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Vittorio Shadows Band 4 - Roman von Feehan, Christine (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.12.2019
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Vittorio

Schattengleiter Vittorio Ferraro würde für seine Geschwister alles tun, Loyalität gegenüber seiner Familie hat für ihn oberste Priorität. Und doch wünscht er sich nichts sehnlicher, als selbst die Frau fürs Leben zu finden. Als er Grace Murphy begegnet, kann er sein Glück kaum fassen: Sie ist nicht nur betörend schön und wahnsinnig klug, sondern selbst auch eine Schattengleiterin. Doch Grace' Bruder ist ein Psychopath, und als seine Schwester sich in Vittorio verliebt, gerät der gesamte Ferraro-Clan in sein Visier ... Christine Feehan wurde in Kalifornien geboren, wo sie heute noch mit ihrem Mann und ihren elf Kindern lebt. Sie begann bereits als Kind zu schreiben und hat seit 1999 mehr als siebzig Romane veröffentlicht, die in den USA mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet wurden und regelmäßig auf den Bestsellerlisten stehen. Auch in Deutschland ist sie mit den "Drake-Schwestern", der "Sea Haven-Saga", der "Schattengänger-Serie", der "Leopardenmenschen-Saga" und der "Shadows"-Serie äußerst erfolgreich.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 528
    Erscheinungsdatum: 09.12.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641250164
    Verlag: Heyne
    Serie: Heyne Bücher 32040
    Originaltitel: Shadow Warrior - Shadow Series Book 4
    Größe: 1364 kBytes
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Vittorio

1

Vittorio Ferraro stand in den Schatten, seine Haut kribbelte, und er hatte das Gefühl, dringend etwas tun zu müssen. Irgendwas stimmte nicht. Ganz und gar nicht. Was es auch war, das seinen Magen rumoren ließ, noch nie hatte er ein so drängendes Bedürfnis empfunden, die Quelle eines Problems ausfindig zu machen.

Er war erschöpft von der Arbeit zurückgekommen. Dieses Mal hatte sie ihn nach Los Angeles geführt. Er war schon viele Male dort gewesen, doch gerade heute hatte es ein Blutbad gegeben. Er war ein Schattengleiter, einer von sehr wenigen auf der ganzen Welt. Das war mit enormer Verantwortung und absoluter Geheimhaltung verbunden. Seit er zwei Jahre alt war, trainierte er jeden Tag seines Lebens für diese Aufgabe. Nun, nachdem er in Los Angeles der Gerechtigkeit zum Sieg verholfen hatte, sehnte er sich nur noch nach seinem Zuhause. Das Haus war seine Zuflucht, und wenn er es betrat, überkam ihn normalerweise ein Gefühl des Friedens und nicht diese schreckliche Vorahnung drohenden Unheils.

Er hatte das Gefühl nicht abschütteln können, also hatte er sich angezogen und war dem dunklen Grauen gefolgt, das immer intensiver wurde, je näher er dem Nachtclub seiner Familie kam.

Im Club Ferraro war die Party in vollem Gange, die Musik war laut, und das Gelächter und die Unterhaltungen verschmolzen mit der Energie der Musik.

Der Nachtclub war der beliebteste in ganz Chicago, und für die Chance hineinzukommen, standen die Leute manchmal mehrere Stunden in langen Schlangen an. Stars besuchten den Club regelmäßig, und es bestand immer die Möglichkeit, dass man einen Blick auf eines der Mitglieder der berühmten Familie Ferraro erhaschte. Heute Nacht war der Club zum Bersten voll.

Seine Familie mischte sich grundsätzlich nicht in die Geschäftsführung des Clubs ein - sie hatten Manager, die das besser erledigten, als sie alle es jemals könnten -, aber sie schauten von Zeit zu Zeit vorbei, wenn sie sich sehen lassen mussten. Dabei wurden sie ständig von Paparazzi umschwärmt, die ihnen bessere Alibis für ihre Arbeit verschafften, als irgendetwas sonst es könnte. Doch in diesem Moment war gesehen zu werden das Letzte, was Vittorio wollte. Das drängende Gefühl wurde stärker und nicht schwächer, und das bedeutete, dass er herausfinden musste, was nicht stimmte, und es in Ordnung bringen sollte, ehe es zu spät war. Und dieses Etwas befand sich hier. In seinem Club. Ganz in der Nähe.

Ungesehen bewegte er sich von Schatten zu Schatten. Es ging nur langsam voran, und sein Körper war noch immer wund, nachdem er genau das hier schon in Los Angeles getan hatte. Doch hier ging es nicht um seine Arbeit. Es ging nicht darum, Kriminelle zur Strecke zu bringen, an die niemand sonst herankam. Es ging um die Knoten in seinem Bauch, die sich immer enger zusammenzogen, und es fühlte sich privat an. Sehr privat. Und das allein war erschreckend.

Vittorio war der größte der Ferraro-Männer. Er war hochgewachsen, breitschultrig und sehr durchtrainiert, wie alle Schattengleiter es sein mussten. Außerdem war er ein Mann, der sich selbst sehr gut kannte. Jede Stärke. Jede Schwäche. Was er vom Leben wollte, was er brauchte - beides war unmöglich, und er hatte sich damit abgefunden, dass er nie eine Frau und Familie haben würde, wie seine Brüder Stefano, Ricco und Giovanni sie hatten. Selbst Taviano hatte bessere Chancen, als er jemals haben würde. Es war nur so, dass dieses zunehmende Gefühl drohenden Unheils etwas mit ihm persönlich zu tun zu haben schien.

Er war ein Außenseiter - selbst innerhalb seiner Familie war er ein Einzelgänger. Vielleicht waren sie das alle. Möglicherweise verstärkten ihre Frauen die Verbindung zwischen ihnen auf irgendeine Weise. Francesca, Stefanos Frau, tat das definitiv. Vittorio mochte sie sehr - wie sie alle -, doch gleichzeitig machte sie ihm nur noch mehr bewusst, wie einsam er war.

Er wusste, dass es nahezu unm

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