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The Black Company 2 - Todesschatten Ein Dark-Fantasy-Roman von Kult Autor Glen Cook von Cook, Glen (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.04.2016
  • Verlag: Mantikore Verlag
eBook (ePUB)
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The Black Company 2 - Todesschatten

THE BLACK COMPANY - TODESSCHATTEN Der zweite Teil der Fantasy-Serie von Bestseller-Autor Glen Cook Es sind dunkle, kriegerische Zeiten... Die Söldner der Schwarzen Kompanie kämpfen im Dienst ihrer finsteren Herrin gegen die geheimnisvolle Rebellenallianz 'Die Weiße Rose'. Als Kompaniemitglieder ein stummes Mädchen retten, ahnen sie nicht, welches mystische Geheimnis das Kind verbirgt. Kann es einen Pfad zurück ins Licht geben, sogar für Männer wie sie? Doch um diese Frage zu beantworten, müssen sie zuerst überleben...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 03.04.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783945493618
    Verlag: Mantikore Verlag
    Originaltitel: The white Rose
    Größe: 1661 kBytes
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The Black Company 2 - Todesschatten

KAPITEL SECHS
VERWIRRUNG IN TALLY

Man versucht sein verdammtes Bestes, aber irgendetwas geht immer schief. So ist das Leben. Wenn man klug ist, plant man das ein.

Irgendwie konnte irgendjemand aus Madles Kneipe entkommen, so ungefähr, als uns der fünfundzwanzigste Rebell ins Netz gestolpert war und es wirklich danach aussah, dass uns Neat einen großen Gefallen getan hatte, indem er die örtliche Hierarchie zu einer Konferenz zusammengerufen hatte. Im Nachhinein ist es schwierig, jemandem die Schuld zuzuschieben. Wir alle erledigten unsere Aufgaben. Aber es gibt eine Grenze, wie aufmerksam man unter dauerndem Stress bleiben kann. Der Mann, der verschwand, verbrachte wahrscheinlich Stunden damit, seinen Ausbruch zu planen. Wir bemerkten seine Abwesenheit lange Zeit nicht einmal.

Candy brachte es heraus. Er warf seine Karten mit einem Wisch seiner Hand hin und sagte: "Wir sind eine Person im Minus, Leute. Einer von diesen Schweinebauern. Der kleine Kerl, der aussah wie ein Schwein."

Ich konnte aus dem Augenwinkel den Tisch sehen. Ich schnaubte. "Du hast Recht. Verdammt. Hätten nach jedem Marsch zum Brunnen abzählen sollen."

Der Tisch war hinter Pawnbroker. Er drehte sich nicht um. Er wartete noch eine Spielrunde lang, dann spazierte er zu Madles Tresen und kaufte einen Krug Bier. Während sein Gelaber die Einheimischen ablenkte, machte ich mit meinen Fingern schnelle Zeichen in Gebärdensprache. "Macht euch besser bereit für einen Angriff. Die wissen, wer wir sind. Ich habe meine Klappe aufgerissen."

Die Rebellen wollten uns unbedingt. Die Schwarze Kompanie hat sich einen weitreichenden Ruf als erfolgreicher Vernichter der Rebellenpestilenz erarbeitet, wo auch immer diese auftaucht. Obwohl wir nicht so siegreich sind, wie behauptet wird, verursacht die Nachricht über unser Kommen Schrecken, wo auch immer wir hingehen. Die Rebellen gehen oft in Deckung und brechen ihre Operationen ab, wo wir erscheinen.

Trotzdem waren nun vier von uns hier, getrennt von unseren Kameraden, scheinbar nicht wissend, dass wir in Gefahr waren. Sie würden es versuchen. Die Frage, die im Raum stand, war nur, wie sehr.

Wir hatten aber noch Asse im Ärmel. Wir spielen nie fair, wenn wir es vermeiden können. Die Philosophie der Kompanie ist es, unsere Effektivität zu maximieren, während wir unser Risiko minimieren.

Der große, dunkle Mann stand auf, verließ seinen Schatten und ging auf die Treppe zu den Schlafräumen zu. Candy rief: "Pass auf den auf, Otto." Otto hastete ihm hinterher und sah hinter diesem Mann schwächlich aus. Die Einheimischen schauten zu und waren verwirrt.

Pawnbroker nutzte Gebärden, um zu fragen: "Was jetzt?"

"Wir warten", sagte Candy laut und fügte mit Gebärden an: "Tun, wofür wir hergeschickt wurden."

"Das macht wenig Spaß, ein lebender Köder zu sein", signalisierte Pawnbroker zurück. Er beobachtete nervös die Treppe. "Gebt Otto doch mal Karten", schlug er vor.

Ich blickte zu Candy. Er nickte. "Warum nicht? Gebt ihm ungefähr siebzehn." Otto ging jedes Mal unter, wenn er weniger als zwanzig hatte. Es war eine Wette mit guten Aussichten.

Ich rechnete schnell im Kopf meine Karten durch und grinste. Ich konnte ihm siebzehn geben und hätte selbst noch genug niedrige Karten übrig, um jedem von uns eine Handvoll Karten zu geben, die ihn abbrennen lassen würde. "Gib mir diese Karten."

Ich durchsuchte hastig den Stapel und baute um. "Da." Niemand hatte etwas Höheres als fünf. Aber Ottos Hand hatte höhere Karten als die anderen.

Candy grinste. "Jawohl."

Otto kam nicht zurück. Pawnbroker sagte: "Ich gehe mal rauf und sehe nach."

"Einverstanden", antwortete Candy. Er ging und holte sich selbst ein Bier. Ich beäugte die Einheimischen. Sie kamen langsam auf dumme Gedanken. Ich starrte einen an und schüttelte meinen Kopf.

Pawnbroker und Otto kamen eine Minute danach zurück, ihnen voraus ging

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