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Torn - Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit Roman von Armentrout, Jennifer L. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.12.2018
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Torn - Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit

Die Welt von Ivy Morgan steht Kopf: Seit sie von dem dunklen Prinzen der Fae beinahe getötet worden wäre ist nichts mehr wie zuvor. Nicht nur, dass sie schwer verletzt wurde, sie ist auch einem gefährlichen Geheimnis auf die Spur gekommen. Einem Geheimnis, von dem der Orden auf keinen Fall erfahren darf. Ivys einziger Lichtblick ist Ren, der charmante Bad Boy mit den sexy Tattoos, der ihr Herz höher schlagen lässt. Doch für wen wird sich Ren entscheiden, wenn es hart auf hart kommt: für den Orden, dem er die Treue geschworen hat, oder für Ivy, der sein Herz gehört ... Jennifer L. Armentrout hat sich in den USA bereits einen Namen gemacht: Immer wieder stürmt sie mit ihren Romanen - fantastische, realistische und romantische Geschichten für Erwachsene und Jugendliche - die Bestsellerlisten. Ihre Zeit verbringt sie mit Schreiben, Sport und Zombie-Filmen. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und zwei Hunden in West Virginia."

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 10.12.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641232511
    Verlag: Heyne
    Serie: Wicked-Trilogie .2
    Originaltitel: Torn - A Wicked Trilogy Book 2
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Torn - Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit

1

Mein Blut, dunkelrot wie frisch gefallene Rosenblätter, schäumte aus der Mitte meiner Handfläche hervor wie aus einem verfluchten Vulkan des Grauens.

Ich war der Halbling.

Ich war es. Ich war es schon immer gewesen. Und Ren - o mein Gott -, Ren war hier, um mich zu finden und zu töten, weil der Prinz der dreimal verfluchten Anderwelt im Reich der Sterblichen frei herumlief. Der Prinz war hier, um mit einem Halbling ein Apokalypse-Baby zu zeugen ... mit mir.

Mir.

Ich würde mich übergeben.

Gleich hier auf die Holzdielen meines Schlafzimmers.

Ich hatte Mühe zu atmen, als ich den Blick hob. "Warum? Warum hast du mir das nicht gesagt?"

Tink schwebte näher heran, und seine hauchzarten Flügel flatterten dabei lautlos. Der verdammte Brownie. Der verdammte Brownie, den ich auf dem St. Louis Cemetery gefunden hatte. Der Brownie, dem ich aus einem Eisstiel eine Beinschiene gebastelt und um dessen zerrissenen Flügel ich vorsichtig Gaze gewickelt hatte. Der verdammte Brownie, den ich seit zweieinhalb Jahren in meiner Wohnung leben ließ und den ich noch nicht dafür umgebracht hatte, dass er ein Vermögen meines Geldes für Amazon-Bestellungen ausgegeben hatte, als wäre er einer Episode von Leben im Chaos entsprungen . Dieser verdammte Brownie würde gleich mit einem heftigen Tritt in eine andere Dimension befördert werden.

Nun rang er vor seiner Brust die Hände. Sein Hemd war mit Puderzucker bestäubt, und auf seinen Wangen klebte überall weißer Staub, so als wäre er mit dem Gesicht mitten in ein Häufchen Kokain gefallen.

"Ich dachte nicht, dass es jemals so weit kommen würde", sagte er.

Ich hob die Hand, und das warme Blut rann meinen Arm hinab. "Tja, es ist so weit gekommen. Ziemlich genau jetzt."

Tink schwebte nach links. "Ich hatte gedacht, wir hätten alle Tore geschlossen, Ivy. Wir hatten keine Ahnung, dass es hier in New Orleans ein zweites Tor gab. Wir glaubten, es bestände keine Gefahr, dass irgendein Mitglied des Königshofes oder der Prinz oder die Prinzessin hindurchkommen könnten. Es war kein Thema."

Ich ließ die Hand sinken und schüttelte den Kopf. "Stell dir vor, Tink. Es ist ein Thema. Es ist ein riesiges, godzillagroßes Thema!"

"Das sehe ich jetzt auch." Er flog zum Bett hinüber und landete auf meiner Decke. "Ich wollte dich nie belügen."

Ich runzelte die Stirn und drehte mich zu ihm um. "Ich sage dir das nur ungern, Tink, aber wenn man jemanden nicht belügen will, dann belügt man ihn einfach nicht."

"Ich weiiiß." Er zog das Wort in die Länge und lief zum Bettrand. Dabei grub er seine nackten Füße in die purpurne Chenille-Tagesdecke und verteilte überall Puderzucker. "Hättest du es mir denn geglaubt, wenn ich es dir gesagt hätte? Bestimmt nicht, denn schließlich hatte ich keinen Dornenpflock herumliegen."

Okay. Da hatte er nicht ganz unrecht. "Aber als ich das Thema zum ersten Mal angesprochen habe, hättest du was sagen können."

Tink senkte den Kopf.

Ich holte tief Luft. "Wusstest du sofort, was ich war, als du mich das erste Mal gesehen hast?"

"Ja", bestätigte er und fuhr hastig fort: "Aber das war keine Absicht. Dass du mich gefunden hast, war ein Glücksfall. Ein Zufall. Oder es war Schicksal. Ich bilde mir gern ein, dass es unsere Bestimmung war."

"Hör einfach auf." Es tat weh zu wissen, dass er die ganze Zeit über unaufrichtig gewesen war, und das Gefühl brannte tief in meinen Eingeweiden und in meiner Brust. Ich wusste nicht, wer er war.

Ich wusste nicht länger, wer ich war.

"Ich hatte keine Ahnung, bis du in meine Nähe kamst und ich das schwache Faeblut in dir gewittert habe. Aber du hast recht. Ich hätte es dir sagen sollen, Ivy Divy. Du hattest recht, aber ich hatte Angst ... ich hatte Angst davor, was du tun würdest." Tink ließ sich plötzlich rücklings auf d

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