß etwas gebrochen ist. Wahrscheinlich bloß eine Gehirnerschütterung. Wir wissen ja schließlich, daß er einen harten Schädel hat."

Der Cyborg hatte sich inzwischen wieder hochgerappelt. Er und Kell standen in einem seltsamen Kontrast. Der Cyborg sah wie das Produkt eines fatalen Zusammenstoßes zwischen einem Gleiter und einem Fußgänger aus, geradeso, als hätte ein wahnsinniger Mechaniker seine übriggebliebenen Teile zusammengeflickt, während Kell mit seinen klassischen blauen Augen und den fein gemeißelten Gesichtszügen, der Eindruck gebietenden Größe und seiner nicht zu übersehenden sportlichen Kondition wie ein Holoplakat für die Anwerbung von Soldaten aussah. Ihr Lächeln freilich war völlig identisch: humorlos, kalt, drohend.

Der Cyborg griff in die nächste Nische, ohne auf die dort sitzenden Gäste Rücksicht zu nehmen, die sich kreischend wegduckten, und riß den im Boden verschraubten Tisch aus seiner Verankerung. Er holte damit aus und ließ ihn dann so schnell kreisen, wie kein Mensch es gekonnt hätte, aber Kell duckte sich weg, rollte sich unter dem Tisch durch, kam keine Handbreit vor dem Cyborg hoch und versetzte dem Angreifer schnell hintereinander zwei gezielte Schläge in den Unterleib. Der Cyborg taumelte zurück, und Kells Fuß zuckte vor und trat ihm den Tisch derartig gekonnt aus den Händen, daß die Bewegung fast beiläufig wirkte.

Die übrigen Gäste der Bar schienen jetzt zu einer Art Konsens gelangt zu sein: Sie hielt

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