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Tanz des Verlangens von Cole, Kresley (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.03.2011
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Tanz des Verlangens

Néomi Laress war in den zwanziger Jahren eine berühmte Balletttänzerin in New Orleans. Doch als sie von ihrem Verlobten getötet wird, verwandelt sie sich in einen Geist und versucht seither vergeblich, Kontakt zu den Lebenden aufzunehmen. Da begegnet ihr der Vampirkrieger Conrad, der sie als Einziger sehen kann. Néomis Erscheinung treibt Conrad an den Rand des Wahnsinns, und er entbrennt in wilder Leidenschaft zu der schönen Tänzerin. Doch Néomi wird von dunklen Mächten bedroht, und Conrad muss alles aufs Spiel setzen, um sie zu retten...

Nach einer Karriere als Athletin und Trainerin veröffentlichte Kresley Cole 2003 ihren ersten Roman und ist seither eine der erfolgreichsten Autorinnen historischer und fantastischer Liebesromane.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 416
    Erscheinungsdatum: 23.03.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802585401
    Verlag: LYX
    Originaltitel: Dark Needs at Night's Edge
    Größe: 714 kBytes
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Tanz des Verlangens

Prolog

New Orleans

24. August 1927

Dafür, dass du mich zurückgewiesen hast, sollst du sterben ...

Néomi Laress stand am oberen Ende ihrer Prachttreppe und blickte auf den brechend vollen Ballsaal hinab, während sie sich bemühte, die Erinnerung an Louis Robicheaux' Drohung zu verdrängen.

Sie hielt mehrere in Seide gehüllte Rosenbouquets im Arm, so wie man einen Säugling halten würde. Es waren Geschenke von einigen Männern, die sich nun in der Menge der Ballgäste amüsierten, einer kunterbunten Mischung aus ausgelassen feiernden Freunden, reichen Gönnern und Zeitungsreportern. Eine schwüle Brise zog aus dem Bayou herauf und durch den Saal und trug einige Takte der Musik des zwölfköpfigen Orchesters mit sich nach draußen.

... du wirst mich um Gnade anflehen.

Sie unterdrückte einen Schauer. In letzter Zeit war das Verhalten ihres Exverlobten noch erschreckender geworden und seine Versöhnungsgeschenke noch extravaganter. Néomis langjährige Weigerung, mit Louis zu schlafen, hatte diesen frustriert und verärgert, aber die Auflösung ihrer Beziehung hatte ihn in Wut versetzt.

Der Blick in seinen blassen Augen heute Abend ... Sie versuchte, jeglichen Gedanken daran abzuschütteln. Für diese Veranstaltung hatte sie Wachen engagiert. Louis hatte keine Möglichkeit, an sie heranzukommen.

Ein Bewunderer, ein gut aussehender Bankier aus Boston, bemerkte sie auf ihrem erhöhten Aussichtspunkt und begann zu klatschen. Die Menschenmenge folgte seinem Beispiel, und sie stellte sich vor, dass sich ein Vorhang hob. Langsam breitete sich ein liebenswürdiges Lächeln auf ihrem Gesicht aus.

" Bienvenue !" Sie begann die Stufen hinabzusteigen. "Seien Sie alle herzlich willkommen."

Niemand würde je ihre Angst bemerken. Sie war eine ausgebildete Ballerina, aber vor allem war sie Unterhaltungskünstlerin. Sie würde sich durch den ganzen Saal arbeiten, hier mit leichtem Spott necken, dort ein geflüstertes Bonmot fallen lassen, sie würde sämtliche Kritiker mit ihrem Charme überwältigen und sogar den seriösesten Gästen ein Lachen entlocken.

Obwohl ihre Arme bereits von dem Gewicht der zahlreichen Bouquets schmerzten und sie von einem Blitzlicht nach dem anderen geblendet wurde, verlor sie ihr Lächeln nicht. Sie stieg eine weitere Stufe hinab.

Sie würde es auf keinen Fall zulassen, dass Louis ihr diesen Abend des Triumphes verdarb. Vor drei Stunden hatte sie vor ausverkauftem Haus die Vorstellung ihres Lebens abgeliefert und Elancourt, ihr frisch renoviertes Herrenhaus im gotischen Stil, wurde von tausend Kerzen glänzend hell erleuchtet. Durch das Tanzen hatte sie die sorgfältige Wiederherstellung ihres neuen Heims, sowie dessen kostspielige Ausstattung bezahlen können.

Die Party war perfekt bis ins kleinste Detail, und draußen schmiegte sich eine Mondsichel an den Himmel. Ein Mond, der ihr Glück bringen würde.

Ihr Kleid für diesen Abend war eine etwas gewagtere Version des Kostüms, das sie vorhin auf der Bühne getragen hatte, der Satin so pechschwarz wie ihr Haar. Es besaß ein enges Mieder, das vorne geschnürt wurde wie ein Korsett aus vergangenen Zeiten, und einen Schlitz im Rock, der fast bis zu der Stelle hinaufreichte, wo ihre Strümpfe am Strumpfgürtel befestigt waren. Ihr Make-up orientierte sich am Stil der Hollywood-Diven. Sie hatte sich die Augen mit dunklem Kajal umrandet, blutroten Lippenstift aufgetragen und die kurzen Fingernägel in einem dunklen Karminrot lackiert.

Zusammen mit dem eng anliegenden Juwelenhalsband und den Ohrringen hatte das Ensemble sie ein kleines Vermögen gekostet, aber der heutige Abend war es wert. Heute Abend waren all ihre Träume endlich in Erfüllung gegangen.

Nur Louis konnte ihn noch ruinieren. Sie zwang sich, ihre dunklen Vorahnungen zu ignorieren, und verfluchte ihn innerlich sowohl auf Englisch als auch auf Französisch, wodurch sich ihre Ansp

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