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Verlockung des Mondes von Cole, Kresley (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.07.2014
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Verlockung des Mondes

Uilleam MacRieve glaubt, seine dunkle Vergangenheit hinter sich gelassen zu haben. Doch als nach grausamer Folter seine Erinnerungen zurückkehren, sehnt er nur noch seinen Tod herbei. Bis er der schönen Chloe Todd begegnet, die als Sklavin verkauft werden soll. MacRieve rettet Chloe und entdeckt dabei eine Leidenschaft in sich, die er längst für verloren hielt.

Nach einer Karriere als Athletin und Trainerin veröffentlichte Kresley Cole 2003 ihren ersten Roman und ist seither eine der international erfolgreichsten Autorinnen historischer und fantastischer Liebesromane.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 03.07.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802594571
    Verlag: LYX
    Serie: Immortals After Dark Bd.12
    Originaltitel: MacRieve
    Größe: 818 kBytes
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Verlockung des Mondes

Prolog

In den Wäldern von Murk, Schottland

Vor einigen Jahrhunderten ...

In einem finsteren Wald, in einem kargen Land, stand ein verzaubertes Cottage. In seinem Inneren stritt Uilleam MacRieve mit seiner Gefährtin, Lady Ruelle.

Wieder einmal.

Während der Schneesturm vor der Hütte immer heftiger wurde, saß Will erschöpft auf der Bettkante und bereitete sich auf die Schlacht vor.

"Nur noch ein einziges Mal, mein Geliebter." Ruelle seufzte und zog die Seidendecke ein wenig beiseite, sodass ihre bloßen Brüste entblößt wurden.

Früher hätte er jene wogenden Hügel begierig angestarrt, doch jetzt hatte er für ihre Spielchen nur noch einen finsteren Blick übrig. "Du weißt genau, dass ich nicht bleiben kann." Immer diese Mätzchen. Merkte sie denn gar nicht, wie viel sie ihm an diesem Abend bereits abverlangt hatte?

"Bis zur Morgendämmerung dauert es noch Stunden." Sie erhob sich auf die Knie, sodass ihre verlockende Stimme direkt an seinem Ohr erklang. "Ich werde dich nicht lange aufhalten." In ihren Worten lag der exotische Hauch weit entfernter Königreiche.

In diesen nördlichen Landen der Lykae stellte Ruelle eine Rarität dar: Sie war eine fremdländische Frau, die sich in Spitze und Seide kleidete und nicht mit dem Schwert umzugehen wusste. Sie lebte ganz allein hier in den finsteren Wäldern von Murk, einem Ort voller Hexenringe und Flüche, voller Portale, die auf andere Ebenen führten, und uralten Geschöpfen, die sogar die Lykae fürchteten.

Erst als die anderen Jungs ihn herausgefordert hatten, hatte Will es gewagt, jenen schaurigen Wald erstmals zu betreten.

"Noch ein Mal?" Er stand auf, um sich zu waschen. Er wagte zu bezweifeln, dass er noch eine einzige Runde überstehen könnte. Nein, keine Runde – das würde ja bedeuten, dass es zwei Teilnehmer gab. "Und danach bettelst du nur um noch ein weiteres Mal." Selbst wenn er körperlich dazu in der Lage wäre, musste er doch unbedingt nach Conall Keep zurückkehren, ehe es seiner Familie auffiel, dass er fort war. "Ich habe dir doch bereits jeden deiner Wünsche erfüllt."

Während er am Waschbecken stand, erblickte er sie in dem übergroßen Spiegel hinter sich – seine Ruelle konnte zuweilen ein klein wenig eitel sein. Im Schein des Feuers schimmerte ihr Haar rötlich, und auch ihre Wangen und Lippen waren passend dazu rot überhaucht und hoben sich deutlich von ihrer milchweißen Haut und ihren grauen Augen ab.

Sie sah hübsch aus, wenn sie schmollte. Aber schließlich sah sie immer hübsch aus, ganz gleich, was sie tat. Sogar wenn sie sich liebten, war sie bezaubernd – im Gegensatz zu den Schlampen, mit denen sich seine älteren Cousins regelmäßig im Heu wälzten. Danach wirkten diese Frauenzimmer immer erschöpft und befriedigt zugleich, während sie aussahen, als hätten sie im Heu eine Schlacht ausgetragen: Ihre Gesichter und Brüste waren von der Anstrengung rot angelaufen, Kleidung und Haar unordentlich und zerzaust.

Ruelle sah nie so aus. Mit einem Anflug von Bedauern gestand er sich ein, dass sie nie vollkommen ... erfüllt gewesen war, wenn er sie verlassen hatte.

Häufig bettelte und schmeichelte sie, bis er sich noch einmal mit ihr vereinte, und dann noch einmal, bis er schließlich vollkommen erschöpft war. "Sieh dich doch an – wer könnte mir daraus einen Vorwurf machen?", fragte sie dann stets. Sie hatte ihm erklärt, dass seine Art auf sie wirke wie Katzenminze auf Katzen – allein sein Gesicht bringe sie z

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