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Strikeforce Orion 1.5 - Das Orion-Projekt: Vorstoß von Thomas, Marc (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.11.2018
  • Verlag: Verlag Peter Hopf
eBook (ePUB)
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Strikeforce Orion 1.5 - Das Orion-Projekt: Vorstoß

Nachdem ein Notsignal der ORION aufgefangen wurde, wird die neu zusammengestellte Strikeforce Orion durch ein Kaidan-Katapult auf eine Mission nach Kepler-186f geschickt, um das Team von Professor Takeshida zu finden. Sie finden Überlebende, aber sie stoßen auch auf ein lange gehütetes Geheimnis und unerwartete Verbündete. Marc Thomas wurde 1967 geboren und lebt heute in Berlin. Seit 2009 arbeitet er als freiberuflicher Texter und Zeichner. Bereits seit 2002 veröffentlicht er als einer der ersten deutschen Autoren seine Romane konsequent als E-Books.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 65
    Erscheinungsdatum: 23.11.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863052751
    Verlag: Verlag Peter Hopf
    Größe: 882 kBytes
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Strikeforce Orion 1.5 - Das Orion-Projekt: Vorstoß

2.

Der Kreuzgurt vor seiner Brust hatte sich automatisch straff gezogen und presste Michael Reed in den Sitz. Unablässig schrillte ein Signalton durch die Kabine. Er hörte Bundajar und Prince lauthals fluchen. In deftigen Äußerungen standen sich die beiden in nichts nach.

Die Beschleunigung ließ ihn jede Bewegung schwer fallen. Ihm blieb nichts anders übrig, als seine Hände auf die Lehnen zu legen und stoßweise zu atmen.

Innerhalb einer Minute hatten sich die Ereignisse überschlagen.

Der Austritt aus dem Paraversum war, als sei er aus einem gleißend hellen Tunnel in stockfinstere Nacht gefahren. Momente lang hatte er überhaupt nichts gesehen, bis seine Augen nach und nach wieder die ersten Eindrücke wahrgenommen hatten. Ihm war es schwer gefallen, seine Erfahrung in Worte zu fassen, so unwirklich fühlte sich der Sprung durch den Überraum an. Und die Eindrücke verblassten so schnell wie ein Traum nach dem Aufwachen.

Er war gerade erst dabei gewesen, sich zu orientieren und mit seinen Teammitgliedern zu sprechen, als das Schiff von heftigen Turbulenzen erschüttert wurde.

Aber das ist unmöglich! , war es ihm durch den Kopf geschossen. Sie befanden sich mitten im leeren Raum. Zumindest vermutete er das, denn der Monitor, mit dem sie bisher den Flug verfolgt hatten, war abgeschaltet oder ausgefallen.

Vor sich hörte er ein helles Klirren. Irgendetwas war zu Bruch gegangen. Es rumpelte und krachte. Alles, was sich nicht fest am Boden befand, lief Gefahr, durch die Luft geschleudert zu werden. Wie um seine Befürchtung zu bestätigen, wirbelte ein metallener Becher durch den Mittelgang und schlug scheppernd gegen die rückwärtige Wand.

Hinter ihm übergab sich jemand. Es war eine männliche Stimme. Reed verzog den Mund. Er konnte es ihm nicht verdenken.

"Walsh hier", hörte er die Co-Pilotin über den Bordfunk. "Wir sind unvermittelt in Turbulenzen geraten. Der Sprung hat uns näher als erwartet bei Kepler-186f austreten lassen. Befinden uns bereits in der oberen Atmosphäre."

Reed ahnte, was das bedeutete. Es gab für eine Landung nur ein bestimmtes Fenster mit einem Anflugwinkel, der nur um wenige Grad abweichen durfte. Selbst auf einem Planeten mit ruhiger Atmosphäre benötigte es seine Zeit, den Kurs zu berechnen, um im idealen Winkel zur Landung anzusetzen.

Wenn einem diese Zeit nicht blieb - oder man überhaupt nicht vorgehabt hatte, zu landen, dann ...

Das Schiff legte sich schräg nach hinten und brach zum Heck aus. Es war mit Deltaflügeln für einen Atmosphärenflug ausgestattet. Die Frage war nur, ob die Tragflächen diesen Belastungen stand halten konnten.

Dann ebbten von einer Sekunde auf die andere die Erschütterungen ab, und die Kabine richtete sich wieder aus. Reed hörte, wie jemand pfeifend den Atem ausstieß und tat es ihm nach. Er setzte sich in seinem Sessel auf und wischte sich mit der Hand über die Stirn.

"Team Meldung", forderte er mit lauter Stimme auf und musste noch einmal tief durchatmen. "Gibt es Ausfälle?"

"Ich brauche eine neue Uniform", hörte er Chevois' Stimme.

"Nicht nur du, Mann!", knurrte Santos. "Ist das eine Sauerei! Verdammt, wie viel hast du gegessen vor dem Start?"

Der säuerlich-bittere Geruch von Erbrochenem war nun deutlich zu riechen.

"Hör auf, mich anzupflaumen und gib mir was, damit sich mein Magen beruhigt", erwiderte Chevois.

"Solvensen, kümmern Sie sich darum und sehen Sie nach dem Rest des Teams. Ich erwarte Rückmeldung in 15 Minuten." Er löste seinen Gurt und erhob sich.

"Ja ... Sir", antwortete sie mit einem unüberhörbaren Unterton in der Stimme. Reed überging es. Im Augenblick hatte er keinen Nerv, sich mit ihren Befindlichkeiten auseinanderzusetzen. Er lief den Mittelgang entlang und erwiderte ihren kalten Blick mit gleichgültiger Miene.

Als er die Sitzreihe von Chevois und Santos passierte, war der Geruch

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