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Stardust 5: Kommando Virenkiller. Bd.5 Perry Rhodan Miniserie von Corvus, Robert (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.08.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Stardust 5: Kommando Virenkiller. Bd.5

Sie sind gefangen in den Trümmern einer Zivilisation - Rettung ist unmöglich Das Jahr 1513 Neuer Galaktischer Zeitrechnung: In Anthuresta, einer fernen Galaxis, haben Menschen ein neues Sternenreich aufgebaut, das sich rings um das Stardust-System erstreckt. Noch gibt es Kontakte zur Erde, doch diese werden von Jahr zu Jahr weniger. Mittlerweile haben die Stardust-Terraner, wie sie sich nennen, die Grenzen ihres eigenen Sonnensystems verlassen. Ihre Raumschiffe erforschen die nähere Umgebung, ihre Abgesandten treten in Kontakt zu außerirdischen Völkern. In schier unglaublicher Ferne entwickelt sich eine neue Menschheit mit eigenen Visionen und Träumen. Als Perry Rhodan die Stardust-Terraner im Rahmen einer diplomatischen Mission besucht, gehen alle davon aus, dass es ein offizieller, aber harmloser Auftritt wird. Dann tauchen sogenannte Amöbenschiffe auf und greifen einen friedlichen Planeten an. Perry Rhodan trifft auf einen angeblichen Boten der Superintelligenz TALIN und erhält einen Hilferuf. Der Terraner muss handeln: Er betritt eine der geheimnisvollen Immateriellen Städte, gerät aber schnell in Gefangenschaft. Während Rhodan zum Tod verurteilt wird, kämpft Eritrea Kush, die Admiralin der Stardust-Menschheit, an einer anderen Stelle einen schier aussichtslosen Kampf - sie steckt im Innern eines Amöbenschiffs fest und betätigt sich als KOMMANDO VIRENKILLER ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 14.08.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845332345
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 513kBytes
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Stardust 5: Kommando Virenkiller. Bd.5

1.

Jaroca

19. Mai 1513 NGZ

Perry Rhodans Herz hämmerte. Die einhundert Prozent Anstieg, über die sie sich die Schräge des rampenförmigen Hochhauses hinaufbewegten, machten ihm in der sauerstoffarmen Atmosphäre Jarocas zu schaffen. Dass er die Arme nicht zu Hilfe nehmen konnte, weil seine Handgelenke auf dem Rücken gefesselt waren, verstärkte die Belastung.

Homhomks Stamm versammelte sich auf halber Höhe, fünfzig Meter über dem Boden. Siebzig Meter Anstieg in direkter Linie , dachte Rhodan. Vielleicht einhundert, wenn man die Umwege zwischen den Pflanzungen hindurch einrechnet. Er setzte einen Fuß unmittelbar vor den anderen. Das sollte doch zu schaffen sein!

Aber sein Kopf schmerzte, seine Zunge kribbelte, seine Kehle kratzte. Der Weg aus der unterirdischen Zelle heraus, durch das Gebäude hindurch, aus dem Schatten hinaus in die Gluthitze und jetzt die mörderische Steigung hinauf ... Die ersten Schritte waren ihm leichtgefallen, was an Jarocas Schwerkraft lag, die nur achtzig Prozent des Normwerts erreichte. Aber dann hatte auch sein am Limit pumpender Brustkorb Mühe bekommen, die Muskeln ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen.

"Definitiv eine Welt für Sprinter", murmelte Rhodan. "Nicht für Marathonläufer."

"Ich habe Erinnerungsfragmente an den Marathonlauf auf einem 500-Meter-Kugelraumer", meldete sich Posimon, die Kleinpositronik, die sich wie eine Schlange um Rhodans linken Bizeps wand. "Siebenundzwanzig Mal am Ringwulst entlang."

"Den Namen des Schiffs hast du nicht zufällig parat?" Damit hätte sich eingrenzen lassen, wo Posimon die terranischen Redensarten aufgeschnappt hatte, die er unentwegt benutzte.

"Musst du immer in dieser Wunde bohren?" Theatralisch wippte der in der roten Sonne glänzende Kugelkopf hin und her. "Ich halte dir ja auch nicht vor, dass du auf einem simplen Spaziergang schlapp machst, obwohl das für eine Biokomponente schon eine schwache Vorstellung ist. Du dagegen musst ständig darauf herumhacken, dass mein Gedächtnis in Marhannu ein wenig gelitten hat."

"Wenn du es so siehst, scheint mangelnde Sensibilität eine Eigenschaft zu sein, die uns verbindet." Rhodan atmete heftig. "Du hast wohl nicht bemerkt, dass du wieder zum Zentrum der Aufmerksamkeit wirst?"

Die Jaroc in ihrer Umgebung starrten die sprechende Metallschlange an, wobei sie trällernde und zischende Geräusche mit ihren Schnäbeln erzeugten. Der Translator, den Rhodan als Brosche an seinem aus Pflanzenfasern gewebten Hemd trug, übersetzte nur bruchstückhaft. "Unglück", "besessen" und "gefährlich" waren wiederkehrende Begriffe.

"Es ist gar nicht so lange her, dass sie dich einschmelzen wollten." Das Sprechen strengte Rhodan zusätzlich an. Er blieb stehen und drehte sich seitlich, um die Waden zu entlasten.

Einer der Wächter, zwei Meter groß und von gedrungener, muskulöser Gestalt, stieß ihn unsanft in den Rücken.

Mit gefesselten Armen konnte Rhodan das Gleichgewicht nicht halten. Er fiel auf die mit Mutterboden bedeckte Schräge, rollte über orangefarbene Nutzpflanzen und prallte gegen die Beine einiger Jaroc. Sie zogen ihn grob wieder auf die Füße.

"Nicht ausruhen!" Der Unterschnabel des Sprechers war verkümmert, was seiner Artikulation einen Klang gab, als würde er sich jeden Moment erbrechen.

"Wenn ihr ihn in Ruhe lasst, geht es schneller!", grollte Kerat Tinga in der Sprache der Jaranoc, die Rhodans Translator gleichzeitig für die Jaroc und in

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