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Unter fremden Sternen - Die Frontier-Saga (2) Roman von Brown, Ryk (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.03.2014
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Unter fremden Sternen - Die Frontier-Saga (2)

Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Aurora und seiner Besatzung...
Die Menschheit ist zu den Sternen aufgebrochen. Die Aurora, das Flaggschiff der vereinten Raumflotte, ist jedoch weit von ihrem geplanten Kurs abgekommen. Angeschlagen und mit hohen Verlusten suchen die Menschen unter dem blutjungen Captain Nathan Scott Zuflucht in einem fremden Sternensystem. Ihre wichtigste Aufgabe: so schnell wie möglich zur Erde zurückzukehren. Die Herausforderung: Keine fremde Macht im All darf von der Existenz der Aurora erfahren ...

Ryk Brown, Jahrgang 1960, ist mit NASA-TV-Übertragungen und Science-Fiction-Serien aufgewachsen und hat bereits in unzähligen Jobs gearbeitet. Zurzeit geht er tagsüber einer Arbeit in der Computerbranche nach, um des Nachts schreiben zu können. Mit seiner zunächst selbst veröffentlichten Frontier-Saga hat er in den USA einen E-Book-Hit gelandet. Ryk Brown lebt mit seiner Familie in Kalifornien.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 10.03.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641123253
    Verlag: Heyne
    Serie: Die Frontier-Saga Bd.2
    Originaltitel: The Frontiers Saga Book 2
    Größe: 738 kBytes
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Unter fremden Sternen - Die Frontier-Saga (2)

2

"Hilfst du mir mal?", wollte Nathan von Cameron wissen, als sie die Brücke betrat. "Es wird allmählich ein bisschen voll da draußen." Cameron nahm neben Nathan an der Navigationskonsole Platz.

"Verdammt!", rief Cameron. Sie hatte noch nie so viele Schiffssignale auf einem Navigationsdisplay gesehen. "Die Ringe erfreuen sich anscheinend großer Beliebtheit." Nathan hörte nur mit einem Ohr hin und konzentrierte sich lieber darauf, die Aurora mithilfe der Kursdaten zu steuern, die Cameron ihm übermittelte. Im Zielgebiet hielten sich mindestens fünfzig Raumschiffe auf, und alle waren so schnell unterwegs, dass trotz der vergleichsweise großen Abstände schon ein sekundenlanges Zaudern zu einer Katastrophe hätte führen können.

"Ich schlage vor, so lange, bis wir die Erntezone erreicht haben, einen größeren Abstand zu den Ringen einzuhalten", sagte Fähnrich Yosef, die an der Ortungsstation saß. "Außerhalb der Ringebene fliegen ein paar verirrte Felsbrocken umher, und die ortet man erst im letzten Moment."

"Wie lange noch bis zum Erreichen des synchronen Orbits?", fragte Nathan.

"Zwei Minuten", antwortete Cameron gelassen.

"Wir kommen hoch über der zugewiesenen Parkposition heraus. Sobald wir synchron fliegen, manövriere ich das Schiff langsam an die Ringe heran."

"Verstanden." Cameron überwachte aufmerksam die Verzögerungsrate der Aurora und achtete darauf, dass der Flugrechner die Vorwärts- an die Orbitalgeschwindigkeit anglich, die der zugewiesenen Höhe entsprach. Ihre noch immer beträchtliche Fluggeschwindigkeit wirkte in Relation zur Rotationsgeschwindigkeit des Gasriesen eher wie Schleichfahrt.

"Noch eine Minute", meldete Cameron.

"Von Steuerbord achtern nähert sich ein Schiff", warnte Jessica. "In fünf Minuten dürfte es Sichtverbindung haben."

Dass vorbeifliegende Schiffe sie in Augenschein nahmen, war das Letzte, was sie wollten. Die Aurora wirkte zwar weniger bedrohlich als die Kriegsschiffe der Defender-Klasse, hatte aber gleichwohl mehr Ähnlichkeit mit einem Kriegsschiff als mit einem Frachter. Die Waffensysteme waren zwar normalerweise verdeckt, doch wer sich ein wenig auskannte, konnte die Luken der Waffentürme problemlos erkennen. Außerdem konnten die Gefechtsspuren und das große Loch am Bug Argwohn erregen.

"Wir müssen wohl schneller runtergehen als geplant", sagte Nathan zu Cameron. "Niemand darf uns zu Gesicht bekommen. Wir sollten alles tun, um das zu vermeiden."

Cameron schwieg. Sie wusste genau, weshalb er mit dem Schiff so bald wie möglich in das Ringsystem einfliegen wollte. Die Ringe waren so dicht, wie Tobin gesagt hatte, und ein schneller Anflug erschien wenig ratsam. Aber wenn jemand sie zu Gesicht bekam und der Herrscherfamilie Meldung erstattete, wäre dies noch viel gefährlicher als ein rasches Absinken in die Ringe.

"Synchroner Orbit erreicht", meldete Cameron.

"Zielgebiet scannen, Kaylah!", rief Nathan. "Und haben Sie nur keine Hemmungen, unverzüglich Meldung zu erstatten, wenn Gefahr besteht, dass wir mit einem großen Brocken kollidieren."

"Ja, Sir", antwortete Fähnrich Yosef.

"Senke Aurora ab." Nathan feuerte mit den Andockdüsen und drück

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