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The Walking Dead Der Governor - Zwei Romane in einem Band von Kirkman, Robert (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.08.2018
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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The Walking Dead

Noch immer werden die USA von den Toten überrannt, einzig das kleine Südstaatenstädtchen Woodbury scheint ein sicherer Hafen für die letzten Menschen zu sein. Der Eindruck täuscht allerdings, denn in Woodbury regiert der Governor mit eiserner Hand und lehrt Lebende wie Tote das Fürchten. Doch dann begeht er einen fatalen Fehler ...
Diese Ausgabe enthält die beiden The Walking Dead-Romane:
The Walking Dead 3 (The Fall of the Governor Part 1)
The Walking Dead 4 (The Fall of the Governor Part 2)
Mit Bonusmaterial: Die Lebenden und die Toten - Ein Nachwort zum Phänomen The Walking Dead

Robert Kirkman ist der Schöpfer der mehrfach preisgekrönten und international erfolgreichen Comicserie The Walking Dead. Die gleichnamige TV-Serie wurde von ihm mit entwickelt und feierte weltweit Erfolge bei Kritikern und Genrefans gleichermaßen. Zusammen mit dem Krimiautor Jay Bonansinga schreibt er Romane aus der Welt von The Walking Dead.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 752
    Erscheinungsdatum: 13.08.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641228484
    Verlag: Heyne
    Serie: Heyne Bücher .31949
    Originaltitel: The Walking Dead - The Fall of the Governor
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The Walking Dead

Eins

S ich windend vor Schmerzen, liegt Bruce Allan Cooper auf dem Boden. Ihm steigen Tränen in die Augen, als er versucht, Luft zu holen und wieder zu Atem zu kommen. Er hört das röchelnde, wilde Knurren des halben Dutzends Beißer, das auf ihn zukommt, um endlich etwas zwischen die Zähne zu kriegen. Eine Stimme in seinem Kopf schreit ihn an: Steh endlich auf, du verdammter Idiot! Du verschissener Schlappschwanz! Was zum Teufel machst du da unten? Steh auf!

Bruce Allan Cooper ist ein Riese von einem Mann, ein Afroamerikaner mit dem Körperbau eines Basketball-Angreifers oder Schwergewichtsboxers. Sein imposantes Äußeres wird von seinem kahl rasierten, raketenförmigen Schädel und einem teils ergrauten Ziegenbart abgerundet. Schnell rollt er sich durch den Staub auf eine Seite und entgeht um Haaresbreite einer erwachsenen Beißerin, die mit verwesenden Fingern nach ihm krallt. Die Hälfte ihres Gesichts ist abgefallen, einfach weggefault, und sie schnappt vergeblich mit ihren Zähnen in die Luft.

Der Versuch, sich aufzurichten, indem er sich mit beiden Beinen vom staubigen Boden abstößt, scheitert. Er rutscht aus, kommt keine zwei Meter weit, als ein scharfer Schmerz seine Seite entlangschießt und seine Flanke und Rippen in Flammen aufgehen lässt. Er hält abrupt inne, die Höllenqualen lassen ihn zuerst mitten in der Luft erstarren und zwingen ihn dann wieder zu Boden. Er landet auf dem Rücken, die rostige Kreuzhacke noch immer in der Hand. Der Kopf des Todeswerkzeugs ist mit Blut verkrustet, Haare hängen in dicken Strähnen herab, und die gesamte Hacke ist mit einer schwarzen, dickflüssigen Brühe bedeckt, die von den Überlebenden allgemein Zombie-Scheiße genannt wird.

In seinem zerfetzten Tarnanzug und den mit Schlamm und Staub verkrusteten Stiefeln der Woodbury-Miliz liegt er einen Augenblick lang da wie vom Donner gerührt. In seinen Ohren tost es, und wegen seiner gebrochenen Nase droht eines seiner Augen zuzuschwellen. Er schaut in den Himmel Georgias - über sich sieht er graue, wie schmutziges Spülwasser gefärbte Wolken hängen, die selbst für April bedrohlich wirken -, und es scheint Spott auf ihn herabzuregnen: Du bist nichts weiter als ein Insekt da unten, Brucey-Boy. Eine Made auf dem Kadaver einer verendenden Erde, ein Parasit, der sich von den Abfällen und Trümmern der dahinschwindenden menschlichen Gattung ernährt .

Plötzlich verschwinden die Wolken über ihm hinter drei anormalen Gesichtern - wie dunkle Planeten, die das Himmelszelt verdecken. Jedes einzelne knurrt und geifert dumpf vor sich hin. Wie betrunken starren ihn drei Paar milchig weiße, sich nie schließende Augen gierig an. Einer der Beißer sabbert - ein fetter Kerl in einem völlig verdreckten Krankenhauskittel -, und schwarzer, dickflüssiger Speichel tropft auf Bruces Wange.

" VERDAMMT NOCH MAL !"

Bruce fängt sich in Sekundenschnelle, verspürt eine unerwartete Kraft in seinen Knochen. Er holt mit der Kreuzhacke aus. Das spitze Ende schießt durch die Luft und bleibt im weichen Doppelkinn des einen Beißers stecken. Die untere Hälfte seines Gesichts löst sich wie von Geisterhand, und eine Fontäne glänzenden Knorpelgewebes und glitschigen Fleisches schießt meterweit in die Luft, ehe alles mit einem nassen Platschen neben ihm auf dem Boden landet.

Er rollt sich erneut zur Seite, rafft sich auf, vollführt eine halbe Pirouette - eigentlich recht elegant für einen solchen Riesen, der gleichzeitig unerträgliche Schmerzen leidet - und trifft mit der Kreuzhacke in die verfaulte Halsmuskulatur einer weiteren Beißerin, die auf ihn zustolpert. Ihr Kopf fällt, bleibt plötzlich wie von Geisterhand mitten in der Luft hängen, wird einen Augenblick lang von den Fäden vertrockneten Gewebes gehalten, ehe er sich losreißt und zu Boden purzelt.

Ihr Schädel kullert einen halben Meter über die Erde, hint

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