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VIETNAM BLACK Horrorthriller von Harmer-Barnes, Brad (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.01.2019
  • Verlag: Luzifer Verlag
eBook (ePUB)
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VIETNAM BLACK

Als ein US-Informant spurlos in dem Dorf Hai Trang verschwindet, werden Sergeant Reese und Corporal Hanson zusammen mit einem Trupp Soldaten in den vietnamesischen Dschungel entsendet, um ihn aufzuspüren. Es dauert jedoch nicht lange, bis sie feststellen müssen, dass bei dieser Mission etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Immer wieder stoßen sie auf ihrem Weg auf mysteriös zugerichtete Leichen des Vietcong, seltsam mumifiziert und ausgetrocknet. Hai Trang selbst ist nur noch ein Geisterdorf, und die einzige Überlebende - ein junges Mädchen - berichtet von einem unheimlichen Wesen, welches alle Bewohner tötete. Als die Soldaten auf ihrem Rückweg zur Basis über ein geheimes Tunnelsystem des Vietcong stolpern, beschließen sie, dieses näher zu erforschen. Eine folgenschwere Entscheidung, denn dort, in der klaustrophobischen Dunkelheit, lauert eine albtraumhafte Kreatur, die sich in den Tunneln eingenistet hat: Vietnam Black, ein riesiger, Gift verspritzender Tausendfüßler, bewaffnet mit einem unzerstörbaren Körperpanzer und messerscharfen Kauwerkzeugen. Tödlich und hungrig beginnt die Kreatur, die Männer durch den vietnamesischen Dschungel zu jagen, und entpuppt sich dabei als grässlicher und furchterregender als der Krieg selbst ... 'Die perfekte Mischung aus 50er-Jahre-Monstern und 80er-Jahre-Actionfilm.' Brad Harmer-Barnes ist ein britischer Horrorautor, der seine Zeit als Heranwachsender vornehmlich damit zubrachte, Monsterfilme aus den 1950ern sowie Action- und Serienkiller-Slasher aus den 1980ern zu schauen. Zudem las er H. P. Lovecraft, M. R. James, Stephen King, Brian Lumley und Clive Barker. Abgesehen vom Schreiben spielt er gern Pen&Paper-Rollenspiele, sammelt obskure Soundtracks auf Vinyl und versucht, seinen Lesestapel so gründlich abzuarbeiten, wie es ihm irgend möglich ist. Seine anderen Romane - North Sea Hunters, die Geschichte vom Kampf eines Riesenhais gegen ein U-Boot, und Tempest Outpost, eine lovecraftsche Mär über gedankenkontrollierende Spinnen - sind bislang nur in englischer Sprache erhältlich. Man kann Brad Harmer-Barnes auf Twitter und Instagram (@realbradhb) folgen. Darüber hinaus ist er regelmäßig beim Comedy-Podcast The Crazy Train zu Gast.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 276
    Erscheinungsdatum: 31.01.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958353756
    Verlag: Luzifer Verlag
    Größe: 1688 kBytes
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VIETNAM BLACK

KAPITEL 1

Hansons Stiefel versanken in dem schlammigen Pfad, der zur Basis führte. Füße und Reifen hatten den Boden zu einer widerlichen Pampe aufgeweicht, die kein noch so großes Maß an Sonne jemals austrocknen würde. Gelegentlich wehte durch die Luft ein Willkommensgruß zum Trupp herüber und obgleich der Großteil der Worte im Motorenlärm der Jeeps und dem Rotorenheulen eines Helikopters unterging, war es schön, ihre Stimmen zu hören. Natürlich war das Wetter in Vietnam immer heiß, doch heute schien die Hitze noch schlimmer zu sein als gewöhnlich. Nachdem sie drei Tage lang marschiert waren, ohne auch nur den geringsten Feindkontakt gehabt zu haben, lastete das Gewicht ihrer Rucksäcke und Waffen doppelt so schwer auf ihnen. Das Aufregendste, das ihnen auf dieser Patrouille begegnet war, war ein Laster voller Hühner gewesen, der an ihnen vorbeifuhr.

Er lächelte bei sich. Der Lastwagen war wirklich bis in den letzten Winkel mit den Viechern vollgestopft gewesen. Es hätte ihn nicht überrascht, zu sehen, dass ein Huhn am Steuer der verdammten Karre saß.

Warum lächelte er? Das Ganze war überhaupt nicht witzig.

Kacke, offenbar war er sogar noch erschöpfter, als er geglaubt hatte.

Sergeant Reese hielt am Tor, um rasch zu melden, dass sie es ohne Zwischenfälle zurückgeschafft hatten, ehe er sich umdrehte, um sich dem Trupp zuzuwenden. Gerade, als er zu sprechen begann, wurde er vom Dröhnen eines gepanzerten M113-Mannschaftstransporters übertönt. Hanson versuchte sich auf das zu konzentrieren, was der Sergeant sagte, und nach ein paar weiteren Worten gelang es ihm, den Faden aufzugreifen.

"... duscht euch und pennt 'ne Runde. Ich rede unterdessen mit dem Lieutenant, um ihn zu verklickern, dass diesmal tote Hose war, und um zu sehen, ob ich uns 'n bisschen Aufschub verschaffen kann, bevor wir wieder raus auf die Piste müssen."

Der Sergeant hielt inne, um sich die Stirn abzuwischen und eine Marlboro aus seiner Hemdtasche zu ziehen. "Mit etwas Glück ist dieser Krieg vorbei, ehe wir das nächste Mal ausrücken."

"Ihr Wort in Gottes Gehörgang", murmelte Private Turner, ein riesiger Afroamerikaner aus Georgia. Hanson mochte Turner. Verflucht noch eins, er mochte alle, die dem Trupp angehörten, sogar Private Bradley.

"Haut euch hin und ruht euch aus." Mit einem beifälligen Winken entließ Sergeant Reese sie und machte sich auf den Weg zum Büro des Captains.

"Soll ich Sie begleiten, Sarge?", fragte Hanson. Er hoffte, zum Sergeant befördert zu werden, sobald Reese' aktuelle Dienstzeit hier durch war, und bis dahin waren es bloß noch fünf kurze Wochen. Vorher wollte er sich so gut auf den neuen Posten vorbereiten, wie möglich.

"Wenn Ihnen daran mehr gelegen ist, als an 'nem Happen zu Essen und 'ner Mütze Schlaf, dann tun Sie sich keinen Zwang an. Teufel, wenn ich könnte, würde ich Sie an meiner Stelle hinschicken, um mir ein wenig Ruhe und Erholung zu gönnen."

"Hier ist nicht allzu viel mit Ruhe und Erholung, Sarge."

"Aber doch immerhin mehr als draußen auf Patrouille, oder?"

"Ja, Sir."

"Dann halten Sie verdammt noch mal die Klappe."

Als sie das Zelt betraten, saß Lieutenant Nelson Talley schreibend am Tisch. Die Basis war noch relativ neu und die Offiziere schliefen entweder in ihren Büros oder arbeiteten in ihren Schlafzimmern, je nachdem, aus welcher Perspektive man das Ganze betrachtete. Ein elektrischer Ventilator mühte sich kraftlos, die muffige, warme Luft in dem Raum umzuwälzen, ohne dass es auch nur ein bisschen kühler wurde. Vor der vietnamesischen Hitze gab es kein Entkommen. Sie war überall. Man schwitzte immer. Man stank immer. Man hatte immer Durst.

Talley blickte nicht einmal auf, als Reese und Hanson eintraten und salutierten. Er ging einfach weiter seinen Papierkram durch. "Berichten Sie."

"Der Echo-Trupp ist von der Patrouille zurück, Sir. Sergeant Reese und Corpor

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