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Wenn der Sturm tobt Roman von Wilson, C. L. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.09.2018
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Wenn der Sturm tobt

Sommer hat ein Problem. Dilys hört nicht auf, sie zu umwerben, egal wie häufig sie erklärt, dass sie ihn nicht heiraten wird. Sie kann nicht mit ihm zusammen sein - ihre Magie ist zu unkontrollierbar. Doch nicht nur Sommers Magie birgt Gefahren, auch tödliche Feinde schmieden im Verborgenen einen schrecklichen Plan. Als Sommer und ihre Schwestern vom mächtigsten Sklavenhändler Mystrals entführt werden, nimmt Dilys die Verfolgung auf. Ein Liebesbeweis, der Sommer alle Bedenken vergessen lässt ...

C. L. Wilson wurde in Houston, Texas geboren. Ihre Eltern arbeiteten bei der NASA, und schon als Kind liebte sie Mythen und Geschichten über andere Welten. So ist es kein Wunder, dass sie Schriftstellerin wurde. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern an der Golfküste Floridas.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 399
    Erscheinungsdatum: 28.09.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732556694
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Serie: Mystral .4
    Originaltitel: The Sea King (Teil 2)
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Wenn der Sturm tobt

Kapitel 14, Teil 2

Die Nachricht, dass Prinzessin Gabriella Coruscate seiner Einladung zum Abendessen Folge leisten würde, erreichte Dilys lange bevor die Frau selbst in Sicht kam, die er zu heiraten beabsichtigte.

Dilys Merimydion, Prinz der Calbernischen Inseln, stand im gesprenkelten Schatten der weinumrankten Laube in den Gärten des Palastes von Konumarr. Die Abendsonne schien kühl auf ihn herab, während eine sanfte Brise flüsternd über seine Haut strich und den Geruch des Meeres und die duftende Schönheit des Gartens an ihn herantrug.

Hinter ihm, zum Wohlgefallen seiner Lady gedacht, standen ein kleiner, gemütlicher, mit strahlend weißem Leinen gedeckter Esstisch, zwei gepolsterte Stühle und ein silberner Weinkühler mit frischem Eis und einer geöffneten Flasche des feinsten süßen Schaumweins aus den Kellern von Cali Va'Lua, dem königlichen Palast von Calberna.

Nach dem Wein hatte er an dem Tag schicken lassen, an dem ihm klar geworden war, dass Gabriellas Kälte ihm gegenüber nichts mit mangelndem Interesse zu tun hatte. Er hatte ihn diese Woche abgeholt, während er die nächste Stufe seiner Belagerung geplant hatte, um die Festung zu erobern, die Gabriella Coruscates Herz darstellte.

Jetzt, als er hier auf ihre Ankunft wartete, nahm Dilys eine eigenartige Enge in seiner Brust und eine unangenehme Unruhe in seinem Bauch wahr. Seine Hände, die sonst locker an seinen Seiten ruhten, öffneten und schlossen sich zu Fäusten.

Nervosität, erkannte er.

Er war nervös.

Es war das erste Mal, dass sie die Entscheidung getroffen hatte, zu ihm zu kommen. Das erste Mal, dass sie ihre Bereitschaft andeutete, seine Werbung in Betracht zu ziehen.

Sie glaubte vielleicht, dass sie kam, um ihn abzuweisen. Wie er seine sprunghafte kleine Honigrose kannte, hatte sie genau das im Sinn. Aber ganz ungeachtet ihrer Absichten - sie hatte die Entscheidung getroffen, zu ihm zu kommen. Sie hatte seine Einladung angenommen und folgte nun dem Pfad, den er für sie ausgebreitet hatte ...

Jetzt lag es gänzlich an ihm, dafür zu sorgen, dass sie blieb, wenn sie bei ihm war.

Allein und schweigend stand er da, als sie kam. Die langen, grünlich-schwarzen, in sich gedrehten Stränge seines Haars fielen ihm über den nackten Rücken. Er trug seine typische calbernische Tracht, eine um die Hüften geschlungene, strahlend weiße Shuma , die von einem mit Diamanten besetzten Gürtel aus reinem Platin gehalten wurde. Mit unverwandtem Blick beobachtete er Gabriella und nahm ihre sanfte, beruhigende Schönheit in sich auf. Sie trug ein zartes Kleid in der Farbe von Lavendel, ein hübscher Pastellton, der ihren schönen blauen Augen eine leicht violette Nuance verlieh. Die dichte, schwarze Fülle ihres Haars war zu einem kunstvollen Arrangement aus Locken und Zöpfen aufgetürmt, wobei ihr eine Kaskade langer Locken über den Rücken bis zur Taille fiel. An den Füßen trug sie schmale lavendelfarbene Pantoffeln.

"Du siehst außerordentlich schön aus heute Abend, Gabriella. Die Farbe steht dir."

"Danke." Ihre Stimme war kühl, sachlich. "Seelord Merimydion, ich dachte, ich hätte vollkommen deutlich gemacht, dass ..."

"Dilys", korrigierte er. "Nenn mich Dilys." Er sprach absichtlich leise, was seinen Namen zu einem so heiseren Flüstern machte, dass es beinahe ein Schnurren war. Seine hellen, wachsamen Augen bemerkten das winzige Stocken ihres Atems, das leichte Erschaudern, das sie nicht unterdrücken konnte. Er verbarg ein Lächeln. Oh ja, sie glaubte, sie sei gekommen, um seine Brautwerbung ein für alle Mal zu beenden.

Er hatte aber nicht die Absicht, das zuzulassen.

"Komm, moa leia , setz dich." Er ging zu dem gedeckten Tisch unter der Laube und zog einen Stuhl für sie heraus, aber sie machte keine Anstalten, sich zu setzen.

"Seelord ... Dilys", verbesserte sie sich, als er einen warnenden Blick in ihre Richtung warf. "Das hier mu

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