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VERNICHTUNG (The Death 3) Endzeit-Thriller von Vance, John W. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.06.2017
  • Verlag: Luzifer Verlag
eBook (ePUB)
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VERNICHTUNG (The Death 3)

Thriller-Bestseller aus Amerika! Die Welt befindet sich am Rande eines sechsten großen Massensterbens. Diejenigen, die überlebt haben, betrachten sich nicht als die Glücklichen - eher als die Verfluchten. Devin sucht verzweifelt nach Tess. Er hat sich verändert, ist unbarmherzig und wütend geworden. Wer auch immer sich ihm in den Weg stellt, wird gnadenlos vernichtet. Travis trauert um Lori, doch Cassidy schenkt ihm Hoffnung. Die beiden begeben sich auf einen beschwerlichen Weg durch die Einöde, die einst Amerika hieß, um nach Tess und Devin zu suchen. Kanzler Horton nahm auf seiner Flucht einem neuen Virus mit sich - tödlicher noch als The Death. Er ist weiterhin fest entschlossen, seinen Plan der Weltherrschaft umzusetzen. Während die Erde auf ihre endgültige Vernichtung zusteuert, versuchen Devin, Travis und Cassidy ihre Liebsten zu finden. Können sie ihre abenteuerliche Reise vollenden und endlich ein neues Leben beginnen? John W. Vance ist ein ehemaliger Marine und pensionierter Intelligence Analyst der CIA. Wenn er nicht schreibt, verbringt er so viel Zeit wie er kann entweder auf dem Wasser oder mit seiner Familie. Er lebt in völliger Glückseligkeit irgendwo, wo die Wellen auf die Küste treffen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 250
    Erscheinungsdatum: 21.06.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958351455
    Verlag: Luzifer Verlag
    Größe: 5610 kBytes
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VERNICHTUNG (The Death 3)

Prolog - Tag 9

10. Oktober 2020 - Internationaler Flughafen von Denver

Dr. Mueller betrat den Raum und erschrak angesichts des lauten Beifalls, mit dem er empfangen wurde. Nie zuvor in seinem Leben hatte er sich so stolz gefühlt. Endlich zahlten sich all die Lern- und Forschungsjahre aus. Ausnahmsweise war er jetzt einmal derjenige, der im Rampenlicht stand und den Applaus einheimste. Er hätte zu keiner Zeit geglaubt, dass er seine Kenntnisse über ansteckende Krankheiten einmal mit seinen politischen Ansichten verbinden können würde. Sieben lange Jahre hatte es seit dem Tag gedauert, als er Horton, den Leiter der Seuchenschutzbehörde, in dessen Büros in Atlanta kennengelernt hatte, doch für ihn war es das alles wert gewesen.

Der Erreger, den er hergestellt hatte und der jetzt allgemein verständlich "der Tod" genannt wurde, hatte genau das getan, wozu er geschaffen worden war, nämlich den Großteil der Weltbevölkerung umgebracht und den Planeten vom Einfluss des Menschen befreit.

Für Mueller beschränkte sich diese Anerkennung nicht nur auf das Berufliche, denn wer brauchte jetzt, wo die Welt im Sterben lag, noch professionelles Renommee? Es war weitaus persönlicher - ein Beleg dafür, dass er wirklich einzigartige Talente besaß, und diese Genugtuung erfuhr er nun endlich nach jahrelangen Minderwertigkeitskomplexen. Würde dies aber ausreichen? Konnte es das emotionale Loch füllen, das sich während seiner Zeit als Ausgestoßener mehr und mehr vergrößert hatte?

"Dr. Mueller, herzlichen Glückwunsch!", sagte ein beleibter Mann, der am Kopfende des langen Eichentisches saß.

An den Wänden des abgedunkelten Sitzungssaals reihte sich ein 50-Zoll-LED-Monitor neben den anderen. Alle waren stumm geschaltet, doch die Bilder und Szenen des Chaos, die sie zeigten, schrien förmlich vor Deutlichkeit. An der Wand über dem Kopfende des Tisches hingen die Gesetze des Bündnisses - der Code, nach dem sie alle lebten, und der Wegweiser für ihren Plan.

1. Halte die Menschheit unter 500 Millionen, in fortwährendem Gleichgewicht mit der Natur

2. Lenke die Fortpflanzung weise - um Tauglichkeit und Vielfalt zu verbessern

3. Vereine die Menschheit mit einer neuen, lebendigen Sprache

4. Beherrsche Leidenschaft - Glauben - Tradition und alles Sonstige mit gemäßigter (geringer) Vernunft

5. Schütze die Menschen und Nationen durch gerechte Gesetze und gerechte Gerichte

6. Lass alle Nationen ihre eigenen Angelegenheiten selbst/intern regeln und internationale Streitfälle vor einem Weltgericht beilegen

7. Vermeide belanglose Gesetze und unnütze Beamte

8. Schaffe ein Gleichgewicht zwischen den persönlichen Rechten und den gesellschaftlichen/sozialen Pflichten

9. Würdige Wahrheit - Schönheit - Liebe - im Streben nach Harmonie mit dem Unendlichen

10. Sei kein Krebsgeschwür für diese Erde - lass der Natur Raum

Mueller sagte mit Verweis auf die Einstellungen der Bildschirme: "Vielen Dank, und damit meine ich Sie alle, denn ohne Sie wäre das nicht möglich gewesen. Sie haben mich gleichberechtigt an Ihrem Tisch sitzen lassen, mir vertraut und erlaubt, meine Fähigkeiten einzusetzen, damit wir gemeinsam eine bessere Welt erleben können."

"Alles verläuft nach Plan", erwiderte der Mann.

Horton nahm neben ihm Platz, wirkte aber keineswegs hellauf begeistert. Er fixierte Mueller mit seinen Augen, und wenn Blicke töten könnten, wäre der Doktor augenblicklich gestorben.

Dies beunruhigte ihn, denn er empfand Hortons Miene als anstößig und hätte gerne gewusst, was der Kerl gerade dachte.

Nachdem er mehrere Minuten lang über den grünen Klee gelobt worden war, wurde die Besprechung einberufen. Die Bündniskanzler verließen den Raum und kehrten in ih

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