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Und ewig lockt der Vampir von Sands, Lynsay (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.09.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Und ewig lockt der Vampir

Sexy, Single & Unsterblich Eigentlich wollte der Vampir Raffaele Notte auf der Karibikinsel nur die Seele baumeln und alle Gefahren der letzten Zeit hinter sich lassen. Doch seltsame Dinge gehen vor. Als Raffaele eine hilflose junge Frau aus dem Meer rettet, überschlagen sich die Ereignisse: Jessica Stewart war in die Fänge abtrünniger Vampire geraten, die sich des Bluts unschuldiger Touristen bemächtigen. Raffaele stellt Jess unter seinen ganz speziellen Schutz - vor allem, als er feststellen muss, dass er ihre Gedanken nicht lesen kann. Sie ist seine Seelengefährtin! Aber kann Jess Raffaele überhaupt vertrauen, nach allem, was ihr widerfahren ist? 'Sands' Charaktere sind witzig und vielschichtig ... großen Respekt an die Autorin!' Romantic Times Band 28 der ARGENEAUS Die kanadische Autorin Lynsay Sands hat zahlreiche zeitgenössische und historische Romane verfasst. Sie studierte Psychologie, liest gern Horror- und Liebesromane und ist der Ansicht, dass ein wenig Humor 'in allen Lebenslagen hilft'. Mit der Argeneau-Serie gelang ihr der große Durchbruch in den USA.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 390
    Erscheinungsdatum: 30.09.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736310421
    Verlag: LYX
    Serie: Lyx Taschenbuch 28
    Originaltitel: Vampires like it hot
    Größe: 1154 kBytes
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Und ewig lockt der Vampir

Prolog

"Heiß, was?"

Raffaele verzog den Mund, als er den Kommentar seines Cousins Zanipolo hörte, und ließ den Blick über seinen ausgestreckten Körper wandern, um sich zu vergewissern, dass er nach wie vor komplett im Schatten des Sonnenschirms lag. Das war auch der Fall, dennoch schien es gegen die frühmorgendliche Hitze nichts auszurichten. Es war einfach nur verdammt heiß. Und dazu die Luftfeuchtigkeit, die alles umso schlimmer machte. In den mehr als zweitausend Jahren, die er jetzt schon lebte, war er nicht ein einziges Mal an einen Ort gereist, an dem achtundachtzig Prozent Luftfeuchtigkeit herrschten, wie es hier in Punta Cana der Fall war. Das hatte er bislang auch bewusst vermieden, denn Raffaele mochte es gar nicht, ohne wirklichen Grund von Kopf bis Fuß nass geschwitzt zu sein. Wenn anstrengende Arbeit ihn in Schweiß ausbrechen ließ, dann war das eine Sache, aber allein vom Rumstehen komplett durchgeschwitzt zu sein, empfand er als sehr unangenehm.

Seufzend lehnte er sich auf seiner Liege nach hinten und betrachtete missmutig blinzelnd den im grellen Sonnenschein daliegenden Strand. Sie waren in der Nacht hergeflogen und um fünf Uhr gelandet. Nachdem sie ihr Zimmer im Resort bezogen hatten, war Zani nicht davon abzubringen gewesen, noch vor Sonnenaufgang eine Runde im Meer zu schwimmen, um dann den Rest des Tages zu verschlafen.

Raffaele hatte sich bereit erklärt, ihn zu begleiten, nur um kurz darauf das Wasser schon wieder zu verlassen. Da die bereits zu der Zeit herrschende Schwüle ihm arg zu schaffen machte, hatte er es sich auf seiner Liege bequem gemacht, um ein wenig zu dösen. Zanipolo sollte ihn dann wecken, wenn er so weit war und sie in ihr Zimmer zurückkehren konnten. Aber Zani hatte ihn nicht geweckt, und so war Raffaele erst drei Stunden später aufgewacht, als sich der Strand bereits mit Badegästen zu füllen begann und die Sonne längst vom Himmel brannte. Jetzt saß er hier bis Sonnenuntergang fest, wenn er sich nicht den schädlichen Sonnenstrahlen aussetzen wollte, was bedeutet hätte, dass er sich zum Ausgleich mehr als reichlich bei ihrem Vorrat an Blutkonserven hätte bedienen müssen. Genau das wollte er aber vermeiden, denn neues Blut zu bestellen war etwas anderes, als hier am Strand eine Margarita zu bestellen - erst recht in der Dominikanischen Republik. In solchen Ländern war es eine komplizierte Angelegenheit, und es gab keinen Grund, sich ein solches Problem aufzuhalsen, wenn er es umgehen konnte, indem er einfach hier liegen blieb.

Es bedeutete aber auch, dass ihr Cousin Santo ganz allein in ihrem Zimmer war. Der Gedanke ließ Raffaele einen Blick auf die Unterkünfte des Resorts werfen. Santo war der Grund, warum sie diese Reise überhaupt unternommen hatten. Nicht, dass es sein Wunsch gewesen wäre. Sie waren hier, weil Lucian Argeneau als Chef des nordamerikanischen Rats darauf bestanden hatte. Zwar waren sie als Europäer eigentlich nicht seiner Befehlsgewalt unterstellt, aber der Mann hatte so ziemlich auf alles und jeden Einfluss. Und durch Heirat gehörte er jetzt auch noch zur Familie, quasi.

Raffaele runzelte die Stirn, als er darüber nachdachte, wie vielschichtig die Beziehung zwischen Lucian Argeneau und seiner Familie war. Dann aber zuckte er mit den Schultern und beschloss, sich lieber Gedanken über seinen Cousin Santo zu machen, der ihm schon genug Sorgen bereitete. Santo Notte war von Natur aus ein stiller und grimmiger Typ, doch in den letzten vierzehn Monaten seit ihren Erlebnissen in Venezuela hatte er sich noch mehr in sich zurückgezogen und seine Miene einen noch ernsteren Zug angenommen. Der arme Kerl war einer von jenen Jägern, die mit zu den Letzten gehörten, die in die Gewalt des wahnsinnigen Dr. Dressler geraten waren, der sie alle unerbittlich gefoltert hatte. Körperlich hatte er sich genauso davon erholt wie alle anderen geretteten Vollstrecker, doch seelisch ...

Raffaele kniff die L

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