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THIRDS - Vergessen & Vergeben von Cochet, Charlie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.11.2016
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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THIRDS - Vergessen & Vergeben

Eine Reihe von Bombenanschlägen erschüttert die Stadt und schürt die Konflikte zwischen Menschen und Gestaltwandlern. Die THIRDS sollen den Frieden wieder herstellen, doch Sloane und seine Männer geraten immer mehr zwischen die Fronten. Umso wichtiger ist es, dass das Team zusammenhält. Aber die sexuelle Spannung zwischen Sloane und Dex belastet die Ermittlungen ... Charlie Cochet ist Autorin am Tag und Künstlerin in der Nacht. Sie ist absolut abhängig von Kaffee und lebt in Florida. Wenn sie nicht schreibt, liest und zeichnet sie.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 360
    Erscheinungsdatum: 03.11.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736302624
    Verlag: LYX
    Serie: THIRDS Bd.2
    Größe: 969 kBytes
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THIRDS - Vergessen & Vergeben

1

"Sicher, dass wir hier richtig sind?"

Dex verlagerte seine Waffe und trat hinter seinen Bruder an die Überwachungskonsole, während das übrige Team auf der anderen Seite des BearCat noch einmal die Ausrüstung überprüfte. Cael tippte etwas ein und rief damit ein Raster des Zielgebietes auf, eine Satellitenkarte sowie zahlreiche Überwachungsvideos von örtlichen Geschäften, die er sich zweifellos "ausgeborgt" hatte.

"College Point, Queens, neben der Canada Dry Abfüllanlage. So hat es unsere Quelle gesagt."

"Vertrauenswürdig?", fragte Dex und erhielt ein knappes Nicken als Antwort.

"Hat uns noch nie im Stich gelassen."

Hoffentlich war dies dann nicht das erste Mal. Im Moment konnten sie sich keine Zeitverschwendung durch eine weitere Sackgasse leisten. Nach vier langen Monaten der Aufklärung und Datenerfassung durch die Agenten von Intel, dem Nachrichtendienst, und Recon, der Aufklärungseinheit, hatten die Defense-Agenten endlich eine nützliche Spur, um den Aufenthaltsort des Ordens der Adrasteia aufzuspüren. Auch wenn sie immer noch nicht wussten, wie groß oder wie weit verbreitet diese Gruppe war.

Zwar waren die Täter Menschen und hätten damit unter die Zuständigkeit der Human Police Force fallen sollen, doch ihre Drohung richtete sich gegen Therianer - ganz zu schweigen davon, dass der Orden durch die Hinrichtung eines THIRDS-Agenten den THIRDS den Krieg erklärt hatte. Das Onlinevideo von Agent Morellis Tod hatte sich wie ein Virus verbreitet und war zwei Tage vor Weihnachten im Fernsehen ausgestrahlt worden. Dex konnte immer noch die Stimme des Bastards in seinem Kopf hören, als hätte er das Video erst gestern gesehen und die von Hass vergifteten Worte gehört:

Um unsere Stadt von ihrer Krankheit zu heilen, müssen wir uns ihrer Träger entledigen, und wir beginnen mit der Organisation, die diese Seuche vor allem fördert. Wir werden die Hölle über diese Sünder bringen, und wir beginnen mit den THIRDS.

Sekunden nach Ausstrahlung dieser Nachricht waren die THIRDS auf Alarmstufe Rot gegangen. Sie mussten den Orden stoppen, ehe sie noch mehr Tote zu beklagen hatten und noch mehr Eiferer auf den Zug dieser Irren aufsprangen. Seitdem wurde die ohnehin schon von Furcht geprägte Beziehung zwischen Menschen und Therianern von Tag zu Tag instabiler - genau das, was der Orden wollte.

Zur Unterstützung hatten die THIRDS Freiwillige rekrutiert, um durch die Stadt zu patrouillieren und die Hasspropaganda des Ordens zu entfernen, aber das war vergebliche Liebesmüh. Für jedes abgerissene Poster, das einem "Humans 4 Dominance" entgegenschrie oder das Symbol der Göttin Adrasteia zeigte, tauchten drei oder vier neue auf. Auf den Straßen lagen so viele Flugblätter herum, dass es aussah wie nach einer Konfettiparade. Wohin Dex auch sah - überall hinterließ der Orden sein blutrotes Mal, versprach Höllenfeuer und Chaos und dass er nicht aufgeben würde, bis er sich entweder durchgesetzt hatte oder die Stadt in Flammen stand - je nachdem, was zuerst passierte. Die Medien waren auch keine Hilfe. Wenn man den Fernseher einschaltete und die grotesken Vorwürfe und die kindischen Versuche, die jeweils gegnerische Seite zu diskreditieren, zu hören bekam, konnte man glatt meinen, es wären Präsidentschaftswahlen.

Und die THIRDS waren mittendrin. Seit dem Auftauchen des Ordens hatte sich die Organisation alle möglichen Vorwürfe anhören müssen: angefangen damit, dass sie es sich zwischen den Fronten bequem mache (und zu feige sei, Partei zu ergreifen), bis zu der Beschuldigung, dass die THIRDS Verräter an der eigenen Spezies seien. Zudem seien sie die Quelle des Bösen höchstselbst, gleichzeitig aber auch das Einzige, was die Stadt vor dem Zerfall bewahre. Egal was sie taten - irgendwer warf ihnen immer irgendwas vor. Sie waren nicht hart genug, zu gleichgültig oder würden nicht schnell genug arbeiten.

Hätte er

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