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Untot in Dallas True Blood 2 von Harris, Charlaine (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.03.2013
  • Verlag: Feder & Schwert
eBook (ePUB)
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Untot in Dallas

Die Kellnerin Sookie Stackhouse hat eine Pechsträhne. Zuerst wird einer ihrer Kollegen ermordet, und es gibt keinerlei Hinweise auf den Täter. Kurz darauf steht sie einer Bestie gegenüber, die ihr mit giftigen Krallen schmerzhafte Wunden zufügt. Dann: Auftritt der Vampire, die ihr nicht ganz uneigennützig das Gift aus den Adern saugen ... und das ist erst der Anfang. Die Geschichten, in die Sookie und ihr Geliebter Bill im Fortgang der Reihe verwickelt werden, sind eine wundervolle Mischung aus Mystery und Phantastik, in der auch mit spannenden Krimianteilen und einem guten Schuss Erotik nicht gespart wird. Seit 2004 sind die ersten drei Bände der Sookie-Stackhouse-Reihe 'Vorübergehend tot', 'Untot in Dallas' und 'Club Dead' ein Dauerbrenner im Programm bei Feder & Schwert und erfreuen sich bei den Fans und Lesern allergrößter Beliebtheit! Anders als die Biss-Romane von Stephanie Meyer richten sich die Romane von Charlaine Harris eher an ein erwachsenes Publikum. Seit mehr als 25 Jahren schreibt sich die 'New York Times'-Bestsellerautorin Charlaine Harris nun bereits in die Herzen ihrer Leserschaft und kann dabei auf zahlreiche Auszeichnungen zurückblicken. Ihre frühen Werke waren noch größtenteils Geistergeschichten, aber bereits während ihrer Studienzeit am Rhode College in Memphis begann sie auch Theaterstücke und Kurzgeschichten zu verfassen. Nach ihrem Studienabschluss arbeitete sie als Schriftsetzerin bei verschiedenen Zeitungen, bis sie die Gelegenheit erhielt, sich ganz aufs Schreiben zu konzentrieren. Nach zwei Einzelromanen, Sweet and Deadly und Secret Rage, begann sie ihre erste Mysteryserie und erhielt gleich für den ersten Band der Aurora-Teagarden-Reihe, Real Murders, eine Nominierung für den Agatha Award. Doch Charlaine Harris suchte neue Herausforderungen, und das Ergebnis war die deutlich düsterere Reihe um Lily Bard, die in Shakespeare, Arkansas, nicht nur knifflige Kriminalfälle löst, sondern auch mit schrecklichen Schatten aus ihrer eigenen Vergangenheit fertig werden muss. Doch erst mit ihrer nächsten Romanreihe um Sookie Stackhouse, der telepathisch begabten Kellnerin aus Louisiana, und ihren Geliebten, den Vampir Bill, fand die Fantasyautorin eine breite Leserschaft. Gleich mit dem ersten Band der Reihe - Dead until Dark -, gewann sie den Anthony Award for Best Paperback Mystery in 2001. Charlaine Harris lebt mit ihrem Mann in Texas.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 334
    Erscheinungsdatum: 30.03.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783867621731
    Verlag: Feder & Schwert
    Originaltitel: Living dead in Dallas
    Größe: 2095 kBytes
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Untot in Dallas

Kapitel 1

Andy Bellefleur war sturzbetrunken. Das passiert Andy wirklich nicht oft. Ich muß es wissen – ich kenne die Schluckspechte von Bon Temps. Meine Arbeit im Lokal Sam Merlottes, der ich jetzt bereits seit ein paar Jahren nachgehe, hat mich mit so gut wie allen von ihnen bekanntgemacht. Andy Bellefleur, Sohn dieser Stadt und Ermittler in der kleinen Polizeitruppe, die wir unser eigen nennen, hatte sich jedenfalls noch nie zuvor im Merlottes betrunken, und ich hätte natürlich nur zu gern gewußt, warum der heutige Abend da eine Ausnahme bildete.

Man kann Andy und mich wahrlich nicht als enge Freunde bezeichnen, ich konnte ihn also unmöglich direkt fragen. Aber mir stehen andere Mittel und Wege zur Verfügung, und ich beschloß, mich ihrer zu bedienen. Ich versuche wirklich, mich meiner Behinderung – oder meiner Gabe, je nachdem, wie Sie es sehen wollen – nur eingeschränkt zu bedienen und mein Talent nur einzusetzen, wenn es gilt, Dinge herauszufinden, die mich oder die Meinen in irgendeiner Weise betreffen könnten. Aber manchmal siegt auch ganz einfach die Neugier über alle guten Vorsätze.

Ich schob also mein geistiges Visier hoch und las Andys Gedanken. Gleich darauf tat es mir auch schon leid.

Andy hatte einen Mann wegen Kindesentführung verhaften müssen. Dieser Mann hatte ein zehnjähriges Mädchen aus seiner Nachbarschaft in den Wald gelockt und vergewaltigt. Das Mädchen lag im Krankenhaus, und der Mann saß im Gefängnis, aber der Schaden war angerichtet und ließ sich nicht wiedergutmachen. Ich war den Tränen nahe. Dieses Verbrechen erinnerte mich allzusehr an Geschehnisse aus meiner eigenen Vergangenheit. Andy gefiel mir gleich etwas besser, weil die Sache ihn so sehr deprimierte.

"Gib mir deine Autoschlüssel, Andy " , befahl ich streng, woraufhin er mir ein wenig verständnislos dreinschauend sein breites Gesicht zuwandte. Es folgte ein langes Schweigen, aber dann waren meine Worte und deren Bedeutung endlich wohl doch bis in Andys vernebelte Hirnwindungen gedrungen. Umständlich durchwühlte der Detective die Taschen seiner Jeans und überreichte mir schließlich einen schweren Schlüsselbund. Ich stellte ihm daraufhin einen weiteren Bourbon mit Cola hin. "Der geht auf mich", sagte ich und ging hinüber zum Telefon am anderen Tresenende, um Portia, Andys Schwester, anzurufen. Die Geschwister Bellefleur bewohnten gemeinsam ein etwas heruntergekommenes, riesiges, zweistöckiges Haus aus der Zeit vor dem Bürgerkrieg. Das Haus hatte schon bessere Tage gesehen und war einst prachtvoll gewesen. Es lag in einer der hübschesten Straßen im schönsten Teil Bon Temps'. Hier, in der Magnolia Creek Road, lagen die Häuser allesamt zu einem Streifen Parkland hin, durch den sich ein kleiner Fluß schlängelte. Hier und da querten anmutige Fußgängerbrücken diesen Fluß, und zu beiden Seiten des Parks verlief eine Straße. An der Magnolia Creek Road befand sich noch eine Reihe weiterer alter Anwesen, die sich aber in einem weit besseren Zustand befanden als Belle Rive, das Haus der Bellefleurs. Weder Portia als Anwältin noch Andy als Polizist verdienten genug, um Belle Rive so instand zu halten, wie es hätte getan werden müssen, und das Geld, das man eigentlich braucht, um ein solches Haus und das dazugehörige Anwesen angemessen zu unterhalten, war längst fort. Caroline, die Großmutter der beiden, weigerte sich jedoch stur und standhaft zu verkaufen.

Portia ging nach dem zweiten Klingeln an den Apparat.

"Portia, hier spricht Sookie Stackhouse", sagte ich, wobei ich die Stimme erheben mußte, um den Kneipenlärm zu übertönen.

"

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